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Sonntag 16.04.17 21:44 Uhr|Autor: Volker Jabin 958
F: Schwarz

Klare Sache für viel bessere Gastgeber

A-Liga: SG Irrel überrennt den SV Roth-Kalenborn und feiert einen 4:0-Heimsieg.
Der SV Roth-Kalenborn war mit dem Ziel nach Irrel gereist, bei einem Vier-Zähler-Rückstand auf den Gastgeber zu punkten, um dem Tabellenkeller zu entkommen. Da aber auch die SG Irrel noch nicht ganz aus dem Abstiegskampf heraus ist, verzichteten die Hausherren auf (Oster-) Geschenke und überzeugten während der gesamten 90 Minuten mit der besseren Spielanlage und siegten auch in dieser Höhe verdient.

Von Anfang an nahmen die Gastgeber das Heft in die Hand und zwangen den Roth-Kalenbornern ihr Spiel auf. Es war keine drückende Überlegenheit, aber insgesamt waren die Vereinigten aus Irrel, Echternacherbrück, Holsthum, Peffingen und Schankweiler immer einen Schritt schneller und entschieden wichtige Situationen meistens für sich.

Gäste finden kein Rezept

Gegen die sichere Heimabwehr fanden die Gäste überhaupt kein Rezept, es gab während der gesamten 90 Minuten kaum ein Durchkommen und die Defensive war schlicht – auch körperlich – eine Nummer zu groß für die Roth-Kalenborner. Hinzu kam auf der Gegenseite die Beweglichkeit der Irreler Stürmer, welche die Verteidigung der Gäste ein ums andere Mal vor Probleme stellte. Ganz besonders war dies bei Irrels David Klein erkennbar, der Unruheherd im Spiel, der überall auftauchte und den Torreigen mit einem fulminanten Volleyschuss aus 20 Metern ins linke obere Eck in der 17. Minute eröffnete. Roth-Kalenborn versuchte zwar, die gegnerischen Stürmer vom eigenen Tor weg zuhalten, doch dies gelang nicht immer. So auch in der 41. Minute, als vier, fünf Spieler im Gästestrafraum auftauchten und einfach körperlich und geistig schneller waren und Daniel Schneider nach Vorlage von Benedikt Bartz einschob. Nach der Pause versuchten die Vulkaneifeler durch schnelles Kurzpassspiel, das Blatt nochmal zu wenden, doch dieses Vorhaben wurde bereits nach 55 Minuten zunichte gemacht, als der andere emsige Stürmer der SG Irrel, Paul Bivouna im Strafraum auftauchte, auf David Klein abspielte und dieser sein zweites Tor zum 3:0 erzielte. Danach hatte niemand mehr das Gefühl, das Spiel könnte noch mal kippen, weil die Gäste kaum in der Lage waren, die Irreler Abwehr in Verlegenheit zu bringen. Diese hingegen griffen weiterhin überlegt an, machten das Spiel breit und kamen so noch zu der einen wie der andern Chance, von denen eine nach wiederum feiner Vorarbeit von Paul Bivouna bei Martin Marx landete, der dem guten Gästekeeper Mario Lenzen keine Chance ließ und das Endergebnis von 4:0 erzielte.


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Hochmann vorzeitig vom Platz 

Kurz vor Ende der Partie ließ sich Roth Kalenborns Spieler-Co-Trainer René Hochmann zu einem weiteren Foul hinreißen, welches ihm die gelb-rote Karte und drei Minuten weniger Spielzeit einbrachte. Hinterher meinte Hochmann: „Es war für uns eine Umstellung, auf diesem Hartplatz zu spielen, aber wir haben auch so einiges verkehrt gemacht, hatten keine Durchschlagskraft und müssen uns jetzt erst mal sammeln, da wir zwei schwere Spiele vor der Brust haben (gegen Fließem und in Watzerath, d. Red.). Heute war uns der Gegner in allen Belangen überlegen.“ Bei der SG Irrel gab es zwei glückliche Meinungen – einerseits die des jungen Verteidigers Nico Zender, der sagte: „Es ist toll dass wir uns gefangen haben und unsere Abwehr jetzt das dritte Mal hintereinander zu Null gespielt hat. Darauf sind wir stolz.“ Sein Trainer Peter Zeimens strahlte wiederum: „Die Mannschaft hat genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben und sich toll an die taktische Marschroute gehalten, deshalb konnten wir das Spiel so überlegen führen. Die Jungs haben heute alles richtig gemacht.“

 

 
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