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Sonntag 01.10.17 19:30 Uhr|Autor: Hagen Bischoff252
Siegtorschütze Christopher Kaminski (#4) ist kaum noch zu sehen und unter der Jubeltraube verdeckt. Selbst der verletzte Christoph Gorkow (l.) humpelt aufs Spielfeld, um den späten 3:2-Siegtreffer mitzufeiern.Dietmar Albrecht

Ist der Knoten nun geplatzt?

MIT GALERIE: FC Mecklenburg Schwerin feiert nach einer turbulenten Nachspielzeit ersten Saisonsieg und gewinnt mit 3:2 gegen Brieselang

Als Florian Rothes Volleyschuss in der 91. Minute zum 2:2-Ausgleich für Grün-Weiß Brieselang in den Winkel flog, herrschte auf der Tribüne des FC Mecklenburg Schwerin Schockstarre. Wieder kein Sieg – ausgerechnet als Oberliga-Letzter gegen den Vorletzten. Es hätte durchaus zur bisher doch verkorksten Schweriner Saison gepasst.




GALERIE FC Mecklenburg Schwerin - SV Grün-Weiß Brieselang

Während allerdings die über 300 Zuschauer mit dem Spiel schon abgerechnet hatten, zeigten die FCM-Akteure auf dem Platz Moral und spielten sich in der weiteren Nachspielzeit mit Tino Witkowski noch einmal in den Brieselanger Strafraum. Der wurde zur Freude der Schweriner gefoult. Kapitän Christopher Kaminski fasste sich ein Herz, trat zum Elfmeter an und verwandelte am Ende doch noch zum umjubelten 3:2-Sieg für den FC Mecklenburg Schwerin. „Wenn du in der 93. Minute ein Tor machst, ist das immer Glück. Ich denke aber, dass wir hochverdient gewonnen und uns dieses Mal auch für den Aufwand belohnt haben. Ich bin auf jeden Fall super happy“, sagte ein zufriedener Tino Witkowski nach Spielende. Nicht nur den Elfmeter in der Nachspielzeit hatte Schwerins Nummer 21 herausgeholt, Witkowski traf auch nach 32 Minuten zur 1:0-Führung, nachdem Artem Cygankov über die rechte Seite schön in den Strafraum passte. Allerdings verpasste es das Team von Trainer Enrico Neitzel, nach der Führung nachzulegen. Ein Kopfball von Witkowski ging am langen Pfosten vorbei, anschließend umdribbelte der 1:0-Torschütze den Gäste-Keeper, wollte einschieben, doch sah dann, wie sein Ball auf der Linie geklärt wurde. Beim Nachschuss von Jean-Pier Bohmann war Brieselangs Torwart dann zur Stelle. Von den Gästen aus Brandenburg war bis dato nicht viel zu sehen und doch tauchten nach einem langen Ball über die FCM-Abwehr zwei Spieler vor Schwerins Schlussmann Marc Ellenschläger auf, spielten diesen aus und glichen zum 1:1 aus (44.).

Im zweiten Durchgang, der spielerisch bei Schwerin etwas abfiel, quälte sich der FCM ein wenig, drängte aber auf die erneute Führung. Die fiel dann nach einer Freistoß-Flanke von Mario Schilling, die Kapitän Kaminski zum 2:1 ins Tor köpfte (76.). Den dritten Treffer legten die Schweriner dann nicht nach, sodass es zum beschriebenen 2:2-Ausgleich kam. „Das war schon ein Schlag in die Fresse für den Kopf“, kommentierte Witkowski. Am Ende wird das nicht nur ihm egal gewesen sein, feierten die Schweriner – auch dank Kaminskis Nervenstärke– doch endlich den ersten „Dreier“ der Saison. Mit nun vier Punkten schiebt sich der FC Mecklenburg vorerst auf Platz 15. Ob der Knoten nun beim Neitzel-Team geplatzt ist, das können die Landeshauptstädter bereits morgen im MV-Derby bei den Amateuren des FC Hansa Rostock zeigen. Zumindest Mental dürfte das Spiel gegen Brieselang dem FCM einen ordentlichem Schub gegeben haben.

FC Mecklenburg Schwerin: Ellenschläger – Maas, Schilling, Harada, Zotke, Kaminski, Bohmann, Sato, Cygankov (86. Michalski), Witkowski, Reuter (65. Ewert).

 
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