Integration der Zugänge steht in den Tests im Vordergrund
Samstag 01.08.20 14:00 Uhr|Autor: Helga Raue | AZ/AN634
Foto: Heiko van der Velden

Integration der Zugänge steht in den Tests im Vordergrund

Regionalligist FC Wegberg-Beeck gastiert morgen bei Teutonia St. Tönis +++ Brauweiler, Fehr und Passage müssen passen
REGIONALLIGA WEST


Natürlich darf man die Ergebnisse in den ersten Testspielen, zumal gegen unterklassige Konkurrenten, nicht überbewerten, dem Selbstbewusstsein tun sie aber alle Mal gut: Mit 3:0 hatte Fußball-Regionalligist FC Wegberg-Beeck beim niederheinischen Landesligisten 1. FC Viersen gewonnen. Auch an diesem Wochenende bleiben die Beecker – anders als Liga-Konkurrent Alemannia Aachen – zum Testen in der Region: Während die Tivoli-Truppe von Stefan Vollmerhausen am heutigen heißen Samstag zum Südwest-Regionalligisten Koblenz fährt, tritt das Team von Michael Burlet am vorausgesagt kühleren Sonntag beim niederrheinischen Oberligisten Teutonia St. Tönis an.

„Wir haben den Ball schon ganz gut laufen lassen, aber an der Defensive und der Chancenverwertung müssen wir noch feilen. Wir brauchen und haben ja auch noch Zeit, um hoffentlich Regionalliga-tauglich zu werden“, blickt der Beecker Coach noch einmal auf den ersten Test zurück. „Wichtig ist es für uns in den ersten Tests, die neuen Spieler zu integrieren. Es sind alles charakterlich gute Jungs.“

Bisher hatte er alle Spieler an Bord, vor dem zweiten Test gibt es aber drei Absagen. Marvin Brauweiler erhielt einen Schlag auf den Fuß und muss ebenso passen wie Jeff-Denis Fehr, den die Adukktoren zwicken, und Kapitän Maurice Passage (Rückenprobleme). „Da wir nicht mehr Spieler einwechseln dürfen, spielen jetzt die 15, die fit sind“, sieht das Burlet ganz pragmatisch.

Unter der Woche stieg auch der bislang letzte Zugang, Keeper Denis Jansen, ins Training ein. Der 28-Jährige hatte eigentlich seine Karriere beenden wollen. „Wir haben Kontakt gehalten, und ich wusste, dass er immer gerne mal Regionalliga gespielt hätte“, berichtet Burlet, der Jansen aus drei gemeinsamen Jahren beim Mittelrheinligisten SV Breinig gut kennt, schmunzelnd. „Ich habe ihn gefragt, und er hat nur kurz überlegt und uns dann zugesagt“, ist Burlet froh, nun drei Alternativen fürs Tor zu haben.



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