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Montag 09.10.17 08:55 Uhr|Autor: HOT / Luca Schmidt72
Der TSV hatte im DFB-Pokalspiel gegen Köln einige gute Chancen. Ein Zweiklassenunterschied war nicht erkennbar. Luca Schmidt

Köln im DFB-Pokal eine Nummer zu groß

TSV Craislheim Frauen scheiden unglücklich aus - mit Bildergalerie
Durch zwei bittere Gegentore und Pech im Abschluss scheiden die Frauen des TSV Crailsheim gegen den 1. FC Köln aus. Über weite Strecken kann die Heimelf dem Erstligisten Paroli bieten.

Nur vier Minuten waren nötig, um zu zeigen, dass die Frauen des TSV Crailsheim sich in der zweiten Runde des DFB-Pokal gegen den Bundesligisten aus Köln nicht verstecken wollten. Simone Klenk verlängerte einen Ball mit dem Fuß über die herauseilende Claudia Hoffmann im Tor der Gäste. Doch der Torjubel des TSV-Anhangs kam zu früh: Das Leder prallte an der Latte des FC-Gehäuses ab.

In der Folgezeit übernahmen aber die Kölnerinnen durch ihr präzises Passspiel und ihre Ballsicherheit zunehmend die Kontrolle über die Partie. Richtig brenzlig im Strafraum der Heimmannschaft wurde es in der zehnten Spielminute, als eine Hereingabe der Gäste nicht geklärt wurde. Doch auch die wussten nichts mit dem Spielgerät anzufangen. Ansonsten stand die Crailsheimer Abwehr geordnet und ließ kaum Chancen zu.

Dann die Schlüsselszene des Spiels, die aus Sicht des TSV gleich doppelt bitter werden sollte: Carolin Dej bekam in der 34.Minute in der Hälfte der Crailsheimerinnen den Ball und leitete auf Hannah Scheffler weiter. Die nahm  ihn direkt am Sechzehner­eck und wollte nach innen flanken. Das Spielgerät rutschte ihr jedoch über den Schuh und fiel ins lange Eck des TSV-Gehäuses, 0:1. Noch schlimmer: Saskia Giek prallte beim Versuch, den immer länger werdenden Ball doch noch über die Querlatte zu lenken, mit dem Kopf an den Torpfosten. Die sichtlich benommene Torhüterin musste ins Krankenhaus, für sie ging es nicht weiter.

Zweites Tor ähnlich unglücklich

Doch beeindrucken ließen sich die Horaffen nicht. In der Defensive hielt man den Kölner Angriffen stand. Nach vorne konnten aber viele lange Bälle nicht festgemacht werden, gute Torchancen waren Mangelware. Köln traf durch Julia Arnold kurz vor dem Pausenpfiff  den Querbalken.

Der zweite Spielabschnitt begann wie der erste: Crailsheim trifft nur Aluminium. Die auffällige Luisa Scheidel sah, dass Hoffmann zu weit vor ihrem Tor stand. Ihr Schuss senkte sich, landete aber an der Latte. In der 51. Minute fiel das 0:2, ähnlich unglücklich wie bereits das erste Tor. Dej bekam den Ball an der Mittellinie, lief damit nach vorne und zog aus rund 25 Metern ab. Wieder segelte das Leder über die Torhüterin, dieses Mal Jil Schneider, ins lange Eck.

Im Anschluss wurde der TSV offensiver, was Köln nach vorne mehr Platz einbrachte. Doch Crailsheim schaffte es außer bei Standards kaum, in den Sechzehner der Gäste einzudringen. Der FC spielte einige Kontern nicht genau genug aus  oder scheiterte im Abschluss. So blieb es beim verdienten 0:2-Endstand.

„Wir sind heute defensiv gut gestanden und haben nur wenige Chancen zugelassen“, erklärte TSV-Coach Wulf Saur nach der Partie. „Bitter waren die beiden Gegentore.“ Mit etwas Glück wäre sogar mehr drin gewesen. „Es war heute wichtig, dass wir uns auch vor großen Namen nicht zu verstecken brauchen. Das müssen wir aus dem Spiel mitnehmen.“ Man habe phasenweise gegen den Erstligisten sehr gut mithalten können.


GALERIE TSV Crailsheim - 1. FC Köln

 
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