FC Eisenhüttenstadt siegt gegen Angstgegner FSV Bernau
Dienstag 27.10.20 06:33 Uhr|Autor: Hagen Bernard550
Trainer Andreas Schmidt war zufrieden mit der Leistung des FC Eisenhüttenstadt gegen den FSV Bernau. Foto: Michael Benk

FC Eisenhüttenstadt siegt gegen Angstgegner FSV Bernau

Dank neu gewonnener Heimstärke rauf auf Platz zwölf.
Brandenburgligist FC Eisenhüttenstadt behält gegen den FSV Bernau im sechsten Anlauf erstmals die Oberhand, und das gleich recht deutlich.


Die Gastgeber waren gegen den Angstgegner nicht nur aufgrund des Tabellenstandes eher Außenseiter, musste Trainer Andreas Schmidt doch kurzfristig auf die verletzten Stammspieler Christoph Krüger, Tony Wernicke, Sven Naumann und den beruflich verhinderten Danny Grünberg verzichten.

Aber all das schreckte den FCE diesmal nicht: Nach den 3:1-Erfolgen über die Aufsteiger SV Zehdenick und Frankonia Wernsdorf gelang der dritte Heimsieg in Serie und eben auch der erste Dreier überhaupt gegen den FSV aus der Hussitenstadt, mit dem sich die Mannschaft zudem vorerst etwas aus der Abstiegszone absetzen konnte.

Die Eisenhüttenstädter verbuchten einen Start nach Maß. Bernaus Philipp Pönisch hatte den agilen Georges Florent Mooh Djike gefoult, und Hoang Sa Nguyen Ngoc setzte den Freistoß aus 20 Metern in halblinker Position an der Abwehrmauer vorbei knapp neben den linken Pfosten halbhoch ins Tor.

Da waren gerade vier Minuten gespielt, und angesichts der frühen Führung überließen die Stahlstädter nunmehr den Gästen aus einer massiven Abwehr heraus das Mittelfeld. Zwar kamen die Bernauer zu Möglichkeiten, doch der FCE hatte mit Kamil Duchnowski einen reaktionsschnellen Torhüter. Auch die Gastgeber verbuchten die eine oder andere verheißungsvolle Offensivaktion, doch die ganz klare Torchance blieb aus.

Nach Wiederanpfiff hätte Mooh Djike erhöhen können, doch sein Zwölf-Meter-Schuss ging knapp am rechten Pfosten vorbei (50.). Nach etwa einer Stunde wurde die mit hohem Einsatz geführte Partie immer zerfahrener. Die Gäste bemühten sich, doch in der Abwehr gewann der kopfballstarke Carsten Hilgers jeden Zweikampf und im Mittelfeld störten besonders Tom Rönsch und Christoph Nickel den FSV beim Spielaufbau.

Während dieser so überhaupt keine Torchance mehr verbuchten, verwertete Mooh Djike ein hohes Zuspiel von Hilgers aus der Abwehr zum vorentscheidenden 2:0 (84.), und der zum ersten Mal bei den Männern eingesetzte A-Junior Paul Moritz stellte nach Zuspiel von Mooh Djike in die Schnittstelle in der Nachspielzeit den Endstand her.

"Die Jungs haben sich für eine gute Trainingswoche belohnt. Und diesmal hatten wir auch das nötige Glück", freute sich Andreas Schmidt. "Beim 1:0 hat sich das viele zusätzliche Training von Hoang Sa ausgezahlt. Er übt häufig solche Freistöße. Danach hat sich die Mannschaft aber zu weit zurückfallen lassen", kritisierte der Trainer. "In der zweiten Halbzeit haben wir eine geschlossene Leistung gezeigt und nichts mehr zugelassen. Im Gegenzug hätten wir einige Kontermöglichkeiten besser ausspielen können. Bei dieser Intensität hatte ich damit gerechnet, dass beide Mannschaften nicht zu elft das Spiel beenden. Der Schiedsrichter hätte je einen Elfmeter geben können."

Alle Daten und Fakten zum Match: Spielbericht


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Tabelle
1. FC Frankfurt 87 17
2. Neuruppin 712 16
3. TSG Bernau 810 15
4. Miersdorf 9-3 14
5. Werder 84 13
  TuS 1896 94 13
7. Eberswalde 8-1 13
8. Lübben 94 12
9. FSV Bernau 8-4 12
10. Klosterfelde 90 11
11. Petershagen 82 10
12. SVA 8-4 10
13. FC Eisenh. 7-5 9
14. Oranienburg 61 8
15. Wernsdorf (Auf) 7-5 7
16. SV Falkensee 6-10 4
17. Zehdenick (Auf) 7-12 4
ausführliche Tabelle anzeigen

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