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Mittwoch 15.02.17 15:00 Uhr|Autor: Nils Salecker232
Enis Saiti (Mitte), hier im Testspiel gegen den Karlsruher SC II vor einem Jahr, wird heute gegen den Zweitligisten und womöglich auch gegen Pirmasens ausfallen. Archivfoto: pa/Christine Dirigo

Knaller zum Abschluss

Regionalligist Wormatia Worms trifft im letzten Vorbereitungsspiel auf Zweitligist Karlsruher SC

Worms. Ein „Highlight-Spiel“. So nennt Steven Jones, Trainer von Wormatia Worms, das letzte Testspiel vor dem Regionalliga-Auftakt. Gegner ist am Mittwoch (17 Uhr) der Fußball-Zweitligist Karlsruher SC. „Für die Spieler ist es immer etwas Besonderes, wenn man sich mit Mannschaften aus höheren Ligen messen kann“, führt der Coach aus. Dementsprechend groß ist die Vorfreude auf die Partie in der EWR-Arena. „Die Jungs haben Bock drauf“, sagt Jones.



Drei Tage bevor es in der Liga beim FK Pirmasens wieder ernst wird, geht es laut Trainer gegen den KSC zwar auch darum, im Spielrhythmus zu bleiben. Allerdings vor allem um Spaß. Den möchte Jones keinem verwehren, wird fleißig rotieren. „Es werden alle spielen“, berichtet er. Eine Möglichkeit besteht etwa darin, zu beiden Halbzeiten mit komplett unterschiedlichen Formationen anzutreten. Gegen den auf dem Papier übermächtigen Gegner soll sich seine Truppe dabei „nicht verstecken“. Gegen den Ball früh anlaufen, mutig sein, nach vorne „frei aufspielen“, gibt Jones vor. „Auch wenn wir verlieren sollten wir wollen so auftreten wie in der Liga.“

Mit der Situation des Gegners, der im Bundesliga-Unterhaus gegen den Abstieg spielt (siehe weiterer Bericht), und auch in welcher Besetzung das Team von Mirko Slomka anreisen wird, damit hat sich der Wormatia-Trainer dagegen gar nicht beschäftigt. Steven Jones betont: „Da haben wir uns null Gedanken gemacht. Wir lassen das ganz locker auf uns zu kommen.“

Es ist eben kein ganz gewöhnliches Spiel, mehr ein Schmankerl zum Ende der Vorbereitung. Und auch für die Fans ein Leckerbissen. So hofft zumindest Jones. „Eine tolle Atmosphäre wäre natürlich schön“, sagt er. Und: „Die Saison ist sehr nahe und das Spiel eine interessante Möglichkeit, einen aktuellen Eindruck bekommen.“

Selbst zum Zuschauen verdammt sein werden weiterhin Jan-Lucas Dorow (Schulterprellung) und Enis Saiti, bei dem jüngst eine Oberschenkelzerrung diagnostiziert wurde. Zumindest für Samstag in Pirmasens „besteht bei beiden Hoffnung“, offenbart der Coach, der allerdings auch weiß, dies gelte „eher bei Dorow“.

Sowohl Keeper Mario Miltner, der in der Jugend beim KSC zwischen den Pfosten stand, als auch Torwart-Trainer Christian Adam, der bei den Badenern sogar Zweitligaluft hatte schnuppern dürfen, treffen auf ihren Ex-Klub für beide damit ein ganz besonderes „Highlight-Spiel“.



ZUSCHAUER-INFO

Für Zuschauer ist beim Testspiel gegen den KSC lediglich die Haupttribüne geöffnet- Die Tageskassen öffnen eine Stunde vor dem Anpfiff ab 16 Uhr.

Der Eintritt kostet 6 Euro, ermäßigt 4 Euro.

 
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