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Donnerstag 11.05.17 11:54 Uhr|Autor: Augsburger Allgemeine / ulan, red1.418
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So feiert Günzburg seinen dreifachen Torschützen: Yahyamurat Dinc springt Maximilian Lamatsch in die Arme, Andreas Buchta eilt zum Gratulieren herbei. F.: Ernst Mayer

Schützenfest zur Vizemeisterschaft

Der FC Günzburg hat mit Burgau ganz leichtes Spiel und hofft nun auf den Aufstieg +++ Die Abstiegskandidaten verpassen vorentscheidende Erfolge +++ Holzheim darf nachträglich auf drei Punkte hoffen
Der FC Günzburg ist Vizemeister der Kreisliga West und wird an der Relegation zur Bezirksliga teilnehmen. Die Entscheidung im Kampf um Platz zwei fiel in Form eines 7:1-Schützenfests im Nachholspiel gegen den TSV Burgau, der sich zuvor ebenso noch Hoffnungen auf den Sprung nach oben gemacht hatte. Im Tabellenkeller wurden die Entscheidungen erneut vertagt. Die direkten Duelle ín Wiesenbach und Thannhausen endeten jeweils unentschieden und auch der SV Holzheim verpasste durch das 1:2 gegen die SG Reisensburg einen Schritt aus dem Keller. Allerdings darf der SVH noch auf drei Punkte am „grünen Tisch“ hoffen. Denn bei der 1:4-Niederlage gegen den TSV Burgau soll der Gegner gegen die Einsatzbestimmungen verstoßen haben. Eine entsprechende Anzeige beim Sportgericht läuft.



FC Günzburg - TSV Burgau 7:1
Im Auwald entwickelte sich eine sehr einseitige Partie. Die Burgauer hatten ihre Frühjahrsmüdigkeit dabei und ehe sie sich versahen, lagen sie bereits entscheidend im Hintertreffen. Andreas Nerdinger nutzte den ersten krassen Abwehrfehler zum 1:0 (8.), Maximilian Lamatsch bestrafte zwei Patzer in der Rückwärtsbewegung und im Aufbauspiel mit weiteren Treffern (14 und 20.). Für den Burgauer Torjäger Marc Sirch war das offenbar zu viel: Er schadete seinem Team, indem er sich zum zweiten Mal innerhalb einer Woche die Ampelkarte abholte (24.). Die Verwarnungen gab’s für einen Gesprächsbeitrag und ein überflüssiges Foul im Mittelfeld. Und es ging schlecht weiter für die Gäste: Patrik Merkle knallte den Ball vom Elfmeterpunkt an den Querbalken (33.).
Farbenfroh ging es nach dem Seitenwechsel weiter. Als sich der Günzburger Enes Güzel und der Burgauer Muhammed Hacim eine kleine Keilerei leisteten, schickte Schiedsrichter Max Angenendt beide vom Feld (52.). Jetzt war mehr Platz da und die Hausherren nutzten das innerhalb von vier Minuten zu drei Treffern nach Eckstößen. Patrick Buchta und Maximilian Lamatsch jubelten aufseiten des FC, zudem traf Gästetorwart Florian Benke ins eigene Netz. Ergebniskosmetik gelang zwischendurch Patrik Merkle mit einem Schuss aus 16 Metern (71.), doch Sergen Kum stellte kurz danach den alten Abstand mit seinem Tor zum Endstand wieder her (73.).
Schiedsrichter: Max Angenendt (FV Asch-S.) - Zuschauer: 150

Tore: 1:0 Maximilian Lamatsch (8.), 2:0 Maximilian Lamatsch (14.), 3:0 Maximilian Lamatsch (20.), 4:0 Patrick Buchta (55.), 5:0 Maximilian Lamatsch (57.), 6:0 Yahya Dinc (59.), 6:1 Patrik Merkle (71.), 7:1 Sergen Kum (74.)

Gelb-Rot: Marc Sirch (24./TSV Burgau)

Rote Karten: Enes Güzel (52./FC Günzburg), Muhammed Hacim (52./TSV Burgau)
Bes. Vorkommnis: Patrik Merkle (TSV Burgau) verschießt Foulelfmeter (33.)

  

SpVgg Wiesenbach - SV Mindelzell 0:0
Zell begann schwungvoll mit gutem Flügelspiel. Zwingendes resultierte daraus nicht. Nach einer guten Viertelstunde kamen die Hausherren besser ins Spiel und erarbeiteten sich ein leichtes optisches Übergewicht. Chancen auch hier: weitgehend Fehlanzeige. Nach dem Wechsel ein ähnliches Bild. Die Angst vor Fehlern stand den Spielern teilweise ins Gesicht geschrieben. Die Wiesenbacher erwischten den besseren Start. Doch Daniel Steck vergab in aussichtsreichster Position. Danach wieder überwiegend Mittelfeldgeplänkel. Bis zur 70. Minute, als sich Michael Wieser ein Herz fasste, allerdings ebenfalls das mögliche 0.1 vergab.
Schiedsrichter: Markus Reichensberger (Riedlingen) - Zuschauer: 250

GALERIE SpVgg Wiesenbach - SV Mindelzell

 

SpVgg Ellzee - TSV Offingen 3:2
Vor Spielbeginn überreichten die Ellzeer dem Meister ein Blumengeschenk. Dann war es allerdings mit den Präsenten vorbei. In einem technisch sehr guten und unterhaltsamen Kreisliga-Spiel fehlten zunächst nur die Tore. Das änderte sich in Hälfte zwei deutlich. David Christ eröffnete kurz nach Wiederanpfiff den Torreigen und schoss die SpVgg in Führung. Kurz darauf erhöhte Dominik Seitz, der sich energisch gegen die Abwehr durchsetzte (56.). Offingen handelte sich dann eine unnötige Rote Karte für Stefan Smolka (er hatte einen Ellzeer weggestoßen), zeigte aber in Unterzahl Qualitäten. Zwar erhöhte Max Lauer noch auf 3:0 (80.), die restliche Spielzeit jedoch gehörte dem TSV. Mehr als zwei Tore durch Christoph Bronnhuber und Philipp Fuchs sprangen für sie freilich nicht mehr raus.
Schiedsrichter: Manfred Reuter (Zusamaltheim) - Zuschauer: 110
Tore: 1:0 David Christ (48.), 2:0 Dominik Seitz (55.), 2:1 Christoph Bronnhuber (79.), 3:0 Maximilian Lauer (70.), 3:2 Philipp Fuchs (90.)
Rote Karte: Stefan Smolka (59./TSV Offingen)

 


Die Chance zum Holzheimer Ausgleich vergab Tobias Ott vom Elfmeterpunkt. F.: Karl Aumiller
 

SV Holzheim/DLG - SG Reisensburg-Leinheim 1:2
Der SV Holzheim verlor sein Nachholspiel und muss weiter um den Klassenerhalt bangen. Die Reisensburger starteten mit einem Freistoß ans Torgebälk (3.), die Platzherren mit einem verschossenen Elfmeter durch Tobias nach Foul an Rainer Grimminger. SG-Torjäger Patrick Hartmann sorgte nach dem Wechsel per Kopfball für das 0:1. Grimminger gelang der umjubelte Ausgleich. Das Kellerkind wollte  unbedingt gewinnen. Der Schuss ging aber nach hinten los, denn Andreas Abele entschied mit einem Traumtor - er traf nach einem Freistoß aus 25 Metern in den Winkel - die Partie.
Schiedsrichter: Achim Etzel (Hollenbach) - Zuschauer: 150
Tore: 0:1 Patrick Hartmann (58.), 1:1 Rainer Grimminger (68.), 1:2 Andreas Abele (87.)
Bes. Vorkommnis: Tobias Ott (SV Holzheim/DLG) scheitert mit Foulelfmeter an Torwart Dominik Tausch (30.)

 

TSG Thannhausen - VfR Jettingen 1:1
Die Fans brauchten ihr Kommen nicht bereuen. In diesem Kellerderby legten die Jettinger richtig gut los und drängten die Hausherren in die Defensive. Erst nach gut einer Viertelstunde konnte sich die TSG aus der Umklammerung befreien. Torchancen blieben jedoch zunächst Mangelware. Erst kurz vor Halbzeit machte Davor Grmaca auf Thannhauser Seite Ernst. Zunächst vergab er noch eine Großchance (41.), doch zwei Minuten später netzte er, mustergültig bedient von Michael Müller, per Kopf ein. Praktisch mit dem Pausenpfiff musste kassierte Arlind Berisha (TSG) für ein Handspiel Gelb-Rot.
Auch in Unterzahl hielt die TSG-Defensive den Angriffen der Jettinger in Halbzeit zwei weitgehend stand. Lediglich Johannes Fischer hatte eine gute Möglichkeit, die er jedoch verstreichen ließ. Gegen Ende der Partie machte sich der Kräfteverschleiß bei den Hausherren bemerkbar und so kassierte Thannhausen in der Nachspielzeit noch den Ausgleich durch Benedikt Riederle (90.+2). Fast mit dem Abpfiff sah der Jettinger Bernd Forster nach einer Tätlichkeit Rot.
Schiedsrichter: Franz Kaltenegger (Steinheim) - Zuschauer: 150

Tore: 1:0 Davor Grmaca (43.), 1:1 Benedikt Riederle (90.+2)

Gelb-Rot: Butrint Qollaki (48./TSG Thannhausen/Handspiel)

Rote Karte: Bernd Forster (90.+6/VfR Jettingen/Tätlichkeit)

 
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