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Freitag 11.08.17 13:45 Uhr|Autor: Von Klaus Högl838
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Der FC Amberg ist dieses Wochenende in Bamberg gefordert. Foto: aba

Keine Panik beim FC Amberg

Bayernligist hofft bei der DJK Bamberg auf den ersten Punkt +++ Für manchen Spieler ist die Bayernliga eine Nummer zu groß.

Im Grunde haben es beim FC Amberg ja alle gewusst und in Kauf genommen. Deshalb kommt auch nach fünf Spielen ohne jeglichen Zähler in der Bayernliga Nord keine Panik und Hysterie auf. Es geht einzig und allein gegen den Abstieg.



Gegner ist am heutigen Samstag um 15 Uhr der Diözesanclub aus Bamberg. Der gewann am vergangenen Mittwoch das Nachholspiel in Forchheim mit 3:1. Welcher Knoten es nun war, der in Forchheim „geplatzt“ ist, das weiß man nicht, jedenfalls war es bis nach Amberg zu hören. Freilich, eins muss man schon sagen, den Forchheimer Kickern wurde nicht gerade herausragende Qualität bescheinigt. Jedenfalls gelang den Bambergern im fünften Anlauf der erste Sieg.


Innehalten und nachdenken
Der FC Amberg möchte nun im sechsten Anlauf die ersten drei Punkte. Macht die Mannschaft von Lutz Ernemann hingegen das halbe Dutzend an Niederlagen voll, dann wird man innehalten und nachdenken müssen. Bamberg hat jedenfalls vier Zähler auf dem Konto, der FC Amberg keinen, und fast ist man geneigt von einem Abstiegsduell zu reden. Auf den erstmals in der Startelf stehenden Stürmer und US-Amerikaner Alassane Kane, erstmals wieder dabei, haben die Bamberger (Mario Bail: „Darauf ruhen unsere Hoffnungen“) größten Wert gelegt. Sie taten es zurecht, der Mann schoss gleich zusammen mit Schäffler und Schwinn die ersten drei Tore der Saison und holte die DJK Bamberg aus der Null-Tore-Krise. Dass nun am Samstag gegen den FC Amberg daheim der zweite Sieg in Folge geholt werden soll, ist ausgemachte Sache in Bamberg.

Bayernliga ist eine Nummer zu groß
Und beim FC Amberg, da hat Lutz Ernemann wieder mal eine gute Gesamtleistung gegen Großbardorf attestieren können, schlussendlich stand der FC Amberg aber wieder ohne Zähler da. Es hilft aber auch nichts schönzureden: Für manchen jungen Spieler ist die Bayernliga eine Nummer zu groß – in dieser Saison jedenfalls. Nimmermüde wird Ernemann, seiner Mannschaft „extrem hohen Teamgeist“ zu bestätigen und „unermüdliches Bemühen“ und davon auszugehen, dass auch in Amberg der vielzitierte Knoten platzt!

„Sechs-Punkte-Spiel“
Es sei ein „Sechs-Punkte-Spiel“, hat Ernemann gesagt, das wird immer gerne herangezogen, um die Bedeutung des Spiels zu steigern. Psychologisch ist es nicht ganz falsch, denn verliert der FC Amberg wieder, dann wird’s wirklich kritisch. Das Wechselfenster wird am 31. August geschlossen, die Amberger bemühen sich um Verstärkung, führen Gespräche, aber auch da wird natürlich der finanzielle Rahmen nicht gesprengt. Es ist irgendwie ein Teufelskreis, jetzt jedenfalls „wollen wir keinesfalls leer ausgehen“, sagen Lutz Ernemann und Co-Trainer Bastian Ellmeier. Es steht der Kader vom letzten Wochenende zur Verfügung, Ersatzkeeper Ritter ist verletzt, Florian Schaar ist im Urlaub, Raffael Stellmach verletzt, mehr gibt es in Sachen Personal vor dem 6. Spieltag nicht mitzuteilen.
 
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