FSV Union verspielt Strausberger Steilvorlage
Montag 25.04.16 22:46 Uhr|Autor: MOZ.de / Roland Hanke610
Laufduell: Der Unioner Ingo Wunderlich (am Ball) ist schneller als der Lichtenberger Emre Yildirim (rechts) Foto: Alexander Winkler

FSV Union verspielt Strausberger Steilvorlage

MIT GALERIE: Fürstenwalde nach Heim-1:3 gegen Lichtenberg nun Zweiter hinter Rostock-Reserve
Der FSV Union Fürstenwalde hat am Sonntagnachmittag sein Heimspiel verloren. In der S-OS Arena des Friesenstadions unterlagen sie dem SV Lichtenberg 47 mit 1:3 (1:1) und sind nun punktgleich hinter Hansa Rostock  II Zweiter.


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Die Fürstenwalder haben die Steilvorlage, die ihnen am Sonnabend der FC Strausberg mit dem 1:0 gegen den da noch Tabellenzweiten Hertha Zehlendorf gegeben hatte, deutlich verspielt. Mit der Niederlage verpasste es der FSV Union, den Vorsprung auf die Berliner auf vier Punkte auszubauen. Mehr noch: Durch den 3:0-Sieg von Hansa Rostock  II beim 1. FC Neubrandenburg sind die Fürstenwalder von der Spitze punktgleich auf Rang  2 hinter die Hanseaten gerutscht.


GALERIE FSV Union Fürstenwalde - SV Lichtenberg 47

„Wir haben einen Big Point verpasst“, sagt Union-Trainer Matthias Maucksch. „Bei einigen meiner Spieler hat mir die Körpersprache nicht gefallen.“ Dass mit Paul Milde, Stefan Süß und Rifat Gelici gleich drei Stammspieler bei den Gastgebern fehlten, wollte der Coach nicht als Knackpunkt sehen, obwohl dies dem Spiel klar anzumerken war. „Dafür sind andere Spieler da gewesen, die sich hätten zeigen können.“

Dass die Stimmungslage bei den Berlinern ganz anders war, wundert nicht. Haben sie doch mit ihrem druckvollen Spiel dem FSV Union, bei dem wenig zusammenlief, den Schneid abgekauft. „Wir haben ein ordentliches Spiel gemacht und verdient gewonnen“, sagt Coach Uwe Lehmann. „Ich drücke Union die Daumen, dass es mit dem Aufstieg klappt“, erklärt Lehmann.

Bis dahin ist es für die Fürstenwalder allerdings noch ein weiter und steiniger Weg. „Wir tun uns schwer“, hatte Peter Heinrich, Sportlicher Leiter beim FSV Union, in der Halbzeitpause gesagt. Auch die frühe Führung durch Tom-Melvin Schmidt, der sich den Ball an der Lichtenberger Strafraumgrenze erkämpfte und abzog, brachte keine Sicherheit und Ruhe ins Spiel.

Die Berliner störten früh, gingen bissiger in die Zweikämpfe und hatten gute Chance. Dass allerdings ein Eigentor von Christian Schulze, der nach einer Flanke des Gegners von rechts in den eigenen Dreiangel traf, das erste Gäste-Tor brachte, war symptomatisch. Unkonzentriertheiten in allen Mannschaftsteilen von Union machten die Berliner im gesamten Spiel immer wieder gefährlich.

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