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Freitag 08.09.17 12:30 Uhr|Autor: Zevener Zeitung / Siegbert Demmer554
Ein Bild, das viele Heeslinger am Sonntag auch gerne sehen würden: Jubelnde SC-Spieler und ein frustrierter Gästekeeper. Foto Demmer

Als Spitzenreiter gegen Atlas

Heeslinger SC empfängt Sonntag um 17.45 Uhr den zurückgekehrten Traditionsverein aus Delmenhorst
Heeslingen. Was selbst die größten Optimisten nicht geglaubt hätten, ist seit Sonntag Wirklichkeit: Der Heeslinger SC ist Tabellenführer der Oberliga Niedersachsen. Wie lange die Elf von Hansi Bargfrede diese Spitzenposition halten kann, wird sich zeigen. Fest steht aber: Die nächsten Gegner werden umso motivierter sein. Zu ihnen der gehört auch der SV Atlas Delmenhorst. Der Liganeuling gastiert am Sonntag im Waldstadion und wird alles daran setzen, die Heeslinger Serie zu beenden. Die Partie wird um 17.45 Uhr angepfiffen.

Heeslingens Coach Hansi Bargfrede blickt dem Duell mit gemischten Gefühlen entgegen. „Es ist natürlich großartig, dass wir als Tabellenführer in diese Partie gehen. Dafür haben meine Jungs gekämpft und sind gelaufen. Allerdings frage ich mich, ob jeder Spieler damit umgehen kann, wenn dir alle auf einmal auf die Schulter klopfen, dir zur Tabellenführung gratulieren und dich schon als nächsten Regionalligisten feiern. Wenn die Jungs den Kopf nicht frei haben und nicht erneut mit 100 Prozent bei der Sache sind, wird die Aufgabe gegen Delmenhorst ganz, ganz schwer. Mit 80 Prozent schießen wir keinen einzigen Gegner aus dem Waldstadion“, so Bargfrede, dessen Euphorie sich noch aus einem weiteren Grund erst einmal in Grenzen hält.

Sein Team habe in der Woche nicht gut trainiert und zudem hätten sich zwei Spieler verletzt. Ob Enes Acarbay (Rücken) und Oliver Warnke (Sprunggelenk), der bei den jüngsten Auftritten zu den wichtigen Führungsspielern innerhalb des Teams zählte, gegen Delmenhorst wieder fit sind, ist noch offen.

„Glücklicherweise sind Dominik Bremer und Karim Raho wieder voll im Training. Zudem nimmt Marco Sobolewski am Freitag am Abschlusstraining teil. Dafür fällt David-Roland Maria mit Sicherheit in den nächsten Wochen aus. Alles in allem ist die personelle Situation angespannt, aber das ist ja nichts neues“, so Bargfrede, der davor warnt, den Aufsteiger zu unterschätzen.

„Wie stark Delmenhorst ist, haben die ersten Spiele gezeigt. Atlas ist seit drei Spieltagen ungeschlagen und hat Mannschaften wie dem FC Wunstorf auch schon Punkte abgerungen. Das Team ist als Einheit erfolgreich und hat zudem sehr gute Einzelspieler in seinen Reihen. Das wird eine richtig harte Nuss, die wir zu knacken haben“, so der HSC-Coach, der darauf hofft, dass sein Team im heimischen Waldstadion ebenso souverän auftritt wie bei den Auswärtspartien. „In dieser Saison haben wir auswärts die besseren Spiele gemacht.“

Stattliche Kulisse erwartet

Auf eine stattliche Kulisse können sich die Fans schon jetzt freuen, denn der SV Atlas Delmenhorst hat die Euphorie des Aufstiegs mit in die ersten Oberligapartien genommen und begeisterte die Fans zuletzt im heimischen Stadion. Zwar reichte es am Sonnabend gegen den Titelaspiranten FC Wunstorf „nur“ zu einem 1:1, doch SV-Trainer Jürgen Hahn war mit dem Auftritt seiner Elf mehr als zufrieden: „Wir verbessern uns Schritt für Schritt“, lobte der Coach die Leistung seines Teams, das Fans und Trainer mitriss. „Wir haben am Ende mit ganz viel Herz und Leidenschaft gekämpft“, so Hahn, der darauf hofft, dass seine Mannschaft an die guten Leistungen vom Vorsonntag anknüpft und auch in Heeslingen besteht.

Die Kulisse sollte dabei stimmen, denn alleine aus Delmenhorst werden mehrere Busse mit rund 250 Fans erwartet. „Ich kann nur hoffen, dass wir gegen Delmenhorst zu alter Heimstärke zurückfinden und unseren Fans ein packendes Fußballspiel bieten“, so Hansi Bargfrede.

LINK: Viele weitere Berichte über den Amateurfußball im Kreis Rotenburg


Dieser Artikel stammt von der Zevener Zeitung

 
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