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Dienstag 17.01.17 14:26 Uhr |Autor: Kaiser Manfred
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Der Schattenmann beim FC Marbach

Physiotherapeut Benjamin Feilmeier, der wichtige Helfer im Hintergrund, gibt einen Einblick in die Entwicklung der medizinischen Betreuung beim FC Marbach.

FC-NewsBenjamin, du bist jetzt im 2. Jahr beim FC Marbach als Physio tätig. Die Rückrunde beginnt in Kürze. Wie siehst du hierbei die Entwicklung der medizinischen Betreuung im unteren Amateurfußball?

Benjamin: Die Vorbereitung zum Rückrundenstart im Winter wirft seine Herausforderungen an die körperliche Substanz der Jungs voraus. Speziell die körperlichen Anforderungen sind auch bei den unterklassigen Klubs in den letzten Jahren enorm gestiegen. Die Parallelen zum Profifußball werden immer größer. Ich denke, dass schon vor Jahren ein Umdenken stattgefunden hat, gerade im Amateurfußball. Immer mehr Vereine legen auf diesen Bereich wert. Mittlerweile dürfte zumindest jeder Landesligist über einen Physiotherapeuten verfügen. Ich freue mich, dass die Physiotherapie innerhalb des FC Marbach eine hohe Akzeptanz genießt und auch eine hohe Wertschätzung an die Spieler darstellt.

FC-News: Wie oft bist du beim FC im Einsatz?

Benjamin: Ich betreue 1-2-mal die Woche die Angeschlagenen beim Training. Bin bei den Auswärts- und Heimspiele an der Seitenlinie und kümmere mich während und nach dem Spiel um die Verletzten. Optimal ist, dass mit unserem Mittelfeldspieler Steffen Leibold ein weiterer ausgebildeter Physio im Team ist und bei evtl. Abwesenheiten meinerseits, den Jungs helfen kann.

FC-News: Trainer Chris Seeber sagt über dich „Benjamin ist beim FC Marbach eine unverzichtbare Größe. Er hat heilende Hände und er ist ein super Junge“. Machen solche Komplimente einen nicht stolz?

Benjamin: Über derartige Aussagen freue ich mich natürlich sehr und ist die Bestätigung, dass man seine Aufgabe richtig macht. Chris kann das aus Sichtweise seiner früheren Profikarriere und der erhaltenen medizinischen Betreuung beim VFR Aalen, VFB Stuttgart und beim Karlsruher SC bestimmt richtig einschätzen.

FC-News: Wie arbeitest du mit dem Cheftrainer zusammen?

Benjamin: Unsere Zusammenarbeit ist sehr eng und benötigt auch Vertrauen. Der Trainer muss sich auf meine Einschätzungen verlassen können und wir besprechen unter der Woche durch, welcher Spieler Probleme hat und wie der Stand der angeschlagenen Spieler ist.

FC-News: Wie siehst du die Prioritäten bei akuten Verletzungen auf dem Platz?

BenjaminDas Wichtigste ist, die Ruhe und Übersicht zu behalten. Hektik ist da fehl am Platz. Im Sport ist es schon sehr wichtig bei der Erstbehandlung Erfahrung zu haben. Mit der Zeit sieht man viele Verletzungen und mit all dem wächst natürlich die Erfahrung.

FC-News: Wie siehst du Dein Verhältnis zu den Spielern?

Benjamin: Neben der Pflege der Spielerkörper hat man auch immer ein offenes Ohr für die Spieler. Wenn die Spieler Bedarf haben, lasse ich sie meistens erst einmal erzählen, ehe ich dann versuche, falls es überhaupt möglich ist, einen Rat zu geben. Soziale Kompetenz ist in jedem Fall auch eine wichtig Grundlage für das Vertrauensverhältnis bei der täglichen Arbeit.

FC-News: Was würdest du dir für die 2. Halbserie wünschen?

Benjamin: Trotz des anspruchsvollen Vorbereitungsplan und den Umfängen, dass wir mit Blessuren ziemlich gut durchkommen - wobei kleinere Wehwehchen und kurze Pausen vollkommen normal sind. Dann ist sportlich gesehen mit dem Team viel zu erreichen!

FC-News: Danke für das sehr informelle Interview.

 
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