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Donnerstag 20.04.17 14:56 Uhr|Autor: Christoph Englmann531
Danny Schwarz brachte den FCB zurück auf die Erfolgsspur. Foto: Leifer

FCB im Aufwind: So machte Schwarz die Roten wieder stark

FCB-Interimscoach Danny Schwarz zog gegenüber der vereinseigenen Homepage eine erste Bilanz nach vier Wochen im Amt.

Für Schwarz ist die FCB-Reserve die erste Trainerstation im Herrenbereich, bei der er die Rolle des Cheftrainers einnimmt. Die Bayern-Amateure hingegen kennt der Ex-Löwe bereits aus der vergangenen Saison, in der er als Co-Trainer des zurückgetretenen Heiko Vogel aktiv war. Nach einem katastrophalen Rückrundenstart schmiss Vogel vorzeitig hin, dessen Aus am Ende der Saison bereits beschlossen war.

Für Schwarz läuft das Intermezzo bisher sehr zufriedenstellend. Keines der vier Spiele unter seiner Leitung ging verloren. Im letzten Heimspiel ballerten die Roten sich zu einem souveränen 5:0-Sieg gegen die SpVgg Hof. Eine Ausbeute, die selbst den 41-Jährigen überrascht: „Wir können zufrieden sein. Die Mannschaft hat es insgesamt gut gemacht, obwohl die Situation relativ festgefahren schien. Dafür haben wir sehr ordentlich gepunktet. Trotzdem glaube ich, dass noch mehr Potential in den Jungs steckt.“

Ein neuer mentaler Reiz der Grund des Erfolgs?

Für den ehemaligen Hachinger lag der Fokus seit der Amtsübernahme vor allem auf der mentalen Schiene: „Am Anfang ging es besonders um die Wettkampfmentalität. Da lag das Hauptaugenmerk auf der Zweikampfführung, aber auch auf kleinen Spielformen, vielen Abschlüssen und Flanken. Im Laufe der Zeit haben wir dann kleine taktische Maßnahmen einfließen lassen, die für mich aber nicht spielentscheidend sind.“

Trotz eines schweren Abschlussprogramm - mit Spielen gegen Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte und dem kampfstarken SV Schalding - zeigt sich Schwarz selbstbewusst:„Ich will kein Spiel mehr verlieren. Es geht darum, dass wir eine Mannschaft auf dem Platz haben, bei der jeder sagt: Das ist die zweite Garnitur des FC Bayern."

Das entgegengebrachte Vertrauen der FCB-Bosse sei "eine Mischung aus Bestätigung meiner Arbeit und gleichzeitg auch ein tolle Verantwortung", so der Ex-Löwe gegenüber der FCB-Homepage. Schwarz sieht das Amt auch als Chance, sich zu entwickeln und sein Trainingskonzept zu testen: "Es ist ein weiterer Erfahrungs- und Entwicklungsschritt für mich. Ich schaue, ob die Dinge, die ich in der Arbeit mit der U16 mache, auch bei den Amateuren funktionieren und umgekehrt.“

Die Spieler müssen sich wohlfühlen

Die Trainingsinhalte, die Schwarz der Reserve vermittelt, erinnern ihn stark an die eigenen Übungseinheiten der U16 des Rekordmeister, die der 41-Jährige vor Amtsantritt trainierte: "Ich kann Trainingsformen, die ich bei der U16 mache, auch im Erwachsenenbereich anwenden und umgekehrt. Auf dem Platz verlange ich von der U16 genau das Gleiche wie von den Spielern der Amateure.“ Der große Unterschied liegt für ihn "in der Ansprache und der Mannschaftsführung".

Für den ehemaligen Profi-Fußballer ist die Zeit bei den Amateuren eine sehr lehrreiche, die auch seine zukünftige Arbeit beeinflussen wird: "Ich kann die Erfahrung machen, was es heißt, eine Erwachsenenmannschaft zu führen. Dabei geht es auch darum, als Trainer die Spielweise zu finden, die auf Grundlage des Spielermaterials und der Typen in der Mannschaft am besten passt. Beim FC Bayern geschieht das auf Grundlage des Ballbesitzfußballs. Die Spieler auf dem Platz sollen sich wohlfühlen und so die bestmögliche Leistung bringen. Das ist immer wieder ein Anpassungsprozess und so auf die Arbeit mit jeder Mannschaft projizierbar.“

Am Ende der Spielzeit kehrt Danny Schwarz wieder zur U16 der Münchner zurück.    




 
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