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Sonntag 10.09.17 20:30 Uhr|Autor: Hagen Bischoff269
Nicht aufgepasst: GSC-Strürmer Rico Keil (l.) entwischt vor dem 0:1 Pampows Verteidiger Sebastian Drews. Keil erzielte drei der vier Güstrower Tore.Hagen Bischoff

0:4-Niederlage fällt zu hoch aus

MSV Pampow muss sich erstmals in dieser Saison geschlagen geben und verliert zu Hause gegen Güstrow

So richtig einordnen konnte man beim MSV Pampow die Partie gegen den Güstrower SC am Freitagabend nach Schlusspfiff noch nicht.



Gar nicht schlecht gespielt und doch mit 0:4 gegen den Spitzenreiter der Verbandsliga verloren. „So ein Spiel habe ich auch noch nicht erlebt. Wir haben ja nicht schlecht gespielt, allerdings kassieren wir in Halbzeit eins zwei unnötige Gegentore. Dann hat uns der Anschlusstreffer gefehlt. Beim 0:3 war das Ding dann natürlich gegessen“, resümierte Pampows Trainer Ronny Stamer. Tatsächlich fand Pampow auf nassem Rasen vor 278 Zuschauern besser ins Spiel. Und doch war es der GSC, der mit 1:0 in Führung ging. Die Gäste eroberten beim einem Pampower Einwurf den Ball und schalteten schnell um. Stürmer Enrico Keil enteilte der MSV-Abwehr und wuchtete den Ball ins kurze Eck zur Güstrower Führung. „Sie haben die Tore auch einfach zum richtigen Zeitpunkt gemacht“, erklärte, angesprochen auf den zweiten MSV-Gegentreffer, Trainer Stamer. Zwei Minuten vor der Pause erzielte Sava-Andrè Mihajlovic nach einer Eckenvariante das 2:0 für die Gäste (43.).

Dass sich der MSV nach dem Seitenwechsel noch nicht aufgegeben hatte, belegten die ersten Minuten in Halbzeit zwei. Mit deutlich mehr Schwung und Zug zum Tor wollten die Hausherren den Anschlusstreffer erzielen, geglückt ist ihnen das allerdings nicht – auch weil Eric Zschaubitz’ Schlenzer von der Strafraumkante nur an den Pfosten knallte (62.). Bezeichnend: Nach einer Pampower Ecke konterte der GSC mustergültig und sorgte durch Keils dritten Treffer an diesem Abend für den 0:4-Endstand (84.). Zwölf Minuten zuvor war Keil auch beim 0:3 der Torschütze. „Wir müssen am Ende auch unsere Art und Weise des Auftritts überdenken. Halbgas, so nenne ich es mal, funktioniert nicht. Wir machen zu viele Konzentrationsfehler und schaffen es auch nicht, unser Spiel während der Partie umzustellen“, haderte Stamer mit den vergangenen 90 Minuten. Was der Trainer vor allem meinte, waren die zahlreichen Flanken in den Güstrower Strafraum, die die Verteidiger vor keine großen Probleme stellten. „Dann müssen wir es auch mal zur Abwechslung durch die Mitte versuchen“, ergänzte der Coach. Am Ende sind sie sich in Pampow aber auch einig, dass der Dämpfer vielleicht zum richtigen Zeitpunkt gekommen ist – zu reibungslos verlief der Saisonstart in der Liga und im Pokal. Spätestens nach der 0:4-Pleite gegen Güstrow wissen auch die MSV-Kicker, dass diese Spielzeit kein Selbstläufer wird. Bereits am kommenden Freitagabend wartet der nächste Gradmesser auf Reis, Ernst, Hasselmann und Co. Der Pampower Tross ist dann beim Greifswalder FC gefragt.

MSV Pampow: Maaske – Reis, Drews, Looks, Hasselmann (64. Schlatow), Finke, Schnabl, Zschaubitz, Dudiev, Bahl (46. Cherchenko), Ernst (78. Rieling).

 
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