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Sonntag 25.06.17 21:00 Uhr|Autor: Christian von Berg (Gießener Anzeiger)592
Einer von vielen: Gießens Schlussmann Fabrizio Bopp kann einem Leid tun, muss er doch gegen die Kickers in einer Halbzeit sechsmal hinter sich greifen. Vor allem Ihab Darwiche (rechts) ist seine Nemesis. Der Stürmer netzt dreimal gegen Bopp.

VfB ohne Chance im ungleichen Duell

TESTSPIEL: +++ Kickers Offenbach machen es im Waldstadion zweistellig +++ 21 Spieler eingesetzt +++ Köse vergibt Großchance zum Ehrentreffer +++

giessen. Die Offenbacher Kickers aus der Regionalliga Südwest, die mit der Empfehlung eines 23:1-Erfolges im ersten Vorbereitungsspiel gegen Kreisoberligist Germania Bieber an die Lahn gekommen war, übernahmen auch im Gießener Waldstadion im Testspiel gegen den heimischen VfB 1900 Gießen sofort das Kommando. Die rund 500 Besucher hatten sich kaum mit den Gegebenheiten vertraut gemacht, da klingelte es auch bereits erstmals im Gießener Kasten. Ihab Darwiche hatte getroffen und ließ bis zur 22. Minute gleich noch zwei weitere Tore folgen. Die Gießener hatten Schwierigkeiten überhaupt einmal die Mittellinie zu überqueren, so überlegen waren die Offenbacher. Folgerichtig schraubten sie das Ergebnis bis zur Pause noch auf 6:0, wobei sich Neuzugang Florian Treske gleich durch zwei Treffer auszeichnen konnte.



VfB 1900 Gießen - Kickers Offenbach 0:11

In der Halbzeitpause wechselten beide Trainer kräftig durch. Offenbach brachte sieben, der VfB 1900 gleich zehn neue Spieler. Am Spielverlauf änderte sich freilich wenig. Die Kickers blieben drückend überlegen und zeigten manch gelungenen Spielzug. Immer wenn der Viertligist das Spielgeschehen schnell verlagerte, geriet der Gastgeber in allergrößte Schwierigkeiten. Es dauerte jedoch fast eine Viertelstunde in Durchgang zwei, bevor der eingewechselte Torjäger Varol Akgöz, auch er ein Neuzugang, das 0:7 und damit den ersten seiner insgesamt vier Treffer erzielen konnte. Offenbachs Kapitän Alexis Theodosiadis blieb es schließlich vorbehalten, das Resultat in der 81. Minute zweistellig zu gestalten. Kurz zuvor hatte der VfB 1900 die große Chance gehabt, wenigstens sein Ehrentor zu erzielen, aber Ömer Köse scheiterte völlig freistehend an OFC-Keeper Bilal Zabadne.

Offenbachs Trainer Reck hatte das Gastspiel in Gießen als willkommene Gelegenheit bezeichnet, die in den bisherigen Trainingseinheiten eingeübten Abläufe im Wettkampf umzusetzen. Nach den von seinen Spielern gezeigten Leistungen und den elf Toren dürfte er zufrieden gewesen sein. Das waren in jedem Fall auch die Zuschauer, darunter viele Fans des OFC, die beide Mannschaften nach dem Schlusspfiff mit Applaus verabschiedeten.

Über die Stärke des VfB 1900, der in der kommenden Spielzeit bekanntlich nur noch in der Gruppenliga antreten wird, gab die Partie letztlich wenig Aufschluss. Aus den insgesamt 21 eingesetzten Spielern, die sich den Zuschauern präsentierten, sollte sich aber von Trainer Günter Stiebig über kurz oder lang eine Elf formen lassen, die in der neuen Spielkasse bestehen kann.

VfB 1900 Gießen: Bopp (46. Dagli); Proske (46. Kahveci), Apostolou, Simon (46. Beyene), Parise (46. Köse), Özen (46. Spuckti), Napierala (46. S. Türk), Dakilic (46. M. Türk), Duarte Marin (46. Kocas) , S. Kahveci (46. Siozios), Gulec (46. Kol).

Kickers Offenbach: Brune (46. Zabadne); Maslanka (46. Ferukoski), Hodja, Stoilas (46.Vetter), Theodosiadis, Treske (46. Firat), Hecht-Zirpel, Göcer (46. Sentürk), Marx (46. Jürgens), Darwiche (46. Akgöz), Kirchhoff.

Tore: 0:1/0:2/0:3 (4./19./22.) Darwiche, 0:4/0:5 (25./35.) Treske, 0:6 (41.), Stoilas, 0:7/0:8/0:9 (60./68./74.) Akgöz, 0:10 (81.) Theodosiadis, 0:11 (85.) Akgöz. - Schiedsrichter: Pächtold (Gießen). - Zuschauer: 500.



 
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