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Montag 13.11.17 14:30 Uhr|Autor: Lukas Karrer (BZ)487
Erstmals in dieser Saison mussten die Denzlinger den Ball während der 90 Minuten nicht aus den eigenen Maschen holen. | Foto: Ingo Umhauer

Im 16 Anlauf hält die Abwehr des FC Denzlingen die Null

Heimvorteil? Von wegen! Bei den Teams der Staffeln I und II lässt sich kein Heimvorteil feststellen.
Lange hat Midhat Mandzo warten müssen, bis sein Team auch defensiv einmal für positive Schlagzeilen sorgen konnte. Beim 6:0 gegen Winden gelang dies der Verbandsliga-Reserve des FCD.

Im 16 Anlauf: FC Denzlingen II ohne Gegentor

Nicht weniger als 26 Gegentreffer hatte der FC Denzlingen II in den sechs Partien vor dem Spiel gegen die SF Winden in der Kreisliga A, Staffel I, hinnehmen müssen. Mit Sarkasmus begegnete Trainer Midhat Mandzo der Gegentorflut: „Um zu gewinnen müssen wir wohl mindestens vier oder fünf Tore erzielen. Drei kassieren wir aktuell mindestens“, hatte Mandzo vor der Partie angekündigt. Doch es kam anders: Gegen Winden präsentierte sich die von Personalsorgen geplagte Abwehr des FCD stark verbessert und ließ keinen Gegentreffer zu. Da die Offensivabteilung sich zudem gewohnt treffsicher präsentierte stand am Ende ein 6:0-Heimerfolg für den Tabellendritten auf den Notizzetteln der Beobachter. Damit gelang es der Mandzo-Elf im 16 Anlauf in dieser Saison erstmals das eigene Gehäuse sauber zu halten. „Unser Ziel ist es uns eine gute Position für den Rückrundenstart zu erarbeiten“, gab Mandzo als Marschroute für die noch ausstehenden drei Partien des Kalenderjahres an. Aktuell beträgt der Abstand der Denzlinger auf den Tabellenführer aus Burkheim lediglich einen Zähler

Heimvorteil? Von wegen!

Slogan wie „Wir sind eine Macht auf eigenen Rasen“ oder „Zu Hause sind wir ungeschlagen“ fallen aktuell in der Kreisliga A, Staffel II, von nahezu keinem Trainer der Liga. Während beispielsweise in der Fußball Bundesliga Statistiken zu Folge etwa zu knapp 50 % die Heimmannschaft eine Begegnung für sich entscheidet, haben in der Staffel II die Mehrzahl der Mannschaften eine bessere Auswärts- wie Heimbilanz. Bestes Beispiel für dieses Phänomen ist der FC Wolfenweiler-Schallstadt der im bisherigen Saisonverlauf 26 Auswärts- und drei Heimpunkte sammeln konnte. Lediglich der SV Biengen ist auf dem eigenen Grün noch ungeschlagen. Der Trend, der in den vergangenen Jahren noch nicht zu erkennen war, zieht sich vom ersten Spieltag an durch die Saison. Bereits zum Saisonstart gab es lediglich einen Heimerfolg. „Auswärts kommen wir aktuell mit unsere Spielweise einfach besser zurecht“, erklärte Thomas Schweizer, Trainer des FC Wolfenweiler-Schallstadt jüngst die starke Bilanz seiner Mannschaft in der Fremde. Auch in der Parallelstaffel, der Kreisliga A, Staffel I, lässt sich punktemäßig kaum ein Trend ablesen. Während acht Mannschaften auf eine positivere Heimstatistik blicken können, haben ebenso viele Vereine auswärts ihre bessere Bilanz. Mit 14 Auswärts- und vier Heimpunkten ist der SV Breisach in der Staffel I der Verein mit dem größten Ungleichgewicht.  Es bleibt abzuwarten ob sich im Laufe der Saison dieser Trend weiter bestätigt oder nur vorläufig ein schwer zu erklärendes Phänomen bleibt.

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