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Freitag 11.08.17 22:28 Uhr|Autor: RP / Maximilian Lonn262
Ahmet Cebe (Dritter von links). F: Jochen Classen

Kapitän Cebe ist bereit für Rhynern

Fortuna II hofft heute gegen den Regionalliga-Aufsteiger aus Hamm den dritten Sieg in Folge.
Bekanntlich lügt die Tabelle im Fußball ja nie. Folgt man dieser These, darf sich Fortunas Zweivertretung mit Fug und Recht ein Spitzenteam nennen. Nicht nur, dass das Team von Trainer Taskin Aksoy als einziger der 18 Regionalligisten seine ersten beiden Spiele gewonnen hat, die Flingerner stellen zudem mit sieben Toren auch den besten Angriff der West-Staffel. Dennoch herrscht eher zurückhaltende Euphorie.

Denn betrachtet man den zweifellos gelungenen Saisonstart losgelöst von den Ergebnissen, relativiert sich so einiges. Vor allem der Last-Minute-Sieg gegen die SG Wattenscheid (1:0) dokumentierte ganz gut, dass die "Zwote" noch weit entfernt von einer Spitzenmannschaft ist. Auf eine ordentliche erste Hälfte folgte nämlich eine deutlich unstrukturierte zweite Halbzeit.

Das ist auch Ahmet Cebe nicht entgangen. "Da hat wirklich die Erfahrung auf dem Platz gefehlt", merkt der 34-jährige Routinier an. "Wir haben da ein wenig wild durcheinander gespielt, haben nicht immer die Positionen gehalten und hätten auch mehr Ruhe in unserem Spiel haben können." Angesichts des Durchschnittsalters der Startelf (19,91 Jahre) seien die Unstimmigkeiten allerdings auch kein Wunder gewesen. "Dennoch", so Cebe, "haben es die Jungs ganz gut gemacht - das gilt auch für die Spieler aus der ersten Mannschaft. Sie haben bislang immer eine gute Einstellung gezeigt."

Diese zeichnet normalerweise auch den erfahrenen Cebe aus. Doch der Rückkehrer musste sich bislang mit der Zuschauerrolle auf der Tribüne abfinden. Ein Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel, zugezogen im zweiten Vorbereitungsspiel gegen Sonsbeck, zwang ihn zu einer vierwöchigen Pause. Am Mittwoch fand die Leidenszeit des Deutsch-Türken ein Ende, als er im Testspiel gegen den Oberligisten Turu (3:3) zu einem 60-minütigen Einsatz kam. Anschließend gab er erleichtert zu Protokoll: "Der Muskel hält. Ich denke, dass ich damit am Samstag auf jeden Fall im Kader stehe. Ob ich auch von Anfang spiele, werde ich zusammen mit dem Trainer entscheiden. Für 60 oder 70 Minuten bin ich aber schon bereit." Gegen Turu lief Cebe auf der rechten Abwehrseite auf und war direkt als Dirigent der Viererkette gefragt, die in einigen Situationen ziemlich hektisch und fehlerhaft agierte.

Am Samstag (14 Uhr, Paul-Janes-Stadion) im Heimspiel gegen Westfalia Rhynern dürfte der Kapitän zumindest mit einer neuen Innenverteidigung zusammenarbeiten. Während am Mittwoch noch Jannik Schneider und Leroy Kwadwo im Zentrum verteidigten, sind gegen den Aufsteiger aus Hamm wohl wieder Tom Zündorf und Jungprofi Gökhan Gül gesetzt. Auch auf der linken Seite zeichnet sich eine Veränderung ab. Denn sollte Anderson Lucoqui noch in den Pokal-Kader der Profis gegen Bielefeld rutschen, könnte Nick Galle sein Startelfdebüt für die U23 geben. Vielleicht ja mit Cebe.

 
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