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Dienstag 12.09.17 12:30 Uhr|Autor: André Gericke100
Vier der acht Hansa-Treffer in dieser Saison gehen auf das Konto von Soufian Benyamina (Mitte). Der Angreifer hätte allerdings noch häufiger einnetzen können, vergab einige gute Möglichkeiten. Lutz Bongarts

Bei Hansa drückt vorne der Schuh

Der Rostocker Fußball-Drittligist betreibt eine Menge Aufwand, bringt aber noch nicht die notwendige Durchschlagskraft auf den Platz

Beim Blick auf die Torausbeute mit nur acht Treffern in sieben Partien wird deutlich, wo momentan der Schuh drückt beim Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock.



„Das ist unser Defizit. Wir betreiben unheimlich viel Aufwand, aber es kommt am Ende zu wenig dabei heraus. Das muss sich ändern. Da müssen wir noch geradliniger werden“, so Hansa-Trainer Pavel Dotchev. Auch in Magdeburg (0:2) hatten die Norddeutschen eine Menge Ballbesitz, doch gerade wenn es in Richtung gegnerischen Strafraum ging, fehlten die notwendigen Ideen, um den Abwehrriegel der Hausherren knacken zu können. „Das war in der Tat unser Manko, aber jetzt kommt ja Amaury Bischoff nach seiner Sperre zurück, und da erhoffe ich mir schon ein paar Impulse im Spiel nach vorne. Er kann die nötigen Ideen entwickeln“, so der Coach, der auch die Außen etwas kritisierte: „Das ist noch nicht so, wie ich mir das wünsche. Deswegen habe ich auch Vladimir Rankovic für Joshua Nadeau eingewechselt, damit wir ein paar mehr Flanken schlagen. Er hat sich dann auch immer wieder gut eingeschaltet.“

Der Fußball-Lehrer ist davon überzeugt, dass sein Team diese Schwäche abstellen kann, zumal sich auch Christopher Quiring mittlerweile wieder im Aufbautraining befindet. „Wir werden in jedem Fall noch zulegen“, ist sich Pavel Dotchev sicher.Mit ihren elf Zählern aus sieben Partien legten die Rostocker bislang einen ordentlichen Start hin und zählen zum oberen Mittelfeld der Liga. „Wir hätten sicher ein paar Punkte mehr rausholen können, doch man darf jetzt nicht erwarten, dass wir Magdeburg mit 3:0 aus deren Stadion schießen. Wir haben gut gegengehalten und sind nicht auseinandergefallen“, sagt Soufian Benyamina, der bislang viermal für die Rostocker traf, damit die Hälfte aller Hansa-Tore erzielte. Auch Pavel Dotchev spricht bislang von einer guten Saison, „mehr aber auch nicht“. Der Coach will jedoch nicht allzu viel zurückblicken, sondern konzentriert sich lieber auf die kommende Aufgabe am Sonnabend gegen Werder Bre-men II. „Das ist ein undankbares Spiel, doch wir wollen die Niederlage von Magdeburg wieder gutmachen. Einzig das interessiert uns und ist unser Schwerpunkt in dieser Woche“, so der 51-Jährige.Mit zwei Einheiten um 10 und 15 Uhr beginnt die Vorbereitung aufs Heimspiel am Sonnabend gegen Werder II.

 
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