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Mittwoch 31.08.16 22:15 Uhr|Autor: Lars Puchler3.827
Großer Kampf vor toller Kulisse: Osnabrücks Marc Heider (vorne) wird von Almir Ziga bedrängt. Im Hintergrund verfolgt der Jeddeloher Julian Harings die Szene. Volkhard Patten

Jeddelohs toller Kampf wird nicht belohnt

Raus mit Applaus: Die Oberliga-Fußballer des SSV Jeddeloh haben sich am Mittwochabend teuer verkauft. Bei der 1:3 (1:1)-Niederlage im Viertelfinale ...

des Niedersachsenpokals waren die Ammerländer dem VfL Osnabrück aus der Dritten Liga vor rund 1400 Zuschauer in der Jeddeloher 53-Acht-Arena ein ebenbürtiger Gegner. Der Unterschied von zwei Spielklassen kam erst ab der 80. Minute zum Tragen, vorher hatten die Jeddeloher sogar mehr von der Partie.

Umso zufriedener zeigte sich Osnabrücks Trainer Joseph Enochs nach umkämpften 90 Minuten: "Wir sind froh, dass wir unter den schwierigen Bedingungen hier weitergekommen sind. Kompliment an Jeddeloh sie haben eine richtig gute Mannschaft zusammen." Auch sein Gegenüber, Jeddelohs Co-Trainer Key Riebau, war angetan von der gezeigten Leistung: "Das war eine überragende Leistung von uns heute. Ich ärgere mich ein wenig, dass wir das 2:2 nicht gemacht haben. Wir können heute aber stolz auf ganz Jeddeloh sein."

Lediglich in den ersten zehn Minuten war dem Gastgeber die Nervosität anzumerken. Danach kamen die Jeddeloher aber immer besser in die Partie. Aus einer sicheren Defensive sorgte besonders Rechtsverteidiger Shaun Minns mit seiner Geschwindigkeit für Gefahr.

Zum ersten Mal ging in der 20. Minute ein Raunen durch die Sportstätte, als ein Freistoß von Jeddelohs Florian Stütz auf dem Tornetz landete. Auch weitere Halbchancen konnte der SSV nicht nutzen. Cleverer zeigten sich da die Osnabrücker, die mit dem ersten richtigen Torschuss von Marc Heider (27. Minute) in Führung gingen. Doch die Freude währte nicht lange. Fast im direkten Gegenzug traf Innenverteidiger Peer-Bent Wegener zum Ausgleich für den SSV.

Auch im zweiten Durchgang lieferten sich die Teams ein Duell auf Augenhöhe. Die beste Gelegenheit für die erste Jeddeloher Führung hatte in der 50. Minute Maycoll-Smith Canizalez nach Flanke von Ivo Tomas.

Für die Vorentscheidung sorgte dann der eingewechselte Kwasi Okyere Wriedt, der nach tollem Pass Dennis Evers im Eins-gegen-Eins-Duell in der 72. Minute keine Chance ließ und zum 1:2 für die Gäste traf.

Jeddeloh warf noch einmal alles nach vorne und hatte durch Tomas und Kevin Samide noch gute Gelegenheiten. Als Jules Reimerink in der dritten Minute der Nachspielzeit zum 1:3 traf, war die Partie entschieden.


GALERIE SSV Jeddeloh - VfL Osnabrück



 
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