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Donnerstag 13.07.17 16:06 Uhr|Autor: MOZ.de / Yasmine Nießner938
Benjamin Wilcke traf gegen die Hertha-Bubis doppelt. ©MZV

Bei Optik Rathenow ist noch viel zu tun

FSV Optik Rathenow verlor sein Vorbereitungsspiel gegen die U19 von Hertha BSC

Im vierten Vorbereitungsspiel setzte es für den FSV Optik Rathenow die zweite Niederlage. In einer wahren Regenschlacht unterlag Rathenow den Bundesliga-Junioren von Hertha BSC mit 2:3.



In der Startelf stand diesmal nur noch ein Testspieler. Neben den bereits bekannten Gesichtern wirkte auch ein weiterer Neuzugang mit. Cüneyt Top kommt zwar ebenfalls von Tennis Borussia an den Vogelgesang, allerdings nicht von der U-19. Der am 21. September 1993 geborene Mittelfeldakteur verfügt bereits über die Erfahrung von 62 Oberligaspielen.

Nicht nur witterungsmäßig begann die Partie denkbar schlecht. Nach genau 64 Sekunden erzielte Anthony Roczen das 0:1. Gleich zwei Fehlpässe hintereinander in der Abwehr der Gastgeber ermöglichten Hertha diese schnelle Führung. Roczen hatte kurz darauf eine weitere Gelegenheit, scheiterte an Lukas Kycek.

Die FSV-Elf machte sich das Leben selbst schwer. Obwohl den Hauptstädtern nicht viel gestattet wurde, kamen die Gastgeber zu selten selbst gefährlich nach vorn. Zu umständlich wurde gegen die schnellen Junioren agiert. Immerhin, Julian Ringhof und der eingesetzte Proband zwangen Torhüter Luis Klatte zu Paraden. Unmittelbar mit dem Pausenpfiff traf Anthony Roczen erneut. Aus Nahdistanz machte er das 2:0.

Die zweite Hälfte begann mit einem Kracher. Und das wortwörtlich. Ngankam Jessic Ngankam hat einen schwer auszusprechenden Namen, sein Schuss ist komplett unhaltbar. Beim ersten Versuch rettete das Lattenkreuz für Optik-Schlussmann Bjarne Rogall. Die früher verwendeten Holzpfosten wären mit Sicherheit zersplittert. Beim zweiten Mal schlug das Leder im Netz zum 3:0 (68.) ein.

Zwischen diesen beiden sehenswerten Aktionen gab es ebensolche auch auf der anderen Seite. Jerome Leroy fand beim Freistoß im Berliner Keeper seinen Meister. Die große Chance zum Torerfolg vergab Süleyman Kapan, der ganz allein auf Luis Klatte zulief, es dann aber zu genau machen wollte.

In der Schlussviertelstunde durften die Fans doch noch ein bisschen jubeln. Nach einer gelungenen Kombination hatte Benjamin Wilcke freie Bahn und schoss ins linke obere Eck (75.) . Technisch stark war dann Wilckes zweiter Treffer (82.), als er einen Freistoß von Jerome Leroy per Direktabnahme verwandelte. Beinahe hätte er in der Schlussminute auch noch für den Ausgleich gesorgt, doch weder Jerome Leroy, noch Süleyman Kapan kamen an seinen Diagonalball heran.

Ingo Kahlisch sagte: "Tempo und Spielwitz waren heute hochklassig - von Hertha! Da sind wir noch nicht so weit. In der zweiten Halbzeit haben wir uns dann ordentlich gewehrt. Man hat aber auch gesehen, das noch viel zu tun ist, vor allem müssen wir cleverer spielen."

Die nächste Gelegenheit dazu gibt es am diesen Samstag (15. Juli). Dann geht der FSV auf Reisen. Union Klosterfelde, als Neuling der Verbandsliga auf einem guten siebenten Platz gelandet, erwartet OptikDiese Partie beginnt um 15 Uhr. Am nächsten Mittwoch (19. Juli) trifft Optik daheim auf die Füchse Berlin Reinickendorf. Da geht es dann um 18.30 Uhr los.

 
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