Besinnliche Weihnachten bei der Quadroten
Donnerstag 17.12.20 17:54 Uhr|Autor: Marcel Franke 111

Besinnliche Weihnachten bei der Quadroten


Besinnliche Weihnachten bei der Quadroten – ein Gastbeitrag von Santa Claus

Ho ho ho! Leider ruht zurzeit der Ball – und wird es wohl auch noch für längere Zeit. Das kommt dem ein oder anderen in der Mannschaft grundsätzlich zu Gute (komplette Abwehr und Sturm), sorgt aber für Unausgeglichenheit, Frust und Trauer.

Lasst uns einmal gemeinsam über die bisherige Saison schauen, zudem werde ich auf den ein oder anderen Weihnachtswunsch eingehen, der mir vertrauensvoll mitgeteilt wurde (die neue Datenschutzverordnung gilt nicht für den Nordpol).

Beginnen wir mit den Spielerstatistiken:

Die meisten Spiele, nämlich alle 8, haben sowohl der Grieche als auch Marcel Stam absolviert, darunter war aber leider kein einziges gutes. Stam konnte hierbei einmal mehr treffen als Kardamanidis, 10 mal. Nimm dir im nächsten Jahr ein Beispiel an Robin Kribben, der hat für 10 Treffer nur 5 Spiele gebraucht. Und bitte nimm auch endlich mal zwei Mahlzeiten am Tag ein, damit du in eines der Trikots der Quadroten passt.

Zum Griechen kann man nur sagen: Hut ab, dass du alle Spiele bestritten hast. Dir kommt allerdings zu Gute, dass nur in der warmen Jahreszeit gespielt wurde. Im Winter erkältest du dich ja immer recht leicht, zuletzt, während du einen Pullover gewechselt hast. Bei den Assists liegst du mit 10 vorne, das ist halt das Gute, wenn man den Torwart anschießt und der Ball zu einem Mitspieler abgewehrt wird. Du wartest am sehnsüchtigsten wieder auf den Trainingsbeginn, weil du im Verein wenigstens vernünftig duschen kannst und nicht wie zu Hause wie ein Neandertaler den Duschkopf in der Hand halten musst.   

Die meisten Auswechslungen hat Tom Wirtz bestritten: 4 Spiele und 3 mal rausgenommen. Na wenigstens ein Spiel über 90 Minuten bestritten, ach ne doch nicht, da wurde er eingewechselt. Kurzarbeit wird also auch bei der 4. Groß geschrieben. Insgesamt hast du in den 4 Spielen auch nur einen Zweikampf geführt, anders lässt sich nicht erklären, wieso du nur eine gelbe Karte erhalten hast.

Ein Wechselmonster ist auch René Pfitzmann (im Gegensatz zu seinem Bruder, der ein Sexmonster ist, dazu später mehr), 5 Spiele, davon je 2 mal rein/raus, klingt fast wie ein Liebesakt mit ihm. Mehr Zeit hat er auch einfach nicht, seitdem er vor seiner Dönerbude täglich „Das Fenster zum Hof“ nachspielt. Von seinem Bruder Dirk kriegt er im Training und vor allem im Spiel regelmäßig Adverbien beigebracht, zuletzt „entgegen“ bzw. im ganzen Satz „Boa, komm entgegen!“. Apropos Bruder, Mannomann…da der Dezember nun schon angebrochen ist: Herzlichen Glückwunsch zu einem Jahr komplett ohne irgendeine sexuelle Handlung, abgesehen vom Einseifen nach einem erfolgreichen Sonntagsspiel. Immerhin hast du durch deine Abstinenz einen neuen Werbevertrag mit Toom abschließen können, der Werbespruch „Respekt, wer‘s selber macht!“ war einfach authentisch.

Wo wir gerade bei Baumärkten sind: Leider musste der OBI in Unterrath Insolvenz anmelden. Schuld daran ist aber nicht Corona, sondern sie konnten seit Sven Wotzkes Wechsel zum LSV nicht mehr die Bälle verkaufen, die er bei Trainings und Spielen regelmäßig über den Zaun geschossen hat, dadurch waren 87% ihrer Einnahmen weggefallen. Auch wenn die Chancen auf weiße Weihnachten in diesem Jahr relativ gering stehen, hat sich Sven mit seinen Lieblingskumpels Ray und Marcel Stam bereits für zwischen den Tagen zu einer Schneeballschlacht verabredet, bzw. die drei wollen Snowballs austauschen. Sven hat mit Ray für den November auch eine Sportwette abgeschlossen, wer mehr Kilometer läuft. Gewonnen hat Sven, aber nur, weil er eine größere Wohnung hat und der Weg zum Kühlschrank somit länger ist. Weniger Meter macht nur Max, allerdings auf dem Platz. Ausnahmen bilden seine Dribblings, die er gerne 2-3 mal pro Spiel ansetzt, mit einer ca. 50% Erfolgsquote. Im Training kennt schon jeder die Tricks, deswegen laufen immer schon alle Mitspieler nach hinten, sobald er an den Ball kommt. Außer Gera, der bleibt lieber vorne, da jeder Schritt hohes Verletzungspotenzial mit sich bringt. Seine Spielstatistik lässt sich mathematisch ablesen: Zerrungen + Fehlpässe = Anzahl Spielminuten. Seine Dance-Moves werden häufig nachgestellt und erinnern an Michael Jacksons berühmten Griff, wobei Gera sich aber an den Oberschenkel fasst. Wo wir gerade bei kleinen, bärtigen, leicht untersetzten Menschen sind, kommen wir zu Tim Siemons. Eigentlich als Spielertrainer eingeplant, hast du mehr als die Hälfte aller Spiele gemacht. Nimm dir mal ein Beispiel am Franke. Nicht, nicht „eeeeeeeins“ rufen und dann Flanken unterlaufen, sondern ab auf die Bank mit dir.

Vergessen werden darf auch nicht der Grannyhunter des Teams, Hutzel. Du hast dir für die Weihnachtsfeiertage extra Zeit für deine Kurtisanen freigeschaufelt, jedes Weihnachten könnte ja deren letztes Fest sein. Intern wirst du Indiana Jones genannt. Nicht etwa wegen der langen Peitsche, sondern weil du in der Altstadt stets auf der Suche nach Antiquitäten bist. Vom gefühlt ältesten Spieler geht es zum gefühlt jüngsten Spieler: Philipp Plumanns, im Dezember gerade zum 14. Mal 15 geworden, hat es nicht einfach. Ständig Witze über seine Größe. Dabei kann man sich doch auch über seine fußballerische Beschränktheit lustig machen. Wenigstens als Weihnachtsmann hat man es leicht mit dir, ist es doch ein Kinderspiel, etwas für dich zu finden. Bzw., es ist ein Kinderspiel, was man für dich findet.

Dank dir wird Simon Fischer bei den Witzen um die Größe verschont, ein Dank geht an die guten Gene der Eltern für die 1-2 Zentimeter extra. Nicht danke dafür, dass sie an anderer Stelle fehlen. Wenn die Klettis nicht optisch so herausragend wären, könnte man fast denken, dass er keine Schnürsenkel binden kann. Kann froh sein, dass Bastian Pagalies sein direkter Konkurrent auf der 6er Position ist, sonst dürfte er noch weniger spielen.

Jemand, von dem man im Grunde genommen so gut wie gar nichts weiß, ist Marcel van de Loo. Laut Fupa keine Nationalität, kein starker Fuß, keine Torbeteiligung, kein Charisma. Der war einfach da. Hoffentlich geht der auch einfach wieder.   

Neu zugestoßen ist Marcus Hülscher. Seine spielerische Leistung ist wie die Google-Bewertung seiner Finanzberatung: einer von 5 Sternen. „Nicht sehr zuverlässig“ à kann man bestätigen; „Rückruf funktioniert nicht“ à naja, dafür müsste man ihn ja erstmal anrufen wollen; „Darauf kann man gut verzichten“ à dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Auch André Arimond ist relativ neu im Team, seine Initialen deuten schon darauf hin, was man erwarten kann (Nein, damit sind nicht die mittelgroßen Batterien gemeint). In der B-Jugend mal bei Fortuna gespielt. Dem B ist er treu geblieben, ist er doch in der B-Elf der Quadroten angesiedelt.

Wie vielleicht auch viele andere wollte der Weihnachtsmann einmal wissen, wieso Patrick Dreger Milan genannt wird. Zum Glück gibt es ja Wikipedia, hier wird erklärt, dass es um seine Essgewohnheiten geht: „[…] ernährt sich jedoch ebenso von Aas und verschiedenen Abfällen, wie sie etwa in Schlachthäusern oder Fischfabriken anfallen“. Auch körperliche Besonderheiten verhalfen ihm zu dem Spitznamen: „Der Schwanz ist nur schwach gegabelt, ausgefächert wirkt er dreieckig“. Kann auch nicht jeder von sich behaupten.

Einen Spitznamen könnte auch mal Dominik Ped bekommen, seitdem er für „Princess Charming“ auf Instagram angesprochen wurde. Leider haben sich die Produzenten in letzter Minute noch für eine andere Hauptdarstellerin entschieden, sodass er leider weiterhin dem Fußball nachgehen muss. Einer der wenigen, der sich im Team fit hält während der Pause. Ist im November einen Halbmarathon gelaufen. Generell scheint er auf halbe Sachen zu stehen, bei Margarine und Frauen bevorzugt er die Halbfett-Variante.

Zusammen mit Basti Schraa hat Ped den schönsten Nachnamen. Den fußballerischen Horizont kann man damit vergleichen: Man denkt, da kommt noch was, aber wie beim Namen endet auch die Leistung relativ abrupt. Ja, beim Schraa könnte man jetzt argumentieren, haste erstmal seine Größe gesehen? Haste mal die Menge an Spielzügen gesehen? Entweder ist der auf beiden Augen blind oder nur einfach blöd.

Vor der Saison war man noch stolz, 3 Torhüter im Kader zu haben. Manchmal sollte man aber einfach auf Qualität setzen. Es wurde entschieden, dass nach jedem Spiel, in dem ein Patzer des Goalies vorkam, dieser ausgetauscht wird. Das führte dazu, dass jeder regelmäßig zum Zuge kam, bei der Patzeranzahl musste man aber sogar noch auf einen Torwart aus der Dritten zurückgreifen. Am häufigsten musste Bastian Müller hinter sich greifen, auf sein Tor wurde in 4 Spielen 12 mal geschossen (es gingen aber nur 11 Bälle rein), Franke in zwei Spielen 3 mal und Bach 1 mal in einem Spiel. Franke gelang das Kunststück, ein Spiel ohne Gegentreffer zu beenden, Tesla war hierbei nur mit 7 Mann angetreten. Fliegenfänger wurde Franke im Tor schon immer genannt, dies wurde durch ein gewisses Foto aus Mallorca noch einmal bestätigt.

Daniel Kuhles und Dominik Brockhoff findet man eher unter ferner liefen. Je ein Spiel absolviert, aber ohne irgendwie auf sich aufmerksam zu machen. Ihre größte Leistung war bisher, sich die Teampunkt App herunterzuladen.

Ein Dank gilt auch an die Leute, die regelmäßig Beitrag an den Verein zahlen, aber noch nicht einmal im Kader standen: Christoph Issel (wer?), Daniel Pagalies (der Nachname lässt fußballerisch nichts erhoffen) und die beiden Platten-Twins, von denen man immer noch nicht weiß, wer Arnold Schwarzenegger und wer Danny de Vito ist.

Lasst uns hoffen, dass der Ball bald wieder rollt und vor allem die Kneipen bald wieder aufmachen. Man munkelt, der Olepp plant irgendwas. Er hat anscheinend auch einen Werbevertrag mit der Firma Xiaomi abgeschlossen, anders lässt sich sonst nicht erklären, wieso er diesen Firmennamen so oft ausspricht.

Frohe Weihnachten und bleibt gesund!


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