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Montag 17.07.17 09:00 Uhr|Autor: Stefan Stark1.163
Bruderduell: Yannis Freitag (FC Altenhof) kommt einen Tick früher ans Leder als Steffen Freitag (Freudenberg, l.). Foto: sta

"Manuel Neuer" machte Hünsborn das Leben schwer

Torhüter Martin Bienenda hielt Möllmicke gegen Landesligist lange Zeit im Spiel
„Riesig. Stark. Großartig.“ Diese lobenden Attribute bekam Martin Bienenda nach der 0:2-Finalniederlage seiner Sportfreunde Möllmicke bei der Sportwoche des TuS Alchen gegen RW Hünsborn nach Spielschluss sowohl von den eigenen Mitspielern als auch von den gegnerischen Akteure zuhauf zu hören. 

RWH-Verteidiger Sascha Leicher hatte den Keeper des Wendener A-Kreisligisten derweil aber schon drei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit, nach einer von vielen starken Paraden, sogar als „Manuel Neuer“ geadelt, was dem Schlussmann nach Spielschluss auch noch einige Lacher einbrachte.

„Sowas hat mir noch niemand gesagt. Ich hatte schon einiges zu tun, aber das war ja klar. Hünsborn war als Landesligist klarer Favorit, zudem hatten wir auch nur zehn Mann. Zum Glück ist noch jemand von der Reserve hinzugekommen. Das wir bei dem Teilnehmerfeld Zweiter werden, war nicht zu erwarten“, freute sich der strahlende Held des Tages, der zurecht auch später die Auszeichnung des besten Torwarts erhielt, aber auch konstatierte: „Mir wird zwar gratuliert, aber gewonnen haben leider die anderen.“
Das wiederum war keine Überraschung. Insbesondere in den ersten der zweimal 30 Minuten waren die Hünsborner die klar feldüberlegene Mannschaft, drückten Möllmicke weit in die eigene Hälfte und kamen zwangsläufig zu den zwei „Buden“ von Jonathan Knott (8.) - der mit fünf Treffern auch Torschützenkönig wurde - und Marius Uebach (17.) und konnten sich sogar den Luxus eines verschossenen Strafstoßes von Henrik Blecker (16.) leisten.

Die Sportfreunde schossen erstmals nach sieben gespielten Minuten in Durchgang zwei auf den Kasten von RWH-Neuzugang Marcel Eichler, profitierten fortan von einigen Nachlässigkeiten des klassenhöheren Teams, nutzten die Räume zu Vorstößen und gestalteten den zweiten Abschnitt recht ausgeglichen. Freilich hatten auch hier die Rot-Weißen deutlich mehr Torchancen, scheiterten aber immer wieder an Martin „Neuer“ Bienenda.

„Er hat sehr gut gehalten und eine gute Leistung gezeigt. Ansonsten hätte der Sieg auch drei, vier Tore höher ausfallen können. Die erste Halbzeit war okay, wir haben aber gestern auch eine sehr harte Konditionseinheit gehabt. Einige waren müde, da hat später die Ordnung gefehlt. Das war dann schon wesentlich schlechter als anfangs, aber trotzdem war der Sieg sicherlich hochverdient“, resümierte RWH-Torwarttrainer Sascha Hoffmann in Vertretung des urlaubenden Chefcoaches Andreas Waffenschmidt.
Über die gesamten 60 Minuten Spielzeit ausgeglichen - und zudem auch ziemlich flott - war hingegen das Duell des Bezirksligisten Fortuna Freudenberg gegen Landesligist FC Altenhof im Spiel um Platz drei, in dem dem die Sauerländer nach 14 Minuten durch einen tollen Kopfball von Bastian Schildt in Front zogen, Enis Cimen fünf Minuten vor der Pause aber mit einem feinen Heber zum 1:1 ausglich. Beide Teams trafen zudem „Alu“ (Eike Moll auf Seiten der „Flecker“, Cem Özer beim FCA), sodass das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen musste, in dem die Elf von Marco Grisse mit 6:5 die Nase vorn hatte und Rang 3 ins „Wendsche“ holte. In der Partie um Platz fünf gewann B-Kreisligist VfL Klafeld-Geisweid knapp mit 2:1 gegen Gastgeber und A-Ligist TuS Alchen.

„Die ausgeglichene Vorrunde hat gezeigt, dass wir ein gutes Teilnehmerfeld zusammengestellt haben. Die Zuschauerresonanz hätte zwar besser sein können, aber wir haben dieses Turnier ja erstmals ausgespielt. Uns war wichtig zu zeigen, dass es im TuS Alchen vorwärts geht. Das ist uns gelungen“, zog Turnierleiter Steffen Langenbach ein insgesamt positives Fazit der viertägigen Veranstaltung, die tatsächlich hervorragend organisiert daher kam, am Mittwoch und Freitag aber den schlechten Witterungsbedingungen etwas Tribut zollen musste, während am Finaltag etwa 75 Besucher zur „Wolfskaute“ gekommen waren. Und Manuel Neuer sahen.

 
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