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Sonntag 05.11.17 16:20 Uhr|Autor: Torben Schröder151
Ein kampfbetones Spiel: Der Mainzer Christian Kinsombi (links) im Duell mit Ronny Sarstedt. Foto:hbz/Jörg Henkel

Wenn das Matchglück fehlt

U 19 von Mainz 05 unterliegt im Derby gegen Wehen Wiesbaden 1:3 +++ In der Tabelle nun hinter dem Nachbarn

Mainz. Die lauten „Derbysieger“-Rufe nach dem Spiel kamen von den Gästen, während die 05er mit hängenden Köpfen vom Platz schlichen. Durch eine 1:3 (1:2)-Niederlage mussten die U 19-Fußballer des FSV Mainz 05 den SV Wehen Wiesbaden in der Bundesliga-Tabelle an sich vorbei ziehen lassen. „Wir hatten ein bisschen Matchglück, aber im Großen und Ganzen war es schon verdient, wenn man die Großchancen sieht“, findet Gästetrainer Nils Döring, der in der Jugend sechs Jahre am Bruchweg gespielt hatte und sich nach Erfolgen gegen Eintracht Frankfurt und Kaiserslautern über den dritten Derbysieg des Aufsteigers freuen konnte.



Von einem „unglücklichen Spielverlauf“ sprach 05-Co-Trainer Marc Heidenmann. Nach druckvollem Start der Hessen nahm FSV-Keeper Marius Liesegang den Ball in die Hand, nachdem Verteidiger Jonas Fedl zuletzt dran war. Stockfehler oder gezielter Rückpass? Es gab indirekten Freistoß, den Yilmaz Kilic (12.) unter die Latte nagelte. „Ich weiß nicht, ob man das pfeifen muss“, sagte Heidenmann, „aber danach machen wir es gar nicht schlecht, verlieren nicht den Kopf.“ Auch nicht, nachdem Stefan Lorenz nach einem mustergültigen Angriff über die Grundlinie auf 0:2 gestellt hatte (31.). Mit einem Solo, abgeschlossen per Flachschuss ins kurze Eck, gelang Jonathan Burkardt der Anschluss (42.).

Nach dem Seitenwechsel wurden die Mainzer immer dominanter, verfransten sich aber oft im dichten Abwehrnetz der Wiesbadener, die mit Robustheit und dem ein oder anderen taktischen Foul den Spielfluss unterbanden. Als der Druck der Mainzer in der Schlussphase dennoch immer größer wurde, musste 05-Verteidiger Lukas Müller mit einer blutenden Wunde behandelt werden. Als Dominik Crljenec sich über seine verwaiste Position zum 1:3 dribbelte (87.), stand Müller mit dickem Pflaster an der Seitenlinie, wartend auf die nächste Unterbrechung. „Die Regel ist so, aber das passt dann“, schüttelte Heidenmann den Kopf, „ich glaube nicht, dass es an der Mentalität gelegen hat. Die Jungs haben gebissen, sind dran geblieben.“ Jubeln durften aber die Gäste.

FSV Mainz 05: Liesegang – Fedl (72. Presti), Müller, Scheithauer, Rosenbaum – Demirbas (72. Lihsek), Kummer – Burkardt, Barreiro, Kinsombi (65. Mangano) – Hanner-Lopez.



 
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