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Sonntag 20.08.17 20:16 Uhr|Autor: Münchner Merkur - Matthias Horner7.033
Tim Walter warf Fabian Hürzeler nach der Partie "Selbstüberschätzung" vor. F: Leifer

Hürzeler und Walter zoffen sich nach Pipinsried-Sieg

FCP-Spielertrainer und Bayern-Coach geraten nach Spielende verbal aneinander +++ Walter wirft seinen Kollegen "Selbstüberschätzung" vor
Der FC Pipinsried hat mit dem Sieg gegen Bayern II den größten Erfolg der Vereinsgeschichte gefeiert. Spielertrainer Hürzeler und FCB-Coach Walter hatten sich auch nach dem Abpfiff einiges zu sagen.

In Bayern-Coach Tim Walter und Pipinsrieds Spielertrainer Fabian Hürzeler scheinen sich am Samstag zwei „Freunde fürs Leben“ gefunden zu haben. Als Sieger ging dabei eindeutig der 24- jährige Hürzeler aus dem Duell hervor. Mit seinem goldenen Treffer (21.) bescherte er dem von ihm selbst so bezeichneten „Dorfverein“ den größten Sieg der Vereinshistorie, durch seine Gelb-Rote Karte (70.) aber löste er auch einen heftigen Disput mit seinem Pendant sowie eine hitzige Schlussphase aus. „Die erste Gelbe Karte war dumm“, räumte Hürzeler, der bis 2013 beim FC Bayern unter Vertrag stand, selbstkritisch ein. Die zweite Verwarnung jedoch sei ungerechtfertigt gewesen und durch „die ständigen Provokationen und Beleidigungen von der Bayern-Bank“ zustande gekommen. Beim Gang vom Platz gerieten die beiden Streithähne dann fast körperlich aneinander, beruhigt hatten sie sich auch nach dem Abpfiff noch nicht. Während Hürzeler genüsslich einige Spitzen in Richtung des Gegenübers platzierte wie etwa „die Bayern sind für mich keine Topmannschaft“, warf Walter seinem Kollegen „Selbstüberschätzung“ vor, dieser solle „sich hinterfragen, welche Werte er seiner Mannschaft vermittelt“. Dabei hatten sich die Gäste lediglich auf ihre Stärken besonnen: Kompaktes, kollektives und leidenschaftliches Verteidigen mit wenigen, aber stets gefährlichen Kontern. Immerhin unternahm der Bayern-Coach anschließend gar nicht erst den Versuch, diese Blamage schönzufärben. Seine Elf, monierte Walter, sei „nicht bereit gewesen, zusammenzuarbeiten“, er habe „zu viele Ich-AGs auf dem Platz rumlaufen“ sehen. Positive Erkenntnisse gab es laut dem 41-jährigen „keine, die Kontervermeidung war schlecht, das größte Problem war die Spieleröffnung“. Schon heute darf man auf das Rückspiel Anfang März gespannt sein, wenn sich die „Freunde“ wieder begegnen.

FC Bayern München II – FC Pipinsried 0:1
FC Bayern München II: Früchtl, Köhn, Awoudja (59. Hingerl), Friedl, Tillman, Dorsch, Benko (65. Mayer), Obermair, Fein, Pantovic (75. Crnicki), Wriedt - Trainer: Walter
FC Pipinsried: Reichlmayr, Achatz, Burkhard (71. Grahammer), Grassow, Segashi, Liebsch, Berger (74. Herzig), Tosun, Arik, Hürzeler, Lushi (60. Müller) - Trainer: Hürzeler
Schiedsrichter: Hanslbauer (Altenberg) - Zuschauer: 782
Tore: 0:1 Hürzeler (21.)
Gelb-Rot: Hürzeler (69./FC Pipinsried/wiederholtes Foulspiel)

 
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Tabelle
1. TSV 1860 (Ab) 1223 29
2. Schweinfurt 1210 24
3. VfR Garching 111 20
4. FC Augsburg II 1114 19
5. FC Bayern II 118 19
6. 1860 Rosenh. 124 19
7. SpV Bayreuth 111 19
8. Illertissen 131 19
9. Buchbach 121 18
10. Ingolstadt II 11-1 17
11. SV Wacker 120 15
12. Greuth.Fürth II 11-3 15
13. FC Nürnberg II 110 13
14. Schalding 12-11 13
15. Eichstätt (Auf) 11-3 12
16. Pipinsried (Auf) 11-12 12
17. FC Memmingen 11-11 7
18. Seligenport. 11-11 7
19. Unterföhring (Auf) 10-11 4
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