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Freitag 07.07.17 20:30 Uhr|Autor: Rhein-Sieg-Anzeiger / Tim Miebach1.319
Keine Angst vor großen Namen: Robin Stoffels (links) vom FC Hennef 05 im Zweikampf mit dem Düsseldorfer Kapitän Axel Bellinghausen Fotos: Bröhl

Frech, flink und fleißig

Mittelrheinligist Hennef überzeugt beim 2:4 im Testspiel gegen Fortuna die Profis von Düsseldorf
Dieser Auftritt hat Lust auf mehr gemacht. Frech, flink und fleißig — so präsentierten sich die Mittelrheinliga-Fußballer des FC Hennef 05 im ersten Testspiel dieser Saison . „Nur” mit 2:4 (1:2) musste sich das Team dem Zweitligisten Fortuna Düsseldorf geschlagen geben. Sascha Glatzel hatte seine Elf bereits vor der Partie gelobt und einen gewagten Vergleich angestellt. „Meine Jungs erinnern mich ein wenig an die deutsche Mannschaft beim Confed-Cup. Sie sind unbekümmert, hungrig und unheimlich talentiert”, so der Trainer der 05er.


Zumindest am Donnerstagabend vermittelten die Hennefer tatsächlich just diesen Eindruck. Bis auf Dennis Eck (26) und Bünyamin Kilic (30) war keiner der insgesamt 19 eingesetzten Spieler älter als 25 Jahre. Letzterer wurde unlängst vom FC Friesdorf losgeeist und soll künftig im zentralen Mittelfeld die Fäden ziehen (Glatzel: „Er ist ein Siegertyp”). Auch der kürzlich erst verpflichtete Benjamin Nuhi (21/Bonner SC) dürfte eine Schlüsselrolle einnehmen. Der Stoßstürmer habe zuletzt zwar wenig gespielt, sei mit seinen 1,92 Metern aber „eine imposante Erscheinung”. Er soll den Weggang von Fabian Montabell (Bergisch Gladbach) und Denis Wegner (Pause) vergessen machen.

Auf seinen ersten Treffer im Hennefer Dress muss Nuhi allerdings noch warten. Stattdessen sorgten Hannes Viehweger (1:2/30.) und Sakae Iohara (2:3/61.) für die ersten Saisontore. Vor allem das 1:2 war kurios zustande gekommen: Nachdem Florian Diehl von Fortuna-Innenverteidiger Robin Bormuth von den Beinen geholt worden war, wollte der Düsseldorfer Keeper Michael Rensing den Ball offensichtlich ins Aus schlagen, um eine Behandlungspause zu ermöglichen. Viehweger schien das egal zu sein; er setzte entschlossen nach, überraschte den Ex-Bayern-Keeper damit völlig und konnte ihm so den Ball vom Fuß spitzeln. Das letzte Tor des Abends bereitete Düsseldorfs Publikumsliebling Axel Bellinghausen vor, dessen Karriere einst beim Hennefer „Nachbarn” TuS Oberpleis begonnen hatte.


Düsseldorfer Trainer-Duo: Friedhelm Funkel (l.) und Peter Herrmann

Applaus gab es hinterher für beide Seiten von den gut 600 Zuschauern, unter denen sich auch sieben Spieler befanden, die den FCH in diesem Sommer verlassen haben. Sie waren vor der Partie allesamt vom Vorsitzenden Martin Gerards verabschiedet worden. Der achte Abgang, René Dabers, weilt beruflich bedingt auf den Philippinen. Während Routiniers wie er fortgegangen sind, wurden zahlreiche Talente geholt — darunter sechs U-19-Spieler. „Die jungen Wilden werden uns nicht ganz nach oben führen, aber weit”, sagt Glatzel, der eine „sorgenfreie Saison” anpeilt. An mangelndem Talent dürfte diese Mission nicht scheitern.

 
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