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Sonntag 16.07.17 17:00 Uhr|Autor: Redaktion Kelheim442
Bad Abbachs Pascal Haltmayer sah Gelb-Rot. Archivfoto: ear

Bad Abbach verpatzt den Auftakt

Überheblichkeit und eine Gelb-Rote Karte bringen die TSV-Kicker in Etzenricht um einen möglichen Auswärtssieg.

Zum Landesligastart in der Staffel Mitte legte Urgestein TSV Bad Abbach mit der 4:2-(0:2) Niederlage beim SV Etzenricht einen Fehlstart hin.Im Abbacher Lager ärgerte man sich über unnötig verlorene Punkte: „Leider haben wir nach einer perfekt gespielten ersten Halbzeit innerhalb von 15 Minuten das Spiel aufgrund von Überheblichkeit aus der Hand gegeben“, sagt Bad Abbachs Trainer Stefan-Wagner. „Ich war enttäuscht von der Mannschaft. Es fehlte plötzlich die nötige Einstellung. Wir hatten viel zu viele unnötige Ballverluste und handelten uns richtig blöde Gelbe Karten und eine Gelb-Rote Karte ein. So kann man in dieser starken Liga nicht zu Werke gehen.“



Die Kicker von der Freizeitinsel hatten mit dem frühen 0:1 (9.) vielversprechend losgelegt. Florian Folger lenkte nach einem schönen Angriff über die linke Außenball den Ball mit dem Fuß unhaltbar für Torwart Luca Wittmann ins lange Eck. Das 0:2 resultierte aus einem Eigentor. TSV-Angreifer Urban Wazlawik brachte den Ball flach in das Sturmzentrum. Dort beförderte Etzenrichts Konstantin Graßl das Spielgerät in die eigenen Maschen(25.).

Florian Fischer verpasste mit einem Flachschuss nur knapp den dritten Treffer. Die Hausherren blieben zunächst mit vielen Fehlern im Spielaufbau hinter den Erwartungen zurück. Erst nach dem Seitenwechsel steigerte sich Etzenricht. Die Bemühungen der Heimelf um den Anschluss wurden in der 55. Minute durch einen Kopfball von Martin Pasieka zum 1:2 belohnt.

Bad Abbach handelte sich mit aggressiver Spielweise mehrere Verwarnungen ein. Pascal Haltmayer sah nach wiederholtem Foulspiel Gelb-Rot. (62.). Zwei Minuten später nutzten die Gastgeber ihre Überzahl durch Maximilian Geber zum Ausgleich (64.) ein. Vier Minuten später lenkte TSV-Torwart Ludwig Räsuchl einen Direktschuss aus 16 Metern von Matthias Dietl an die Latte, doch Ibrahim Devrilen köpfte ungestört zum 3:2 (68.) ein. Pasieka legte für Etzenricht noch den vierten Treffer nach (79.).

 
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