„Das war vor allem in der zweiten Hälfte eine sehr abgeklärte Leistung“, lobte Immerthal seine Mannen, die in den ersten 30 Minuten allerdings höllisch hatten aufpassen müssen, um nicht in Rückstand zu geraten. So musste Torwart Teo Nekic zweimal in Eins-gegen-Eins-Situationen sein ganzes Können aufbieten, während ein Distanzschuss der Huder nur knapp sein Ziel verfehlte.
Als Hallo-Wach-Moment diente den Heidmühlern dann der Führungstreffer durch Torjäger Jascha Meine, der eine Flanke von Keno Siebert über die Linie drückte (28.). Wenig später erhöhte Niklas Fasshauer nach einem Freistoß von Robin Schneider auf 2:0 (35.). Vor dem Pausenpfiff wäre dem enorm agilen Aaron Siebert fast noch das 3:0 geglückt, als er dem Huder Schlussmann bei der versuchten Spieleröffnung den Ball vom Fuß spitzelte, danach im letzten Moment aber noch ein FC-Spieler klären konnte.
Nach Wiederbeginn ließen die Heidmühler Ball und Gegner laufen und sorgten durch Dardan Jashari, der von einem Patzer des Huder Keepers profitierte, mit dem 3:0 für die Vorentscheidung (67.) – zumal die Platzherren ab der 77. Minute in Unterzahl agieren mussten, weil Julian Arciszewski nach einem Foul die Rote Karte gesehen hatte.
Zwar spielte die HFC-Elf in Überzahl drei, vier Konterchancen nicht zwingend genug zu Ende. Doch konnte der Spitzenreiter, der am kommenden Wochenende spielfrei ist, diese ausgelassenen Torchancen mühelos verschmerzen.