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Montag 09.10.17 13:17 Uhr|Autor: RP / red458
Die Sportfreunde Hamborn trafen spät zum Sieg. (Archiv) F: Roberto Parolari

Kleve und Scherpenberg im Gleichschritt

Landesliga, Gruppe 2: Drei Spiele enden torlos - Burgaltendorf und Niederwenigern sorgen weiter für Furore
Am vergangenen Wochenende zeigten die Team der Landesliga, Gruppe 2 nicht gerade in Torlaune. Gleich neun Teams blieben ganz ohne Treffer. Nutznießer waren vor allem der SV Burgaltendorf, die Sportfreunde Hamborn 07 und die Sportfreunde Niederwenigern.

1. FC Kleve - SV Sonsbeck 0:0
Etwa 500 Zuschauer waren am Sonntagnachmittag ins Stadion auf dem Bresserberg gekommen, um sich von der fußballerischen Klasse zweier Mannschaften zu überzeugen, die vor der Saison von den Experten - jedenfalls solchen, die sich dafür halten - als Kandidaten auf die Aufstiegsplätze angesehen wurden.Doch vor dem Anpfiff von Schiedsrichter Tim Floris, der im Verlaufe der 90 Minuten recht freizügig mit dem Verwarnungskarton umging, trennten beide Mannschaften zehn Punkte zugunsten der Schwanenstädter. Da es gestern Nachmittag dem 1. FC Kleve und dem SV Sonsbeck nicht gelang, ein Tor zu erzielen, änderte sich an dem Abstand in der Tabelle nichts. Allerdings werden sowohl Kleve als auch Sonsbeck das nächste Pflichtspiel in leicht veränderter Formation bestreiten müssen: Nach jeweils gelb-roter Karte wird Kapitän Fabio Forster dem 1. FC Kleve fehlen, auf Sonsbecker Seite ist Innenverteidiger Lukas Vengels Leidtragender der doppelten Verwarnungskarte.

Im ersten Durchgang des Spiels hatten die Sonsbecker die deutlich größeren Spielanteile. Sie standen in der Defensive sehr kompakt und machten durch ihre hochstehende Abwehr unter der umsichtigen Regie des Griechen Georgois Efthimiou die Räume im Mittelfeld eng. Dadurch kam die Klever Angriffsmaschinerie mit ihren schnellen Spitzen Levon Kürkciyan und Pascal Hühner kaum zur Geltung. FC-Trainer Umut Akpinar bemängelte auch die Fehlpassquote seiner Mannschaft, die häufig ohne gegnerischen Druck zustande gekommen sei. Auch dadurch kam Sonsbeck in der ersten Hälfte immer wieder zu Torgelegenheiten. So in der 20. Spielminute, als der Ball nach einer verunglückten Abwehr vor die Füße des Sonsbeckers Jonas Kremer kam, der sofort abzog, aber nur die Querlatte traf.

Weitere gute Einschussmöglichkeiten hatten auf gegnerischer Seite Florian Abel und Max Fuchs, dessen Schüsse jedoch übers Tor gingen beziehungsweise am Pfosten vorbeistrichen. Der ehemalige Klever Fuchs wurde in der 32. Minute für Sonsbecks Torjäger Danny Rankl eingewechselt, der sich nach einem vom Schiedsrichter durchgewunkenen Zweikampf mit Simon Berressen am Fußgelenk verletzt hatte und nach mehrminütiger Behandlung vom Feld musste.

Der 1. FC Kleve konnte während der ersten Halbzeit kaum einmal für Gefahr vor dem Sonsbecker Gehäuse sorgen. Die besseren Szenen verbuchten noch Niklas Klein-Wiele und Mike Terfloth, die jedoch bei ihren Kopfbällen aus zentraler Position vor dem Tor nicht ausreichenden Druck hinter den Ball bekamen. "Unser Spiel ist zu kompliziert gewesen", sagte FC-Trainer Akpinar, der auch bemängelte, dass seine Mannschaft zu wenig Fußball gespielt habe.

Das wurde nach dem Seitenwechsel insofern besser, da der 1. FC Kleve jetzt die deutlich größeren Spielanteile auf seiner Seite hatte, während sich der Gegner mehr damit zu beschäftigen schien, auf Konter zu lauern und ansonsten das Unentschieden als persönlichen Erfolg festzuhalten. "Wir haben in der zweiten Halbzeit nichts mehr zugelassen", unterstreicht dann auch auch der Klever Trainer.

Doch mit dem Offensivbemühungen seiner Spieler war Akpinar auch weiterhin nicht zufrieden. "Wir sind zwar häufig in die gefährliche Zone gekommen, aber der entscheidende letzte oder vorletzte Ball kam dann nicht mehr an." Nach Meinung des Klever Trainers hätte seine Mannschaft wohl noch länger als die insgesamt 93 Minuten spielen können, ohne einen zählbaren Erfolg zu verbuchen. Er könne seiner Mannschaft den Willen aber überhaupt nicht absprechen. "Es gibt solche Spiele - und da muss man dann auch mal mit einem 0:0 zufrieden sein", sagt Akpinar, der von einem "schlechten Spiel" seiner Mannschaft sprach.

1. FC Kleve: Ahmet Taner, Nedzad Dragovic, Abdullo Saidov (84. Lukas Ehrhardt), Sebastian van Brakel, Simon Berressen, Fabio Forster, Mike Terfloth (75. Jan-Luca Geurtz), Tim Haal, Levon Kürkciyan (86. Robin Deckers), Niklas Klein-Wiele, Pascal Hühner - Trainer: Umut Akpinar
SV Sonsbeck: Tim Weichelt, Robin Schoofs, Lukas Vengels, Georgios Efthimiou, Luca Terfloth (90. Stefan Kapuscinski), Kristof Prause, Florian Abel, Jonas Kremer, Dennis Schmitz, Felix Terlinden (65. Jan-Paul Hahn), Danny Rankl (32. Maximilian Fuchs) - Trainer: Günter Abel
Schiedsrichter: Tim Flores (Bocholt) - Zuschauer: 200
Tore: Fehlanzeige
Gelb-Rot: Lukas Vengels (62./SV Sonsbeck/wiederholtes Foulspiel)
Gelb-Rot: Fabio Forster (90./1. FC Kleve/wiederholtes Foulspiel)


Viktoria Buchholz - FC Kray 0:1

Schwer tat sich Landesligist FC Kray im Auswärtsspiel bei Viktoria Buchholz und biss sich lange Zeit an der massiven Abwehr der Hausherren die Zähne aus. Der eingewechselte Mohamed Allie sorgte mit seinem Treffer für einen verdienten Sieg.

Krays Trainer Muhammet Isiktas und Nils Kretschmar vertraute derselben Startelf, die in der Woche zuvor einen souveränen Heimsieg gegen den VfL Rhede eingefahren hatte. Doch das Team tat sich sehr schwer gegen defensiv gut stehende Gastgeber, die aufgrund der enorm angespannten Personalsituation Beton angerührt hatten und ihr Heil mit langen Bällen in die Spitze suchten.

Eine dieser Aktionen hätte um ein Haar für die überraschende Buchholzer Führung geführt, denn nachdem die Krayer Wild Boys Ball und Gegner im Griff hatten, schoss Jerry Mvunuku in der 23 Minute völlig frei vor FCK-Keeper Marius Delker aus gut sechs Metern am Tor vorbei. Der FCK tat sich weiter schwer gegen den Gastgeber; Angriffsbemühungen über die Außenpositionen verpufften  meist und wenn sich das Team einmal durchgespielt hatte, fanden sie im guten Viktoria-Keeper Maik Hoppe ihren Meister, sodass es mit einem 0-0 in die Halbzeitpause ging.

Zu Beginn der zweiten 45 Minuten versuchten die Wild Boys durch geschickte Kombinationen durchs Zentrum den Gast mehr unter Druck zu setzen. Durch die Einwechslung des ballgewandten Ilias Elouriachi und dem unermüdlichen Kämpfer Mohamed Allie brachte Trainer Isiktas weitere Offensivkräfte und die Wechsel zeigten Wirkung. Immer öfter spielte sich der FCK nun durch den Abwehrverbund des Gastgebers; Lohn war dann in der 68. Minute der mehr als fällige Führungstreffer durch Mohamed Allie, der, nach einer schönen Ballstafette über Kevin Steuke, Yassine Bouchama und Ilias Elouriachi, frei vor Viktoria-Keeper Hoppe die Nerven behielt und zum 0-1 einschoss. In den verbleibenden Minuten ergaben sich noch einige Chancen, das Ergebnis klarer zu gestalten, doch am Ende sorgte auch die von Niklas Rieker gut geordnete Abwehr dafür, das nichts mehr anbrannte und die Wild Boys mit einem weiteren 3er im Gepäck die Heimreise antreten konnten.

Viktoria Buchholz: Maik Hoppe, Felix van Berk, Phil Szalek, Alexander Klug, Gianluca Altomonte, Marcel Bockting (22. Lars Mrozek), Nils Scharwächter, Pandy Jeremie Mvunuku (46. Maik Sauer), Tomoki Tajima, Eliah Jung, Steven Tonski - Trainer: Maik Sauer - Trainer: Michael Roß
FC Kray: Marius Delker, Nico Blaszak (80. Milan Delevic), Niklas Rieker, Ioannis Ketsatis, Ray Ceka, Yasar Emin Uzun (60. Mohamed Allie), Kevin Steuke, Yassine Bouchama, Celil Kuzu, Berhan Eren (60. Ilias Elouriachi), Maurice Tavio Y Huete - Trainer: Nils Kretschmar - Trainer: Ingo Christ - Trainer: Muhammet Isiktas
Schiedsrichter: Alexander Schuh (Kaarst) - Zuschauer: 150
Tore: 0:1 Mohamed Allie (68.)


VfL Repelen - SV Burgaltendorf 0:3
Sam Soltani stellte mit seinem Doppelpack früh die Weichen für den Auswärtssieg des SV Burgaltendorf. Nils Klima sorgte mit dem dritten treffer kurz nach der pause für die endgültige Entscheidung. Somit unterlag der VfL wie schon am letzten Wochenende mit 0:3 und rutschte auf den 15. Rang ab. Der Aufsteiger Burgaltendorf hält dagegen weiter den Kontakt zu den Spitzenteams und ist nun Fünfter.

VfL Repelen: Robin Bertok, Kurt Etuk, Lukas Nowicki, Martin Maciejewski, Franck Sylla, Ben Etuk, Baran Özcan, Lewis Brempong, Yassin Ait Dada, Oguzhan Alemdar, Yuto Kizaki - Trainer: Sascha Weyen - Trainer: Thorsten Manderfeld
SV Burgaltendorf: Jan Unger, Nils Unger, Ricardo Zweck (63. Daniel Valaev), Kirill Naoumov, Kreshnik Vladi, Thimo Sous (65. Denis Naoumov), Nils Klima, Matteo Viefhaus, Lukas Kuhlmann, Julian Bluni, Sam Soltani (77. Tobias Köfler) - Trainer: Arndt Kremer - Trainer: Philip Kruppe
Schiedsrichter: Marcel Falkenroth (Wuppertal) - Zuschauer: 50
Tore: 0:1 Sam Soltani (8.), 0:2 Sam Soltani (10.), 0:3 Nils Klima (53.)


ESC Rellinghausen - Sportfreunde Niederwenigern 0:2
Die Sportfreunde Niederwenigern haben ihre Serie weiter ausgebaut. der 2:0-Erfolg gegen den ESC war der sechste Sieg in Folge für das Team von Trainer Jürgen Magref. Die Grundlage für den Auswärtssieg legten die Sportfreunde bereits in der ersten Halbzeit. Florian Machtemes schoss sein Team zunächst in Führung, nur wenige Minuten später dezimierten sich die Gastgeber mit einer Roten Karte.

Im zweiten Durchgang blieb es trotzdem eine weitgehend offene Partie. Erst das 2:0 von Dominik Enz brachte mehr Ruhe und war letztlich die Vorentscheidung zugunsten von Niederwenigern.

ESC Rellinghausen: Sebastian Behler, Marcel Kirchmayer, Stephan Jasberg, Martin Schüring (75. Jonas Hinninger), Timo Orlic, Robin Müller, Simon Neuse, Max Richter, Sebastian Hoffmann, Zaven Varjabetyan (46. Niklas Cirkovic), Kohei Yokozawa - Trainer: Marco Guglielmi - Trainer: Dennis Linka
Sportfreunde Niederwenigern: Alexander Golz, Fabian Feldmann, Sergej Stahl, Steffen Herzog (87. Amin Ouahaalou), Paul Beyer, Niklas Lümmer, David Moreno Gonzalez (62. Frederick Gipper), Steffen Köfler, Fabian Lümmer, Dominik Enz, Florian Machtemes (82. Marc Andre Gotzeina) - Trainer: Marcel Kraushaar - Trainer: Jürgen Margref
Schiedsrichter: Pascal Püllen () - Zuschauer: 300
Tore: 0:1 Florian Machtemes (18.), 0:2 Dominik Enz (66.)
Rot: Timo Orlic (27./ESC Rellinghausen/)


VfL Rhede - SV Scherpenberg 0:0
Landesligist SV Scherpenberg hat 0:0 beim VfL Rhede gespielt und erstmals seit vielen Wochen wieder einen kleinen Rückschlag hinnehmen müssen. Da sich auch der 1. FC Kleve mit eine Nullnummer begnügte, verpasste der Aufsteiger den Sprung an die Tabellenspitze.

Überlegen war Scherpenberg auch gestern. "Wir hatten deutlich mehr Spielanteile", sagte Timo Barbeln. Der Co-Trainer vertrat seinen Chefcoach Kay Bartkowiak, der im Urlaub weilt, an der Seitenlinie. "Rhede stand von der ersten bis zur letzten Minute nur hinten drin. Wir haben es in der ersten Halbzeit verpasst, in Führung zu gehen", ärgerte sich Barbeln. Die einzig nennenswerte Chance im zweiten Abschnitt hatte Maximilian Stellmach. "Das waren zwei verschenkte Punkte gegen einen eher schwachen Gegner."

VfL Rhede: Marc Tebroke, Thorben Versteegen, David Rehms, Philipp Volks, Philipp Teriete, Jan-Niklas Haffke (14. Oliver Tüshaus) (90. Maximilian Willing), Christian Görkes (33. Alexander Giese), Marvin Bölting, Mauritz Varwick, Yannik Oenning, Simon Lechtenberg - Trainer: Sebastian Hufe - Trainer: Julian Seggebäing - Trainer: Sven Westhus
SV Scherpenberg: Dominik Weigl, Emre Terzi, Nico Frömmgen, Naldo Franke, Yassin Bougjdi (53. Maximilian Stellmach), Meik Kuta, Hari Coric (63. Selim Hamdi), Paul Haag (57. Ercan Aydogmus), Ozan Sengül, El Houcine Bougjdi, Almir Sogolj - Trainer: Sezgin Demirci - Trainer: Timo Barbeln
Schiedsrichter: Florian Nakot (Oberhausen) - Zuschauer: 95
Tore: Fehlanzeige

Sportfreunde Hamborn 07 - Spvgg. Sterkrade-Nord 3:1

Im 5. Heimspiel gab es die ersten Punkte in der Heimat - auf dem Kunstrasenplatz gewannen die Löwen durch eine kämpferisch sehr starke zweite Hälfte vor 222 Zuschauern mit 3:1. Machten es aber bis zur 86. Minute extrem spannend.

Ramazan Ünal, der Torjäger der "Zweiten", verstärkte die Löwenelf und machte unterm Strich eine gute Partie. Die erste Halbzeit gehörte unterm Strich den Oberhausener Gästen, die verdient in der 28. Minute durch Stefan Jagalski in Führung gingen. Die Löwen waren zu zaghaft und gewannen kaum einen Zweikampf. Dann kam die 42. Minute: Nach einer Freistoßflanke fing der Nordler-Torwart den Ball zunächst, liess ihn aber an der Strafraumgrenze wieder fallen. Durch einen beherzten Einsatz kamen die Löwen in Ballbesitz, kurzer Pass auf Raffael Schütz, der aus 20 Metern den Ball ins leere Tor lupfte - 1:1-Ausgleich!

In der zweiten Halbzeit dann das Spiel, was man von den Löwen von Beginn an erwartet hatte. Laufstark, zweikampfstark und beherzt ging es auf das Tor von Sterkrade. Alleine David Gehle hatte mehrere gute Möglichkeiten, doch es sollte nicht klingeln...bis zur 86. Minute, als sich Blinort Namoni den Ball schnappte, aufs Tor zulief und aus 20 Metern den Ball rechts oben nicht ganz unhaltbar zum vielumjubelten 2:1-Treffer versenkte! Es geht doch! Den Schlusspunkt setzte Andre Meier (90.+3.), der aus kurzer Entfernung den Sack mit dem 3:1 zumachte.

Sportfreunde Hamborn 07: Dominik Schäfer, Raffael Schütz (57. Ahmet Talha Kilinc), Julian Grevelhörster, Nils Bothe, Oliver Rademacher Lopes Marques, Daniel Schäfer, Patrick Schneider (47. David Gehle), Blinort Namoni (88. Lars Gronemann), Jan Stuber, Ramazan Ünal, Andre Meier - Trainer: Armin Dimmel - Trainer: Sascha Wiesner
Spvgg. Sterkrade-Nord: Akin Ergin, Luis Mattern, Michel Roth, Julian Berg, Stefan Jagalski, Oguzhan Cuhaci (69. Julius Ufer), Marcel Vogel, Marc Walenciak, Hilal Ali Khan, Sven Konarski, Tom Mattern (63. Necip Eren) - Trainer: Michael Damrow - Trainer: Markus Kowalczyk
Schiedsrichter: Johannes Alberts (Essen) - Zuschauer: 222
Tore: 0:1 Stefan Jagalski (28.), 1:1 Raffael Schütz (42.), 2:1 Blinort Namoni (86.), 3:1 Andre Meier (90.+4)



DJK Arminia Klosterhardt - Duisburger SV 1900 0:0
Ein chancenarmes aber sehr intensives Spiel bekamen die Zuschauer in Klosterhardt zu sehen. Beide Teams zeigten hohen Einsatz und ließen den jeweils anderen kaum zu Abschlüssen kommen. Letztlich sorgte Arminia-Torwart Dominik Varelmann dafür, dass die Begegnung torlos blieb. Varelmann parierte in der 70. Minute einen Elfmeter von Burak Öktem.

DJK Arminia Klosterhardt: Dominik Varlemann, Robert Trimborn, Florian Pascal Lauer, Mustafa Uslu, Nick Buchwald, Aaron Kahnert, Mirac Akgün (65. Nico Große-Beck), Philip Bauer (75. Tom Hasel), Thomas Stauch, Phil Hevendehl (82. Marcel Wroblewski), Ömer Akbel - Trainer: Ahmed Mohamad - Trainer: Marcus Behnert
Duisburger SV 1900: Muhammet Sadiklar, Tobias Meier, Henning Hopf, Seiya Nakayama, Hakan Yildirim, Kosuke Hatta, Johannes Brors, Burak Öktem, Emre Camdali, Ryuka Hirata (69. Can Yilmaz), Murat Kara (90. Kevin Kessen) - Trainer: Damian Opdenhövel - Trainer: Ralf Kessen - Trainer: Volker Dörr
Schiedsrichter: Jennifer Groß Weege (Bocholt) - Zuschauer: 200
Tore: Fehlanzeige

Gelb-Rot: Mustafa Uslu (69./ DJK Arminia Klosterhardt)
Besondere Vorkommnisse:  Burak Öktem (Duisburger SV 1900) scheitert mit Elfmeter an Torwart (70.).


SV Schwafheim - SV Hönnepel-Niedermörmter 3:2
Der SV Hönnepel-Niedermörmter hatte am Sonntag eine bittere Pille zu schlucken: Zwei späte Gegentore in den Minuten 88 und 90 kosteten die Schwarz-Gelben den Sieg beim SV Schwafheim, der seine Negativserie mit dem 3:2-Heimerfolg beendet hat.Beide Mannschaften zeigten von Beginn an die Bereitschaft zu einer kampfbetonten Partie auf der Moerser Asche, wobei die Gäste in der 3. Minute die erste zaghafte Gelegenheit für Emre Kilic zu verzeichnen hatten. Schwafheim antwortete in der 11. Minute mit einem Steilpass in die Spitze auf Stefan Schindler, der jedoch im Strafraum von Gästekeeper Martin Hauffe am Schuss gehindert wurde. Großchancen blieben in der eher zerfahrenen Partie aus, bis Ahmed Can Simsek (20.) sich nach einer hohen Hereingabe am Fünf-Meter-Raum behauptete und den Ball aus dem Gewirr heraus zur Führung für Hö.-Nie. versenkte.

Zwei Minuten später war es dann Sturmpartner Emre Kilic (22.), der auf 2:0 für die Bullen erhöhte: Konrad Kaczmarek hatte nach einer Balleroberung im Mittelfeld schnell geschaltet und den wendigen Angreifer auf die Reise geschickt, der den Ball nach Sprint in den gegnerischen Strafraum am Keeper vorbei einschoss. Hö.-Nie. blieb am Drücker und hatte durch Kilic (28.) und Simsek (29.) weitere gute Gelegenheiten - in der 32. mussten die Gäste dann aber einen fragwürdigen Elfmeter für Schwafheim hinnehmen, nachdem Luca Plum von einem Gegenspieler angeschossen wurde und dabei den Ball mit der Hand berührte. Yunus Emre Kocaoglu trat an und stellte den 1:2-Anschluss für die Hausherren her. "Weiter so, das war die beste Halbzeit seit Wochen!", feuerte Schwafheims Kapitän Meik Bodden seine Mitspieler in der Halbzeitpause trotz Rückstand lautstark an.

Dass die Hausherren den Heimsieg wollten, machten sie dann auch in der zweiten Halbzeit deutlich. Hatten im ersten Durchgang noch die Gäste mehr vom Spiel gehabt, so waren die Schwafheimer nun zusehends am Drücker und kamen in der 59. mit einem parierten Kopfball von Manfred Wranik zur ersten Chance des zweiten Durchgangs. Hö.-Nie. antwortete mit Abschlüssen von Lukas Kratzer (69.) und Simsek (73.), geriet jedoch nach einer Gelb-Roten Karte für Luca Plum (73.) in Unterzahl.

Für Schwafheim schien die Drangphase mit der Gelb-Roten endgültig eingeleitet, und in der 87. konnte Lars Dickmann eine Quervorlage von Stefan Schindler zum Ausgleich nutzen. Hö.-Nie. geriet zunehmend unter Druck und musste schließlich in der 90. das dritte Gegentor durch Julian Klingen hinnehmen, der ebenfalls einen Querpass von der rechten Seite verwertete.

Der Abpfiff ließ nicht lange auf sich warten, und nach vielversprechender erster Hälfte gingen die Bullen als knapper Verlierer vom Platz. SV-Trainer Georg Mewes konnte dem Auftritt seiner Mannschaft nur wenig Positives abgewinnen: "Die erste Halbzeit war in Ordnung, da haben wir abgesehen von dem fragwürdigen Elfmeter wenig zugelassen. Aber wir hätten weitermachen und ein drittes Tor erzielen müssen", so der Coach, der am Sonntag auf sieben seiner Spieler - darunter Tim Seidel - verzichten musste.

SV Schwafheim: Stefan Minz, Abdullah Findiklar (90. Sven Angelo Richter), Samet Uz (85. Julian Klingen), Jens Dickmann, Yousef Gamal, Meik Bodden, Kevin Hanebeck (83. Lars Dickmann), Yunus Emre Kocaoglu, Stefan Schindler, Manfred Wranik, Danilo Gazija - Trainer: Manfred Wranik - Trainer: Ralf Gemmer
SV Hönnepel-Niedermörmter: Martin Hauffe, Ahmed Can Simsek (77. Peter Mayr), Lukas Weiß, Damian Raczka, Marcel Schütze, Murat Yildirim (59. Alexander Ntinas), Luca Plum, Konrad Kaczmarek, Stephan Schneider, Emre Kilic (66. Lukas Kratzer), Prince Kimbakidila - Trainer: Tim Seidel - Trainer: Georg Mewes
Schiedsrichter: Georgios Vassiliadis () - Zuschauer: 125
Tore: 0:1 Ahmed Can Simsek (21.), 0:2 Emre Kilic (22.), 1:2 Yunus Emre Kocaoglu (36. Foulelfmeter), 2:2 Lars Dickmann (89.), 3:2 Julian Klingen (90.)
Gelb-Rot: Luca Plum (73./SV Hönnepel-Niedermörmter/Ball wegschlagen)
Besondere Vorkommnisse: Yunus Emre Kocaoglu (SV Schwafheim) scheitert mit Handelfmeter an Torwart (33.).
 
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Tabelle
1. 1. FC Kleve 1115 24
2. Scherpenberg (Auf) 119 24
3.
Burgaltend. (Auf) 1116 22
4. FC Kray (Ab) 1111 22
5. FSV Duisburg 118 22
6.
Rellingh. 1112 20
7.
DSV 1900 119 20
8.
VfL Rhede 116 18
9.
Niederwenig. 115 18
10. Arm. Kloster 110 14
11. SV Sonsbeck 11-3 13
12.
Hamborn 07 (Auf) 11-6 12
13.
Sterkr.-Nord 110 10
14.
SV Hö-Nie (Ab) 11-5 9
15. VfL Repelen 11-14 9
16. Schwafheim 11-27 9
17. Buchholz 11-20 7
18. PSV Wesel 11-16 6
ausführliche Tabelle anzeigen
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Allgemeines
Landesliga, Gruppe 2
Simon Lechtenberg schnürt beim 4:2-Sieg einen Dreierpack
Görkes bis 2020 – Göring und Ring bis 2019
Auch Versteegen & Giese verlängern bis 2019
Duisburger SV 1900 Duisburger SV 1900Alle Vereins-Nachrichten anzeigen
SV Schwafheim SV SchwafheimAlle Vereins-Nachrichten anzeigen
VfL Repelen VfL RepelenAlle Vereins-Nachrichten anzeigen
SV Scherpenberg SV ScherpenbergAlle Vereins-Nachrichten anzeigen
Spvgg. Sterkrade-Nord Spvgg. Sterkrade-NordAlle Vereins-Nachrichten anzeigen
Viktoria Buchholz Viktoria BuchholzAlle Vereins-Nachrichten anzeigen
PSV Wesel PSV WeselAlle Vereins-Nachrichten anzeigen
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1. FC Kleve 1. FC KleveAlle Vereins-Nachrichten anzeigen
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