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Donnerstag 06.07.17 13:25 Uhr|Autor: MOZ.de / Stefan Zwahr364
Die Autogrammstunde durfte nicht fehlen: Unterschriften von Hertha-Jungprofi Florian Baak waren bei den Glienicker Grundschülern heiß begehrt. Der 18-Jährige besuchte einst selbst für drei Jahre die Einrichtung ©Stefan Zwahr

Ein junger Glienicker im Hertha-Kader

LIVE BEI FUPA.TV: Der Bundesligist ist am Freitagabend zu Gast in Oranienburg. Vielleicht ist Jungprofi Florian Baak auch dabei. Er spielte eins für die Füchse.

Hertha BSC stellt sich am Freitagabend in einem Freundschaftsspiel beim Oranienburger FC Eintracht vor. Gut möglich, dass dann zum Kader des Fußball-Bundesligisten ein Verteidiger gehört, der eine Oberhavel-Vergangenheit hat. Jungprofi Florian Baak besuchte einst die Grundschule in Glienicke. Nun hofft der 18-Jährige auf seinen Durchbruch.



>>>Das Spiel zwischen Hertha BSC und dem Oranienburger FC Eintracht übertragen wir am Freitag ab 18 Uhr hier!<<<

Seit mittlerweile zwölf Jahren trägt Florian Baak das Trikot von Hertha BSC. In der Hauptstadt durchlief er die Nachwuchsabteilung und wurde Junioren-Nationalspieler. Da er davor nur für die Reinickendorfer Füchse spielte, hat der Defensiv-Akteur nur wenige Plätze in Oberhavel gesehen. "Mit der Schulmannschaft war ich bei ,Jugend trainiert' dabei und habe in Löwenberg gespielt", erinnert sich Baak, der von der dritten bis zur sechsten Klasse die Grundschule Glienicke besuchte. Dort stellte er sich nun auf Einladung seines ehemaligen Sportlehrers Lutz Lange den Fragen vieler Schüler.

Vor diesen sprach der 1,92-Meter-Hüne über seinen Weg in den Kader der ersten Hertha-Mannschaft. "Jeder hat das Ziel, Profi zu werden. So war es auch bei mir. Auf dieses Ziel habe ich hingearbeitet." Hinter ihm liege ein spannender aber nicht immer leichter Weg. "Wer zur Sportschule will, muss sich darauf einstellen, zeitlich sehr eingeschränkt zu sein. Schule und Fußball unter einen Hut zu bekommen, ist nicht immer leicht." Zudem stehe man als junger Kicker in Bezug auf den Sport immer unter Beobachtung und habe einen gewissen Druck. "Viele wollen hoch hinaus. Die Konkurrenz ist groß. Darum muss man schon im Hinterkopf haben, dass es mit dem Profigeschäft auch nicht klappen kann."

Florian Baak (der im kommenden Jahr sein Abitur macht) betont, immer an sich geglaubt zu haben - wenngleich es auch bei ihm schwierige Phasen gegeben habe. "Als ich jüngerer Jahrgang in der U17 war, lief es nicht. Da wusste ich, dass ich noch mehr tun muss." Es sollte sich lohnen: Der gebürtige Berliner wurde Kapitän, machte für Hertha 16 Tore und schaffte es mit Deutschland zur EM. "Seit der U 15 habe ich immer für die Nationalmannschaft gespielt", berichtet er stolz.

Den Moment, als er zu Jahresbeginn seine Unterschrift unter den Profivertrag setzte, vermag der Rechtsfuß nicht zu beschreiben. "Wenn dieses Papier vor dir liegt, ist das etwas ganz Besonderes. Auf diesen Moment arbeitest du hin." Baak war bereits im Oktober 2016 als Stammspieler der U 19 für die Bundesliga nachgemeldet worden, als die Berliner durch Verletzungen in Personalnot geraten waren. Gegen Hoffenheim gehörte er prompt zum Kader - und kam dann im Verlauf der Rückrunde (wo er nur noch mit den Profis trainierte und in der Zweiten zum Einsatz kam) zu Kurzeinsätzen bei den Auswärtsspielen gegen Bremen (vier Minuten) und Darmstadt (8). Es sei ein überragendes Gefühl gewesen, dabei gewesen zu sein.

"Ich habe erst einmal alles erreicht, was ich wollte", sagt Baak, der in der Saison 2013/14 mit der U15 von Hertha BSC alle Titel gewann. "Wir waren ein goldener Jahrgang, haben den Berliner Pokal, die Nordostdeutsche Meisterschaft und in der Halle gewonnen und dabei glaube nicht ein Spiel verloren." Sein damaliger Trainer: Pal Dardai. Dieser bezeichnet seinen Youngster als Rohdiamanten. "Der Profivertrag ist der erste Schritt, aber es ist noch ein langer und harter Weg bis nach ganz oben."

Das weiß auch Florian Baak. "Fußball ist ein extrem schnelllebiges Geschäft." Darum wolle er sich auch keine langfristigen Ziele stecken. "Es ist schon so, dass ich mir meine persönlichen Ziele für eine Saison stecke. Eigentlich denke ich aber fast von Woche zu Woche. Ich will in jedem Training vernünftig Gas geben und mich bei den Profis beweisen. Dann kommt das andere von selbst."

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