Vorfreude auf U19-Bundesliga
Dienstag 14.07.20 16:00 Uhr|Autor: Nordsee-Zeitung / Jan Unruh und Ute Schröder836
Foto: Schröder

Vorfreude auf U19-Bundesliga

Ehemaliger JFV-Spieler Lukas Schumacher wechselt nach Eimsbüttel – Trainer Ole Aldag vermittelt

Cadenberge. Lukas Schumacher geht den nächsten Schritt in seiner noch jungen Fußballer-Karriere. Der 17-jährige Cadenberger wechselt zum Eimsbütteler TV in die U19-Fußball-Bundesliga. Den Kontakt vermittelte sein früherer Trainer beim JFV Bremerhaven, Ole Aldag.




Gerade ist Lukas Schumacher mit seiner Familie dabei, seine neue Wohnung in Hamburg einzurichten. Er wird nicht nur beim Eimsbütteler TV in der U19-Bundesliga auf Torejagd gehen, sondern auch in der Hansestadt zur Schule gehen. Dort will er auf St. Pauli sein Abitur mit der Fachrichtung Wirtschaft schaffen. Zuletzt spielte Schumacher für Werder Bremen – in der vergangenen Saison in der U17-Bundesliga. Dort kam er meist als Einwechselspieler zum Zuge, erzielte in 16 Einsätzen ein Tor.

„Prägende Zeit“

„Das war eine prägende Zeit für mich bei Werder. Gerade in der U17-Bundesliga habe ich viel dazugelernt“, so Schumacher. Dennoch hat er sich für einen Wechsel nach Hamburg entschlossen. Beim Bundesliga-Aufsteiger Eimsbütteler TV hofft er auf mehr Einsatzminuten als zuletzt in Bremen. Mit seinen 17 Jahren gehört Schumacher noch zu den jüngeren Spielern im Kader, dürfte auch noch für die U18-Mannschaft des ETV kicken. Die spielt immerhin auch in der Regionalliga.

Der Kontakt nach Hamburg ist durch Schumachers ehemaligen Trainer beim JFV Bremerhaven, Ole Aldag, zustande gekommen. Er organisierte dem Cadenberger ein Probetraining beim ETV. „Ich begleite Lukas nun schon seit Jahren, er ist mir quasi ans Herz gewachsen“, sagt Aldag, der sich in den vergangenen Jahren deutschlandweit viele Kontakte aufgebaut hat. „Wir haben nach einer Idee gesucht, die zu ihm passt. Und in Eimsbüttel hat es sofort gefunkt.“

Aldag schätzt am 17-Jährigen vor allem dessen Einstellung. „Er lebt seinen Traum und ist enorm trainingsfleißig.“ Das kann auch Werder Bremen bezeugen, bei denen sich die Hamburger natürlich auch informiert haben. Aldag: „In zwei Jahren bei Werder hat er nicht eine Trainingseinheit verpasst.“ Und auch in Corona-Zeiten habe er sich unermüdlich fitgehalten. Das kommt jetzt seinem neuen Verein zugute.

„Ich will unbedingt Bundesliga spielen. Das kann ich hier“, sagt Lukas Schumacher über den ETV. Die ersten Trainingseinheiten waren auch vielversprechend. In dieser Woche geht dann die Vorbereitung auf die neue Saison so richtig los. „Als Aufsteiger ist der Klassenerhalt erst einmal das Ziel“, sagt er. Er persönlich will sich in der Hansestadt weiterentwickeln. „Ich will mich immer weiter verbessern“, so der ehrgeizige Stürmer. Bei Werder hat er oft in der Sturmspitze oder mal auf der offensiven Außenposition gespielt. In Hamburg werde er voraussichtlich mehr über die Außenbahnen kommen. Die ersten Eindrücke von seinem neuen Team seien „absolut positiv.“ „Ich wurde von allen super gut aufgenommen“, freut sich der Cadenberger.

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