FuPa-Shop Vereinsverwaltung
Suche
Sonntag 12.11.17 15:36 Uhr|Autor: Thomas Seidl
568
Dietl, der mit seinen Standards immer für Gefahr sorgte, und die Vilzinger können mit dem 1:1 beim SV Kirchanschöring zufrieden sein. Foto: ctm

Platz in Kirchanschöring kaum bespielbar

Nach 30 Minuten war an ein reguläres Spiel nicht mehr zu denken +++ Mit dem 1:1-Unentschieden kann die DJK Vilzing gut leben

Die DJK Vilzing bleibt die beste Auswärtsmannschaft der Bayernliga. Beim SV Kirchanschöring holten die ersatzgeschwächten Huthgartenkicker ein 1:1 (1:1). Die umkämpfte Partie litt unter den katastrophalen Platzverhältnissen. Das tiefe und seifige Geläuf war nur in den ersten 30 Minuten einigermaßen bespielbar und glich dann einem Kartoffelacker, auf dem ein reguläres Spiel nicht möglich war.



Die Vilzinger mussten auf die verletzten Top-Scorer Andre Luge und Michael Faber verzichten, Tobias Hoch musste kurzfristig wegen einer Fußprellung passen. Der angeschlagene Routinier David Romminger biss auf die Zähne und lieferte ebenso wie sein Innenverteidiger-Partner Daniel Völkl eine starke Leistung ab. Die auf einigen Positionen veränderte DJK-Truppe hatte in den ersten Minuten Abstimmungsprobleme und geriet früh in Rückstand. Fabian Trettenbach wurde im Mittelfeld hart attackiert, doch die Pfeife von Schiedsrichter Michael Freund (Perlesreut) blieb stumm, so dass SV-Spielertrainer Yunus Karayün einen perfekten Pass auf Tobias Schild spielen konnte, der Keeper Caba umkurvte und mühelos zum 1:0 (7.) einschob.

Die Huthgartenkicker kamen schnell in die Partie zurück. Michael Hamberger visierte aus spitzem Winkel das Außennetz an, bei einem Freistoß von Markus Dietl drehte SV-Keeper Dominik Zmugg den Ball um den Pfosten. Bei der darauffolgenden Ecke kam Romminger aus elf Metern zum Abschluss, der kurz vor der Torlinie postierte Hamberger lenkte das Spielgerät mit der Hacke zum 1:1 (17.) über die Torlinie. Vilzing zeigte die reifere Spielanlage, kombinierte trotz der schwierigen Bedingungen zum Teil gefällig. Die Kirchanschöringer standen aber gut in der Defensive und schalteten immer wieder schnell um. Bei zwei Tempo-Gegenstößen der SVler rettete Caba. Nach dem Seitenwechsel war der SV Kirchanschöring extrem bissig. Die Vilzinger suchten zu sehr nach spielerischen Lösungen, die auf den mittlerweile katastrophalen Platz kaum möglich waren. Spielertrainer Karayün schoss um Zentimeter daneben, auch ein Schrägschuss von Yasin Gürcan flog nur knapp am Pfosten vorbei. In der 63. Minute hätten die Vilzinger fast erneut zugeschlagen. Eine der stets der gefährlichen Ecken von Dietl kam zu Romminger, dessen strammer Schuss wurde gerade noch zur Ecke abgeblockt. Romminger stand wenig später erneut im Mittelpunkt, als er auf dem seifigen Boden als letzter Mann wegrutschte, der nachsetzende Schild chippte den Ball über DJK-Keeper Caba, aber auch über den Kasten (67.). In der Schlussphase schlugen beide Mannschaften die Bälle nur mehr nach vorne, denn ein geordnetes Aufbauspiel war nicht mehr möglich. Einen Aufreger gab es kurz vor Spielende. Schwander startete einen Sololauf und wurde im Strafraum von den Beinen geholt. Schiri Freund entschied auf Weiterspielen, obwohl die Situation nicht ganz astrein war. Am Ende blieb es beim 1:1, mit dem beide Teams leben konnten.

„Aufgrund der Platzverhältnisse war es ein sehr schwieriges Spiel. Ich muss meinem Team ankreiden, dass wir zu viel spielerisch lösen wollten, was auf diesem Geläuf einfach nicht möglich war. Dadurch brachten wir uns oft selbst in Schwierigkeiten. Wir haben den Kampf angenommen und die Rückschläge, die wir unter der Woche mit den Verletzungen hatten, gut weggesteckt. Wir haben bei einem guten Gegner einen Punkt geholt. Damit sind wir absolut zufrieden“, resümierte Vilzings Trainer Uli Karmann.

Yunus Karayün, Spielertrainer des SV Kirchanschöring sagte: „Ich stimme zu, es war sehr schwer, auf diesem Boden vernünftig Fußball zu spielen. Beide Mannschaften haben großartig gekämpft. Am Ende war es wohl ein gerechtes Resultat, auch wenn wir mit etwas mehr Glück einen Dreier hätten holen können.“ 

 
0 Kommentare0 Mitleser |
Du möchtest mitdiskutieren? Jetzt hier anmelden.
Das könnte auch interessant sein
20.11.2017 - 1.357

Hankofen setzt weiter auf Gerry Huber

Bayernligist verlängt frühzeitig mit seinem Übungsleiter +++ Auch Co-Trainer Franz Finger bleibt ein weiteres Jahr

20.11.2017 - 635

Aicher-Cup wirft Schatten voraus

Das Traditionsturnier zu Weihnachten ist auch heuer prominent besetzt. Wer gegen wen spielt, steht seit gestern fest.

20.11.2017 - 619

Stier: »Wir hätten auch zehn Dinger bekommen können«

Wolfratshausens-Coach tobt nach "Offenbarungseid" und kündigt ungemütliche Trainingswoche an

10.11.2017 - 306

Gegen Kirchanschöring ist nie leicht

Die Oberbayern sind nicht gerade ein Lieblingsgegner der Vilzinger +++ Mit Luge und Faber fallen zwei Leistungsträger aus

17.11.2017 - 284

Spitzenspiel am Vilzinger Huthgarten

Der Gegner TSV Rain/Lech ist wie die DJK ein Anwärter auf die Regionalliga +++ André Luge kehrt ins Karmann-Team zurück

19.11.2017 - 209

Die DJK Vilzing zementiert Platz drei

Mit einem 2:0-Sieg gegen den TSV Rain/Lech haben die Huthgartenkicker einen Konkurrenten vorerst abgehängt.


Hast du Feedback?