Hallenfußball:WFV verzichtet auf alle Bezirks- und Verbandswettbewerbe
Dienstag 01.09.20 11:33 Uhr|Autor: Matthias Jedele mit WFV1.381
Auf den Hallenfußball müssen die Fans und Zuschauer diese Saison wohl verzichten. Foto: Archiv

Hallenfußball:WFV verzichtet auf alle Bezirks- und Verbandswettbewerbe

Auch keine privaten Hallenturniere
Trotz der Wiederaufnahme des regulären Spielbetriebs unter Pandemiebedingungen kann man im Fußball von einer Rückkehr in die Normalität derzeit noch nicht sprechen.



Mit Blick auf den bevorstehenden Herbst und den darauf folgenden Winter hat sich der Württembergische Fußballverband (WFV) deshalb in den zuständigen Gremien und Ausschüssen intensiv mit dem Hallenspielbetrieb beschäftigt, um rechtzeitig verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen.

Auf deren Vorschlag wird in der Saison 2020/21 in allen Bereichen (Juniorinnen, Junioren, Frauen und Herren) auf die Durchführung von Bezirks- und Verbandswettbewerben in der Halle verzichtet.
 
Betroffen davon sind insbesondere auch der VR-Talentiade-Cup sowie der Sparkassen-Junior-Cup, deren Absage in Abstimmung mit den langjährigen Partnern erfolgt. Bei dieser Entscheidung haben neben organisatorischen auch gesundheitliche Aspekte eine wichtige Rolle gespielt.

Keine privaten Hallenturniere

 
Vor diesem Hintergrund empfiehlt der WFV seinen Mitgliedsvereinen dringend, im Winterhalbjahr 2020/21 keine privaten Hallenwettbewerbe im Juniorinnen-, Junioren-, Frauen- und Herrenbereich durchzuführen.
 
Aus der Sicht des Württembergischen Fußballverbandes soll und muss der Fokus auf einer möglichst komplikationsfreien Durchführung der regulären Pokal- und Meisterschaftsrunde 2020/21 liegen, um in allen Staffeln bzw. Ligen die Auf- und Abstiegsplätze auf sportlichem Weg zu ermitteln.

 
Gerade mit Blick auf dieses Ziel bittet der Württembergische Fußballverband die Verantwortlichen auf Vereins-, Bezirks- und Verbandsebene um Verständnis für die getroffene Entscheidung.


Stimmen zur Entscheidung

Matthias Schöck (WFV-Präsident): „In der Folge dieser Entscheidung werden sicherlich auch einige Zeitfenster in den Sporthallen unseres Verbandsgebietes frei. Dies bietet den Fachverbänden, die ihre Wettbewerbe nahezu ausschließlich in der Halle austragen, mehr Freiheit in der Terminplanung. Wir leisten insofern gerne einen kleinen Beitrag, damit der Sport insgesamt diese schwierige Zeit meistern kann.“

Harald Müller (Vorsitzender WFV-Spielausschuss):
„Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und wollen keinesfalls einer weiteren Ausbreitung des Infektionsgeschehens Vorschub leisten. Die Entscheidung für einen Verzicht auf den Spielbetrieb in der Halle haben wir in großem Einvernehmen getroffen. Unser Hauptaugenmerk muss in dieser organisatorisch herausfordernden Saison den Meisterschaftsspielen auf dem Feld gehören.“

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