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Montag 16.10.17 11:00 Uhr|Autor: SHZ / wti128
Für Angreifer Selim Ajkic und die U17 Holstein Kiels gab es bei RB Leipzig nichts zu holen. Foto: pn

Holstein Kiels U17 verschläft erste Hälfte gegen RB Leipzig

Leipzig münzt individuelle Überlegenheit um

Der Fantag bei RB Leipzig bescherte Holsteins U17-„Jungstörchen“ eine beeindruckende vierstellige Kulisse, die sie aber nicht beflügelte, sondern einen klaren 6:1 (4:0)-Erfolg ihrer „Roten Jungbullen“ bejubelte.Besonders die erste Halbzeit unter dem aus der U15 aufgerückten neuen Chefcoach Michael Schwennicke war von zu defizitärer Natur, als dass man etwas Zählbares aus Sachsen hätte mitnehmen können.



„Den ersten Durchgang haben wir wirklich absolut verschlafen. Da waren wir gar nicht richtig auf dem Platz und sind nicht in die Zweikämpfe gekommen. Leipzig genügte unter diesen Umständen ein mäßiger Aufwand, um viel Ertrag in Form von vier Treffern zu erzielen“, fehlte es Schwennicke an Intensität in der Herangehensweise seiner Schützlinge.

Nach einer frühen Großchance von Leon Schmidt, die die Hausherren auf der Linie retteten, bestimmten die Leipziger den Takt der Partie nach Belieben. Dabei war es kein Dauerdruck den RB erzeugte. Stattdessen reichten individuelle Nadelstiche bereits aus, um den Fördestädtern vier Gegentreffer zuzufügen. Schon zur Pause hätte ein noch höherer Rückstand als das bereits unaufholbare 4:0 entstehen können, wenn Kiels bester, zwischen den Pfosten agierender Mann Tristan Koch nicht einen Elfmeter von Fabrice Hartmann pariert hätte (22.).

„Wir haben uns für die zweite Hälfte vorgenommen, dem Gegner mehr Zweikämpfe aufzuzwingen. Das haben die Jungs dann auch deutlich besser hingekriegt, ohne dass wir klare Torchancen erspielen konnten“, sah Schwennicke einen leichten Fortschritt nach Wiederanpfiff.

Dennoch musste Koch, der in einigen Eins-gegen-Eins-Situationen die Oberhand behielt, zwei weitere Male hinter sich greifen. Zunächst überwand ihn Dennis Borkowski in Minute 64 zum 5:0, ehe der eingewechselte Felix Onischke per Flachschuss das finale 6:1 besorgte (77.). Den zwischenzeitlichen Ehrentreffer für die Gäste erzielte der aufgerückte Innenverteidiger Raoul Cissé per Kopf nach einem Freistoß von Tom Louis Schmidtke (72.).

„Wenn nur die Hälfte der Jungs von Anfang an voll bei der Sache ist, ist das auf diesem Niveau einfach zu wenig. Wären wir so konzentriert in die Partie gekommen, wie wir es in der zweiten Hälfte getan haben, hätte man dieses Spiel länger offen halten und vielleicht auch etwas holen können“, wertete Schwennicke die Niederlage letztlich als hochverdient und hofft auf Besserung, wenn es in zwei Wochen zum FC St. Pauli geht (13 Uhr).

RB Leipzig:
Müller – Ender, Talabidi, Rücker, Grimm – Bias, Krauß (68. Onischke), Winter (53. Stenz), Holm (41. Borkowski) – Hartmann (50. Amededjisso), Ruhner.

Holstein Kiel: Koch – Sterner, Cissé, Muli, Hinterleitner – Wolf (50. Samow) – Prozel (70. Westensee), Schmidtke, Schmidt, Jungehülsing (26. Erik) – Ajkic (41. Tanrikulu).

SR:
Stöhr (1. FC Niedernhausen).
Tore: 1:0 Holm (12.), 2:0 Krauß (14.), 3:0 Hartmann (34.), 4:0 Hartmann (40.), 5:0 Borkowski (64.), 5:1 Cissé (72.), 6:1 Onischke (77.).
Bes. Vork.:
Koch hält Foulelfmeter von Hartmann (22.).
 
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