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Dienstag 17.10.17 10:30 Uhr|Autor: Torben Schröder292
Perfekt schirmt der 05er Ferdaus Ghafury (rechts) den Ball vor SVG-Talent Carl Neufang im B-Junioren-Derby ab. Foto: hbz/Schäfer

Bruchwegkicker etwas cleverer

05-Nachwuchs bringt 2:1-Führung im Derby gegen Schott Mainz über die Zeit

Mainz. Ihre liebe Mühe und Not hatten die U 16-Fußballer des FSV Mainz 05 im Regionalliga-Derby mit der U 17 des TSV Schott Mainz. Beim 2:1 (1:0)-Sieg musste der jüngere B-Junioren-Jahrgang bis zuletzt zittern. „Wir haben schwer kämpfen müssen“, sagt Co-Trainer Kevin Hubrath, „Schott hat wesentlich besser gespielt, als die Tabellensituation erahnen ließ, und wirklich gut verteidigt.“ In einer taktisch geprägten ersten Hälfte sorgte Ramon Amin für das 1:0 (19.). Zuvor hatte Ferdaus Ghafury gleich drei Gegenspieler stehen lassen.



Richtige Derbystimmung kam erst nach dem Seitenwechsel rein, als die Gäste offensiver wurden. Die 05er benötigten die tätige Mithilfe des TSV-Keepers, der im Ballbesitz ins Stolpern kam, um durch Oguzhan Codura zum 2:0 zu kommen (71.). Doch der Underdog antwortete prompt, Efe Mutlu (72.) stellte den Anschluss her. „Top herausgespielt“, muss Hubrath anerkennen, „insgesamt war das Spiel ausgeglichen, aber aufgrund der Deutlichkeit der Chancen war unser Sieg schon verdient.“

„Nach der zweiten Halbzeit wäre ein Punktgewinn meiner Meinung nach gerecht gewesen“, findet Eckhard Rosenbaum, „aber wenn du unten stehst, fehlt einfach das nötige Glück.“ Der TSV-Trainer bemängelte eine zu ängstliche Leistung seiner Mannschaft vor dem Seitenwechsel: „Da haben wir unsere Vorgaben nicht einmal ansatzweise umgesetzt.“ Deutlich besser sah die zweite Hälfte aus, wo aber bis zum 1:2 auch nichts wirklich Zwingendes heraussprang. „Danach wurden wir immer stärker und haben endlich mit schnellen Kombinationen zielstrebig zum Tor gespielt. Aber die jungen Bruchwegkicker haben die Führung mit ihrer Erfahrung und Cleverness über die Zeit gebracht.“

Durch den Sieg sind die 05er wieder auf drei Punkte an Spitzenreiter SV Gonsenheim herangerückt. „Wir holen wie im letzten Jahr viele Punkte über die Mentalität“, sagt Hubrath, „wir hadern dann und wann mit unserer Chancenverwertung, stehen aber defensiv insgesamt richtig gut. Die Liga ist sehr anspruchsvoll, keine Mannschaft fällt richtig ab.“ Der TSV Schott hängt indes in der Abstiegszone fest.

JFG Schaumb.-Prims – SV Gonsenh. 0:2 (0:1)

Tore: 0:1 Levi Mukamba (11.), 0:2 Dickson Owusu (46.).

Gonsenheim-Trainer Marco Jantz: „Wir haben verdient gewonnen. Schaumberg war sehr harmlos, wobei sie nach Standards Gefahr versprüht haben. Aber darauf waren wir vorbereitet, haben es gut verteidigt und auch die zweiten Bälle im Griff gehabt. Da ist nichts angebrannt. Nach dem 2:0 ist das Spiel eher vor sich hin geplätschert. Wir haben uns auf dem sehr kleinen Platz schwer getan, aber letztlich einen souveränen Sieg eingefahren.“

SV Gonsenheim – Phö. Schifferstadt 0:1 (0:1)

Tor: 0:1 (25.).

Gonsenheim-Trainer Steffen Kaschel: „Das war kein schöner Sonntag. Außer dem Siegtor durch einen abgefälschten Freistoß haben wir nicht viel zugelassen. Aber wir haben auch nicht das abgerufen, was wir sonst zeigen. Vielleicht waren wir nervös, weil wir vorne stehen. In der Schlussphase haben wir drei, vier Hundertprozentige liegen lassen. Am Ende wäre ein Unentschieden gerecht gewesen.“

TSV Schott Mainz – FK Pirmasens 1:0 (1:0)

Tor: 1:0 Julian Meininger (32.).

Schott-Trainer Niklas Grimm: „Wir haben zwar 1:0 gewonnen, jedoch ein ganz schwaches Spiel abgeliefert, mit dem ich nicht zufrieden bin. Wir können froh sein, dass sich Pirmasens mit zwei Roten Karten (39., 59.) selbst ins Aus gespielt hat. Inhalte und Tugenden habe ich zu selten gesehen. Gegen Gonsenheim nächste Woche im Derby müssen wir uns ganz anders präsentieren.“

Spfr. Eisbachtal – SV Gonsenheim 0:6 (0:3)

Tore: 0:1 Marlon Pira (19.), 0:2 Marius Bauer (32.), 0:3 Marius Bauer (34.), 0:4 Marvin Matthiae (49.), 0:5 Julius Wiedenmann (64.), 0:6 Marvin Matthiae (68.).

Gonsenheim-Trainer Roman Heinrich: „Es war kein schönes Spiel. Wir tun uns immer schwer gegen Mannschaften, die hinten drin stehen. Spielerisch haben wir nicht überzeugt. Gegen solche Gegner geht es eigentlich immer klar aus, weil man individuell einfach besser ist. Das Schwerste ist, die Motivation hochzuhalten. Der Gegner hatte gar keine Chancen, wir müssen pro Halbzeit noch zwei, drei Tore mehr machen. Es fällt unter die Rubrik Pflichtsieg, wobei man in der Regionalliga auch erst mal sechs Tore schießen muss.“

TuS Koblenz – FSV Mainz 05 2:7 (1:2)

Tore: 1:0 Ante Serdarusic (3.), 1:1 Moritz Reuther (17.), 1:2 Eniss Shabani (31.), 1:3 Danny Schmidt (42.), 1:4 Ben Bobzien (43.), 2:4 Armend Qenaj (50.), 2:5 Moritz Reuther (51.), 2:6 Malik Makey (65.), 2:7 Marlon Roos-Trujillo (67.).

05-Co-Trainer Florian Diel: „Das Spiel war lange Zeit deutlich knapper als das Ergebnis. Die Koblenzer haben uns vor große Probleme gestellt, waren in der ersten Halbzeit mindestens gleichwertig, wenn nicht sogar stärker. Unsere Pausenführung war daher schmeichelhaft. In der zweiten Halbzeit sah es bei uns besser aus, wir haben das Spiel unter Kontrolle bekommen und uns den Sieg letztlich verdient.“



 
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