
Schon im ersten Spiel gegen den TSV Neviges war ein Akteur aufgrund einer Schiedsrichterbeleidung vom Feld geflogen, nachdem er gerade eine Zwei-Minuten-Strafe abgesessen hatte. Im Nachgang wurde laut Augenzeugenberichten ein Unparteiischer mit dem Kopf an der Nase berührt und zeigte daraufhin die nächste Rote Karte aufgrund einer Tätglichkeit.
Die Langenberger waren aufgebracht, machten sich mit einigen Spielern auf den Weg zur Turnierleitung und bekundeten ihren Unmut über die Schiedsrichterentscheidungen. Die Referees wollten in der Folge besonders geschützt werden, doch hundertprozentiger Schutz konnte wohl nicht mehr zugesichert werden.
Nach der Partie gegen den SC Velbert, in der erneut ein Langenberger die Rote Karte wegen Beleidigung gesehen hatte, gab es weitere Tumulte, sodass sich der Veranstalter letztlich dazu entschloss, die Polizei zu alarmieren, weil der Klub die Disqualifikation nicht hinnehmen wollte. Nach einem ausgesprochenen Hausverbot wurde das Team von der Polizei aus der Halle begleitet.
Update: Die zuständige Sicherheitsfirma hat sich bei der FuPa-Redaktion gemeldet. Die Sicherheitsfirma hat klargestellt, dass sie alles im Griff gehabt habe und das Rufen der Polizei in ihren Augen komplett übertrieben gewesen sein soll, da die Lage sicher und geklärt gewesen sein soll.