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Donnerstag 24.11.16 10:00 Uhr|Autor: Lutz Schinköth448
Drei Fragen an...
... Stefan Jostock, Trainer der SG Thalfang.

Herr Jostock, Ihre Mannschaft hat sensationell den Tabellenführer SV Rot-Weiss Wittlich mit 1:0 besiegt. Wie ist Ihnen das gelungen?

Stefan Jostock: Das Spiel war eine gelungene Kopie vom Spiel Dortmund gegen Bayern. Wittlich hatte mehr Spielanteile, wir haben versucht, gezielte Nadelstiche zu setzen. Wir haben insgesamt kaum Torchancen zugelassen, es hat viel zusammen gepasst und wir haben gut miteinander harmoniert. Die äußeren Umstände haben eher uns in die Karten gespielt. Die Mannschaftsleistung war ausschlaggebend, da muss ich der Mannschaft ein Riesenkompliment machen, weil sie taktisch sehr diszipliniert war und defensiv Überzahlsituationen geschaffen hat. Wir haben in unserem 4-2-3-1 sehr kompakt gestanden.

Wie ist dieser Erfolg hinsichtlich der weiteren Aufgaben im Abstiegskampf zu bewerten?

Jostock: Das war ein nicht eingeplanter Sieg, in dem wir unsere Leistungsmöglichkeiten ausgeschöpft haben. Wir haben gesehen, dass wir es können und wollen den Schwung jetzt mitnehmen, um noch vor der Winterpause in den vier letzten Spielen zu punkten. Dieser Sieg gibt der Mannschaft hoffentlich auch weiteres Selbstvertrauen, um die PS auch weiterhin auf den Platz zu bringen. Punktetechnisch ist alles noch drin.

Wie gestaltet sich das Restprogramm und die personelle Situation?

Jostock: Wir spielen jetzt zuhause gegen Zell, fahren dann nach Niederemmel und haben zum Schluss noch Minderlittgen zuhause. Am 17. Dezember haben wir, falls es die Wetterverhältnisse zulassen, wartet noch Traben-Trarabach zum Nachholspiel. Auf Platz sieben fehlen uns noch zehn Punkte. Wir haben das Glück, dass die Liga so ausgeglichen ist. Gegen alle vier Gegner sollten wir eine kämpferisch und taktisch disziplinierte Leistung zeigen, und hinten die Linien dicht halten, denn nach vorn haben wir genug Qualität. Carlo Gorges, Max Gorges, Sebastian Merten und Florian Schmidt sind nicht dabei. Bei Frieder Krause muss man sehen, denn er studiert in Bonn und kann nur sporadisch aushelfen. Er ist fußballerisch und als Führungspersönlichkeit schon sehr wichtig für die Mannschaft. 


L.S.

 
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