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Dienstag 01.08.17 09:05 Uhr|Autor: MOZ.de / Ulrich Gelmroth602
Endstation: Der Eberswalder Soheil Gouhari (l.) wird von Moritz Grasmann gestoppt ©Ulrich Gelmroth

Intensive Trainingseinheit für Preussen Eberswalde

In einem Vorbereitungsspiel unterlag der Brandenburgligist beim Landesligisten SV Zehdenick klar

Mit 1:4 verließen die Preussen gegen den SVZ am Ende des Testspiels den Platz. Mit Torwart Lennard Peter, Abwehrchef Marcin Dymek, Kapitän Marcel Hellmich und Tobias Koepnick fehlten gleich mehrere Leistungsträger. So kamen sechs Neuzugänge in der Startelf zum Einsatz. Weitere drei folgten während des Spiels.



Rohde bezeichnete den Sieg der Gastgeber als hoch verdient. Für seine Elf sei es eine "lehrreiche, äußerst intensive Trainingseinheit" gewesen. Zehdenicks Co-Trainer Marcel Hartwig, er vertrat Trainer Daniel Runge, war des Lobes voll über den Auftritt seiner Spieler und der beiden Neuen im Team, Magnus Gaida und Luca Krüsemann. Ein Sonderlob bekamen der dreifache Torschütze John Lormis und die beiden Innenverteidiger Kapitän Schmidt und Moritz Grasmann vom Co-Trainer zu hören.

Dabei sah es in den ersten 20 Minuten nicht nach dem klaren Endstand aus. Zwar spürte Preussen früh, dass die Zehdenicker sich viel vorgenommen hatten, doch konnten auch die Eberswalder erste Akzente setzen. So, als Hakan Demirel perfekt Soheil Gouhari in der Spitze bediente. Der Ball zappelte auch im Netz. Doch Schiedsrichter Tobias Colin hatte Handspiel gesehen (18.). Besonders Preussens linke Seite suchten sich die Gastgeber für ihre blitzschnellen Gegenzüge aus. Der erste Treffer fiel aber nach einem Freistoß, von Kapitän Schmidt auf Lormis diagonal geschlagen. Freistehend kann der Stürmer den Ball über den zögernden Torwart hinweg einköpfen (24./1:0). Der Treffer ließ den Landesligisten fortan noch beherzter angreifen. Den Torschüssen der Gäste fehlte dagegen die Präzision. Dann musste auch noch Stürmer Gerischer Valentim mit muskulären Problemen vom Platz. Enrico Schöffel übernahm seinen Part. Mit dem Pausenpfiff fiel doch fast noch der Ausgleich. Aber Torwart David Rogowski blieb Sieger.

Mit einem Powerplay ging Eberswalde die zweite Halbzeit an. Nur etwas Zählbares sprang dabei nicht heraus. Bis dann Demirel einen abgewehrten Freistoß von Steven Zimmermann einfach aufs Tor hämmerte und zum Ausgleich traf (55./1:1). Die Freude bei den Gästen währte nur kurz. Stürmer Lormis köpfte unbedrängt eine Ecke zum 2:1 (64.) ein. Sein zweiter Treffer aus einer Standardsituation heraus. Jetzt hatte der Landesligist die Partie unter Kontrolle, setzte auf seine schnellen Konter. Wobei Lormis, Gaida oder Christian Voß die Gesuchten in der Spitze waren. Der Ball wurde wiederholt durch die Schnittstellen in der Preussen Abwehr gespielt, zwangen besonders Kristian Stelse und Adam Wiejkuc vor Torwart Florian Peka zu Schwerstarbeit. Die vorentscheidenden Treffer von Lormis (83./3:1), nach Zuspiel von Gaida und danach von Gaida selbst, zum 4:1-Endstand (86.), konnten auch sie nicht verhindern. Am Ende war dieser Sieg des Landesligisten gegen den Brandenburgligisten auch in dieser Höhe verdient. Die Preussen werden nach den vielen Abgängen und den bisher elf Zugängen noch einige Zeit benötigen, um wieder zu alter Spielstärke zu finden.

Eberswalde: Szklarz (46. Peka) - Demirel, Wiejkuc, Stelse, Ziethen, Zimmermann, Aydogdu, Lange, Valentim (40. E. Schöffel), Wegner, Gouhari (65. L. Schöffel)

 
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