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Mittwoch 13.09.17 09:41 Uhr|Autor: Oliver Rabuser - Garmisch-Partenkirchner Tagblatt314
Auf ihn konzentriert sich die ganze Abwehr: Srdjan Ivkovic (l.), der gegen Penzberg zurückkehrt. foto: Rabuser

Derby-Time: Schießt Ivkovic Garmisch zurück an die Spitze?

"Die Aufmerksamkeit der Gegenspieler ist eine andere"
Oberland-Derby im Nonnenwald: Im Nachholspiel gegen Penzberg kann der 1. FC Garmisch-Partenkirchen die verlorengegangene Tabellenführung gleich wieder zurückerobern.

Ein Spitzenteam wollen sie offiziell nicht sein. Und vom Durchmarsch in die Landesliga spricht beim 1. FC Garmisch-Partenkirchen auch niemand. Zurecht, wie die beiden jüngsten Spiele gezeigt haben. In zwei Heimpartien kam der Aufsteiger nicht über ein 1:1 hinaus. Aus unterschiedlichen Gründen: „Lenggries war ärgerlich, da hatten wir die Chancen. Gegen Aubing kann man auch mal nur einen Punkt mitnehmen“, blickt Christoph Saller zurück. Gleichwohl lautet die Zielsetzung für die Partie am heutigen Mittwoch (19 Uhr), den ersten Platz zurückzuerobern. Sportliche Anreize lassen sich nicht so ohne weiteres ausblenden. Was kann es auch Schöneres geben, als Liganeuling die Tabelle anzuführen. „So lange wir die Möglichkeiten haben, da vorne zu stehen, wollen wir das auch tun“, stellt Coach Saller klar.

Schlecht stehen die Chancen nicht. Denn mit der Rückkehr von Srdjan Ivkovic und Dominik Schubert komplettiert der 1. FC seinen Kader beinahe. Einzig Michel Naber kann in Penzberg nicht dabei sein. Gegen Aubing wurde augenscheinlich, wie wertvoll Ivkovics Präsenz auf dem Platz ist – sein wenig optimaler Fitness-Zustand mal außer Acht gelassen. „Die Aufmerksamkeit der Gegenspieler ist eine andere“, sagt Saller. Aubing fokussierte sich auf Maximilian Berwein. Penzberg wird es hingegen mit einem Sturmtrio zu tun bekommen, sollte Saller Jonas Poniewaz auf die rechte Flanke beordern. Da wollte sich der Übungsleiter am Tag vor dem Spiel noch nicht festlegen. Zumal am Abend noch eine Trainingseinheit angesetzt worden war. „Kann sein, dass wir etwas ausprobieren.“

Möglicherweise bekommt Hannes Mohr die Chance, seinen durchwachsenen Auftritt zu korrigieren. Klar ist: Die Spieler auf der rechten Seite sollen mehr gute Aktionen liefern. „Von einigen muss mehr kommen“, betont der 43-Jährige. Saller erwartet sich in erster Linie mehr Präzision und Schärfe im Pass-Spiel. Inzwischen habe die Konkurrenz gemerkt, dass der 1. FC kein typischer Aufsteiger ist, dem man die Punkte ohne Weiteres abnehmen kann. Die Gegner stehen tiefer als noch zu Saisonbeginn. Darum muss seine Elf die Angriffssequenzen „ordentlich zu Ende spielen“.

Die Penzberger Mannschaft hat mittlerweile ein anderes Gesicht als noch vor zwei Jahren, als sie sich mit den Werdenfelsern um den Titel in der Kreisliga stritt. Trainer Christian Donbeck setzt vermehrt auf eigene Talente. Kurios: Als Donbeck vor einer Woche im Urlaub weilte, kassierten die Penzberger beim 0:1 gegen Hertha München vier Platzverweise. Kapitän Maximilian Kalus und Abwehrchef Christian Wiedenhofer sahen sogar glatt Rot und sind gesperrt. Nach zwei Niederlagen ist der FCP in der Tabelle ein wenig abgerutscht und wird gewiss nicht favorisiert in diese Partie gehen. Saller weist hingegen noch einmal auf das Alleinstellungsmerkmal seiner Elf hin, das erhalten bleiben soll: „Wir sind immer noch ungeschlagen.“

 
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