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Donnerstag 10.03.16 16:39 Uhr|Autor: Donau-Zeitung / her399
Mit breiter Brust in den restlichen Saisonverlauf geht Aislingens Abteilungsleiter Benno Sailer. Foto: Walter Brugger

Mit breiter Brust in den Abstiegskampf

Ein erneutes Relegationsspiel um den Klassenerhalt will der SV Aislingen unbedingt vermeiden
Die Donau-Zeitung nimmt auch die vier Teams aus dem Landkreis Dillingen unter die Lupe, die in der Kreisliga West angesiedelt sind. Diesmal unterzieht sich der SV Aislingen dem Frühjahrscheck.

Soll & Haben

Mit vier Punkten Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz geht der SV Aislingen in die restlichen 13 Spiele der Kreisliga West. Es ist kein großes Polster für den Tabellenneunten, doch Angst jagt dies Abteilungsleiter Benno Sailer nicht ein. „Wir sind schließlich Abstiegskampf gewohnt“, strahlt der 54-Jährige eine Menge Gelassenheit aus. Wenn ihm jemand schriftlich garantieren würde, dass sein Team auch nach 28 Spieltagen Platz neun belegt, würde dies Benno Sailer sofort unterschreiben. Der ehemalige Landesligaspieler des FC Gundelfingen ist stolz darauf, dass ein so kleiner Verein wie der SVA nun schon das siebte Jahr in Folge in der Kreisliga spielt.

 

Hin & weg

Bis auf Kevin Schroeder, der nach einem halbjährigen Intermezzo auf dem Kapellenberg zum TSV Wertingen zurückgekehrt ist, hat sich nichts im Kader der Grün-Weißen verändert. Mit Johannes Böck trainiert allerdings ein hoffnungsvoller Nachwuchsspieler der JFG Aschberg bereits im Herrenkader seines Stammvereins SV Aislingen mit. „Er kann uns sicherlich helfen“, lobt Sailer das Eigengewächs. Als Trainer der A-Jugend der JFG Aschberg kann Sailer das Leistungsvermögen Böcks gut einschätzen.

 

Team & Chef

Mit Spielertrainer Simon Forster hat sich der SVA geeinigt, auch in der Saison 2016/17 zusammenzuarbeiten. Der 31-Jährige, der in Thierhaupten wohnt und in Günzburg in der gleichen Firma wie Benno Sailer arbeitet, ist dann bereits das vierte Jahr Chefcoach in Aislingen. Wenn Forster Ratschläge benötigt, dann steht ihm nicht nur der Abteilungsleiter im Bedarfsfall zur Seite, „Simon spricht auch gerne mit Stefan Uhl“, verrät Spartenchef Sailer. Uhl sei mit seinen 32 Jahren schließlich ein sehr erfahrener Spieler und könne schon den einen oder anderen Tipp geben.

 

Glücks- und Sorgenkinder

Benno Sailer ist froh, dass die Altersstruktur in der Mannschaft stimmt. Junge Spieler wie Ulrich Steidle oder sein eigener Sohn Daniel (beide 23) bereiten ihm ebenso viel Freude wie Routinier Stefan Stark. Der 35-Jährige strahle in der Abwehr enorm viel Ruhe aus. Als größtes Sorgenkind hat sich bisher Torwart Matthias Klett entpuppt. Vor Saisonbeginn vom SC Ichenhausen gekommen, musste der 21-Jährige wegen diverser Verletzungen einige Male passen. Noch keinen Einsatz hat wegen einer Verletzung Stephan Siegner. Bei ihm hofft Sailer, dass er in der Rückrunde wieder den Anschluss findet. In der Vorbereitung nicht richtig trainieren konnte Matthias Böck. Doch zum Punktspielstart enden seine beruflichen Schulungen, sodass er nun wieder voll zur Verfügung steht.

 

Test & Taktik

Alle drei Testspiele gegen den FC Pfaffenhofen-Untere Zusam, SV Kicklingen und SV Donaualtheim hat der SV Aislingen auf Kunstrasen bestritten. Die Ergebnisse waren für Benno Sailer dabei zweitrangig. Was die taktische Ausrichtung anbelangt, wird sein Team wohl weiter das sogenannte Tannenbaum-System (4-2-3-1) bevorzugen. Viel wird davon abhängen, wie Goalgetter Andreas Eisenbart in Form ist. Seine Tore (bisher sieben Treffer) brauche die Mannschaft, um immer wieder Nadelstiche setzen zu können.

 

Start & Ziel

In der vergangenen Saison musste der SVA als Viertletzter in die Abstiegsrelegation gegen Eggelstetten und konnte sich dabei erst nach einem Sieg im Elfmeterschießen retten. „So viel Spannung brauchen wir heuer nicht mehr“, hofft Sailer auf den direkten Klassenerhalt und setzt dabei vor allem auf die Heimstärke. Diese soll schon am Sonntag im Duell gegen die SpVgg Wiesenbach zum Tragen kommen.

Prognose Die Aislinger leben von ihrem Teamgeist, der ihnen auch in dieser Saison im Abstiegskampf helfen wird. Der direkte Klassenerhalt wird dennoch nicht leicht. Um am Ende mindestens auf Platz elf zu stehen, müssen vor allen Dingen die Heimspiele gewonnen werden.
 
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