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Donnerstag 31.03.16 07:01 Uhr|Autor: Donau-Zeitung511
Gut gemacht: Tobias Bronnhuber vertrat gegen die SSV Glött den Aislingens Spielertrainer Simon Forster. F.: Karl Aumiller

Maximale Aislinger Ausbeute

Glötter Fans sind dagegen nach dem Derby ratlos +++ Grabenzeh verletzt sich beim Führungstor
Der Blick auf die Kreisligen West sieht den SV Aislingen als strahlenden Gewinner dieses meist sonnigen Osterwochenendes. Sechs Punkte aus zwei Spielen – was will man mehr! Beide Derbys auf dem heimischen Kapellenberg wurden gewonnen. Und die Gegner waren alles andere als Fallobst.

„Mit zunehmender Dauer kamen wir immer besser ins Spiel und konnten uns so einen Vorsprung verschaffen. Am Schluss haben wir es noch einmal unnötig spannend gemacht“, so der Aislinger Coach Simon Forster nach dem 4:3 über den FC Gundelfingen II.

Forster selbst fehlte dann am Montag krankheitsbedingt beim „Spiel der Spiele“ gegen Nachbarn und Titelanwärter SSV Glött. Der Trainer der zweiten Mannschaft, Tobias Bronnhuber, übernahm dann das Kommando am Spielfeldrand. „Es war schwer, über eine so lange Zeit – immerhin 50 Minuten – die 1:0-Führung zu halten. Alle haben heute nicht nur 100, sondern 120 Prozent gegeben und für ihren Coach gewonnen“, resümiert der Interimstrainer.

Anders die Gefühlslage bei den Lilien. Als Spitzenreiter angereist, blieben sie alles schuldig, was benötigt wäre, um ein Lokalderby erfolgreich zu absolvieren. Fassungslos zeigte sich dann auch SSV-Coach Stefan Schneider nach der verlorenen Partie. „Wir sind zu keinem Zeitpunkt zu unserem Spiel gekommen, das war gar nichts!“ Ein Mysterium bleibt für die zahlreichen Glötter Anhänger, die mit auf den Kapellenberg gekommen waren, dass ihre Mannschaft kollektiv versagt, sobald es gegen Aislingen geht. Durch diese schwache Leistung ging die erst am Samstag errungene Tabellenführung prompt wieder verloren. In den kommenden Wochen muss Glött eine deutliche Verbesserung des Passspiels in den Fokus rücken. Damit das eigene Anspruchsniveau „gehobener Kreisliga-Fußball“ wieder erreicht werden kann.

Einen bitteren Beigeschmack hatte der Führungstreffer von FCG-II-Stürmer Alexander Grabenzeh beim 6:1-Erfolg in Ettenbeuren. Nach seinem Kopfballtreffer kam er mit dem Knie zwischen die Beine des SVE-Keepers und musste vom Platz. Die erste Diagnose im Krankenhaus: Verdacht auf Innenband- und Meniskusverletzung. Klarheit wird eine genauere Untersuchung bringen. Immerhin leitete Grabenzeh mit dem Treffer nach der Niederlage in Aislingen den äußerst wichtigen „Dreier“ für die Gärtnerstädter ein.

 
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