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Montag 11.09.17 10:28 Uhr|Autor: Münchner Merkur (Nord) - Nico Bauer1.135
Nachdenklich: Sportlich ist der FCU abgerutscht, nun rumort es auch noch innerhalb der Mannschaft. Trainer Thomas Seethaler will durchgreifen. Foto: Brouczek

Seethaler sauer: »Die erste Halbzeit war eine Frechheit«

Beim inmer noch sieglosen Regionalliga-Schlusslicht FC Unterföhring brodelt es nach der Niederlage gegen Rosenheim
An diesem Wochenende ist der FC Unterföhring abgerutscht auf den letzten Platz der Regionalliga, und der „nette Herr Seethaler“ hat erst einmal Pause. Unterföhrings Trainer war nach dem 2:3 gegen den TSV 1860 Rosenheim am Freitag stinksauer und vermutet Risse in seiner Mannschaft.

Die Gründe für den schief hängenden Haussegen will Seethaler nun angehen und droht ernste Gespräche an. Das Ärgernis zum Spiel waren für Seethaler die ersten 45 Minuten: "Unsere erste Halbzeit war eine Frechheit. Das war ein Unding und eine nicht zu erklärende Leistung.“ Zur Pause wurde der Trainer „sehr laut und sehr deutlich“, mit dem Ergebnis, dass der FCU fortan auf Regionalliga-Niveau Fußball spielte und knapp dran war, das fünfte Unentschieden der Saison einzufahren. In der offiziellen Pressekonferenz entschuldigte sich Seethaler bei den Fans: „So etwas habe ich lange nicht mehr gewesen, denn das war eine Einstellung wie bei den Alten Herren. Jetzt führen wir einmal ernstere Gespräche und legen eine andere Tonart an den Tag.“ Am Freitagabend wusste er noch nicht, dass der Aufsteiger passend zur dicken Luft in der Kabine 24 Stunden später von der Konkurrenz auf den letzten Tabellenplatz Platz durchgereicht werden sollte.

Seethaler: »Jeder sollte froh sein, dass er überhaupt Regionalliga spielen darf.«

Beim Unterföhringer Trainer schrillen derzeit alle Alarmglocken, weil es offenbar in der Mannschaft rumort. Seethaler sieht eine egoistische Haltung bei den Spielern, die nur an sich selbst denken und nicht selten die eigenen Leistungen überschätzen würden. „Jeder sollte froh sein, dass er überhaupt Regionalliga spielen darf“, schimpfte Seethaler mit Blick auf sein kickendes Personal. Die Gesamtsituation der Unterföhringer dürfe niemanden ernsthaft überraschen: „Wir wussten schon vor der Saison, dass wir gegen den Abstieg spielen werden. Also wo ist jetzt das Problem?“. Dem Coach kommt es sehr gelegen, dass diese Woche komplett durchtrainiert werden kann bis zum Samstagsspiel in Schalding-Heining. Diese Zeit will er nutzen, um mit Einzelgesprächen den Problemen der Spieler untereinander auf den Grund zu gehen. „Vielleicht ist unser Kader auch einfach nur zu groß“, deutet Seethaler mögliche Veränderungen schon einmal an. In Schalding kommt aber erst einmal ein weiterer Neuer dazu: der Ex-Ismaninger Malcom Olwa-Luta, dessen Spielgenehmigung bis zum Rosenheim-Kick noch nicht eingetroffen war.

 
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