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Freitag 10.11.17 08:11 Uhr|Autor: Stephan Landgraf
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Für die AMberger U23 (r.) zählt gegen Schmidgaden nur ein Sieg. F: Rothe

Für den FC Amberg II zählt nur ein Sieg

Im Heimspiel am Sonntag um 14 Uhr gegen den FC Schmidgaden ist kein fußballerischer Leckerbissen zu erwarten +++ Personelle Situation bleibt angespannt

Wenn der Vorletzte den Letzten erwartet, ist sicherlich kein fußballerischer Leckerbissen zu erwarten. Das wissen auch Manfred Melchner und Matthias Hummel, die Trainer des Bezirksliga-Teams des FC Amberg, das am Sonntag ab 14 Uhr den FC Schmidgaden (Hinspiel: 2:1 für die Vilsstädter) zu Gast hat. „Was zählt, ist das Ergebnis. Wir müssen gewinnen“, gibt Melchner die Marschroute unmissverständlich vor.

Ein Blick auf die aktuelle Tabelle untermauert dies: Die Amberger sammelten bislang aus 16 Spielen, die Nachholpartie gegen die SpVgg Pfreimd steht ja noch aus, lediglich zehn Zähler und haben bereits acht Punkte Rückstand auf den Abstiegsrelegationsplatz, bzw. elf auf einen Nichtabstiegsrang. Alles andere als ein Dreier zählt somit für Gelb-Schwarzen nicht. Der Aufsteiger aus Schmidgaden hingegen hat nur fünf Punkte geholt, ließ aber am letzten Wochenende mit dem ersten Saisonsieg – 2:0 gegen den SV Inter Bergsteig Amberg – aufhorchen.

Damit hat der Neuling aus dem Kreis Schwandorf vor der Begegnung am Schanzl sicherlich Selbstvertrauen getankt. Die Schmidgadener schafften als Tabellenfünfter der Kreisliga West in der letzten Spielzeit den Bezirksliga-Aufstieg. Das war darin begründet, dass die vor dem FC liegenden Teams nicht aufsteigen durften, bzw. wollten. Die Truppe um Spielertrainer Wolfgang Richthammer musste jedoch gleich zu Beginn dieser Saison erkennen, dass in der Bezirksliga Nord ein anderer Wind weht.

Ein rauer Wind weht derzeit auch dem FC Amberg, nicht zuletzt wegen der Querelen im Verein und wegen der mehr als wackeligen Finanzlage, entgegen. „Trotz der aktuellen Unruhe im Verein, ziehen unsere Jungs voll mit. Kompliment an sie“, so dazu Melchner. Dessen Elf unterlag am letzten Spieltag bei der DJK Ensdorf mit 0:1. „Eine wieder einmal unverdiente und bittere Niederlage, denn wir waren in der zweiten Hälfte absolut überlegen“, blickt Co-Trainer Hummel zurück. Einmal mehr scheiterten die FC-Akteure an ihrer mangelhaften Chancenverwertung, so stand unter anderem der Pfosten im Wege und die Ensdorfer retteten sogar einmal auf der Linie.

„Jammern hilft aber nichts, jetzt zählt es“, so Melchner. Der weiß aber um die Schwere der Aufgabe, auch wenn die Amberger im Hinspiel in Schmidgaden haushoch den Ton angaben. „Der FC ist ein Gegner, der nicht einfach zu bespielen ist. Zudem kommt er durch den Erfolg gegen den SV Inter mit Sicherheit mit enormem Rückenwind zu uns“, weiß der Amberger Trainer.

Der muss natürlich weiterhin auf die Langzeitverletzten Mario Schmien und Jonas Neudert verzichten, auch Jörn Hohe ist noch wegen seiner roten Karte ein letztes Mal zum Zuschauen verdammt. Florian Schaar weist noch Trainingsrückstand auf, ein Fragezeichen steht auch hinter dem Einsatz des angeschlagenen Jakob Hüttner. Zudem kann es sein, dass aus dem Bezirksliga-Kader der eine oder andere Akteur für die Bayernliga-Elf abgestellt werden muss. (lg)

 
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