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Mittwoch 23.08.17 21:40 Uhr|Autor: Volksfreund / volksfreund.de Andreas Arens800
Zwar waren die Homburger klar im Vorteil, trotzdem war Angreifer Anthony Ekene Ozoh (links) einer der Lichtblicke im FSV-Team. Foto: Hans Krämer

Rubecks Erkenntnis: "Tony lebt!"

Salmrohrer Debakel gegen Homburg fördert auch Positives zutage.

Diese Niederlage tat einem besonders weh: Nach der 1:7 (1:5)-Klatsche am Dienstagabend im Heimspiel der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar seines FSV Salmrohr gegen den Spitzenreiter FC 08 Homburg musste sich Peter Rubeck auch noch hämische Bemerkungen aus dem Gäste-Fanblock anhören. Der Coach des FSV polarisiert (auch) bei seinem Ex-Verein in der Saarpfalz, für den er einst spielte, bei dem er zwischen 1998 bis 2001 Trainer der ersten Mannschaft war und bei dem er noch vor einigen Monaten als sportlicher Leiter im Gespräch war.

Verlieren könne man gegen solch starke Homburger, die der Salmrohrer Trainer "besser als in der vergangenen Saison" einstuft, als man zwar viel spielerische Qualität, aber keine Einheit auf dem Platz hatte und deshalb überraschend aus der Regionalliga abstieg. "Die Art und Weise, wie wir verloren haben - ohne richtiges Zweikampfverhalten und ohne entscheidende Gegenwehr - geht aber gar nicht", stellte Rubeck klar. Der Coach und auch Kapitän Daniel Braun ("Wir haben uns teilweise angestellt wie eine Schülermannschaft.") sind sich darin einig, dass einige im Team nach den drei 0:0 zum Start in die neue Saison (darunter auch das Remis im Derby gegen Eintracht Trier) bereits in eine gewisse Selbstzufriedenheit verfallen seien.

"Da ist es vielleicht auch mal ganz gut, mit solch einer Packung die Augen geöffnet bekommen zu haben. So weiß jeder, dass er wieder um jeden Zentimeter fighten muss", so Rubeck.

Weitere positive Erkenntnis aus dem Homburg-Match laut Salmrohrer Trainer: "Tony lebt!" Der erst im Laufe der Vorbereitung wieder zum FSV gestoßene Angreifer Anthony Ekene Ozoh markierte in der 36. Minute auf Zuspiel von Jakub Jarecki das zwischenzeitliche 1:3 und zeigte sich gegenüber seinem seltsam blutleeren Auftritt am Samstag zuvor in Wiesbach (1:2) klar formverbessert.

Deutlich nach oben muss die Leistungskurve auch bei den anderen FSVlern gehen, um am Samstag, ab 15.30 Uhr, im Duell beim FK 03 Pirmasens bestehen zu können. Ansonsten droht die dritte Niederlage in Serie.

Salmrohr: Ternes - Selmane, Düpre (50. Lames), Schäfer, Braun, Bohr - Schädler (34. Abend), Meyer, Irsch, Jarecki - Ozoh (69. Tim Habscheid).
Homburg: Salfeld - Gallego (52. Lickert), Eichmann, Hahn, Stegerer - Schmitt (66. Lensch), Sökler, Telch, Lienhard - Neofytos, Dulleck (59. Gaiser).
Schiedsrichter: Christian Dingert (Lebecksmühle)
Zuschauer: 409
Tore: 0:1, 0:2, 0:3 Dulleck (13., 20, 29.), 1:3 Ozoh (36.), 1:4 Lienhard (38.), 1:5 Hahn (44.), 1:6 Sökler (64. Foulelfmeter), 1:7 Telch (90.)

 
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