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Sonntag 10.09.17 21:31 Uhr|Autor: ako360
Die DJK war in der ersten Hälfte aus dem Spiel heraus die torgefährlichere Mannschaft. Foto: Baier/Archiv

Gebenbach erarbeitet sich 3:1-Sieg in Bamberg

Die DJK verteidigte clever gegen die Oberfranken und holte auswärts hochverdient einen Dreier.

Auf dem Kunstrasenplatz der DJK Don Bosco Bamberg konnte Gebenbach mit einem verdienten 3:1 seinen zweiten Auswärtssieg einfahren und zugleich den Höhenflug der Oberfranken nach zuletzt zwei 5:0-Siegen stoppen. „Wir haben uns sehr gut auf den Gegner eingestellt. Es war ein Arbeitssieg in einem sehr intensiv geführten Spiel. Nach unserer frühen Führung haben wir clever verteidigt und zum Schluss hochverdient gewonnen“, fasste Gebenbachs Trainer Faruk Maloku die Begegnung in der anschließenden Pressekonferenz kurz zusammen.



Sein Bamberger Kollege Mario Bail sah es eine ähnlich. Es war „eine sehr intensiv geführte Begegnung, in der meine Mannschaft zwar bemüht, aber nicht zwingend genug war. Wir hatten zu wenige Abschlüsse. Die Cleverness und das sehr, sehr gute Umschaltspiel von Gebenbach hat die Niederlage gebracht“, sagte Don-Bosco-Trainer Mario Bail. Gebenbach hatte gleich einen Traumstart. Nach einem Zuspiel von Oliver Gorgiev mit der Hacke ging Timo Kohler mit Tempo in den Strafraum und wurde von den Beinen geholt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Marco Seifert bereits in der zweiten Minute zur Führung.

Gebenbach war torgefährlicher

Der Torschütze musste allerdings schon in der 28. Minute wegen einer Verletzung ausgewechselt werden. Für ihn kam Pavel Novotny. In einer nach Spielanteilen gleich verteilten Partie blieb Gebenbach aus dem Spiel heraus in der ersten Hälfte die torgefährlichere Mannschaft. Kohler (20.), Haller (24.) und Becker hatten nach einer halben Stunde weitere Möglichkeiten die Führung auszubauen. Gegen die gut organisierte Defensive der DJK tat sich Don Bosco schwer in die gefährlichen Räume zu kommen. Lediglich bei Freistößen drohte für den Neuling Gefahr. So wie Sekunden vor dem Halbzeitpfiff als DJK-Torhüter Michael Nitzbon einen flach aus zwanzig Metern um die Mauer geschossenen Freistoß überragend zur Ecke lenkte. Auch bei einem Fernschuss ließ sich Nitzbon (56.) nicht überraschen. Nach dem Seitenwechsel nahm der Druck der Oberfranken zu, gleichzeitig hatte Gebenbach jetzt die Räume zum Kontern. Einen dieser Konter nutzte Nico Becker nach einem Klassepass von Dominik Haller in der 62. Minute zum 0:2. Aber bereits zwei Minuten später gelang den Gastgebern der Anschlusstreffer. Ulrich Spieß wurde nicht energisch genug angegriffen und konnte zum 1:2 einschieben. Die Domstädter öffneten im weiteren Verlauf immer mehr ihre Abwehr, liefen dabei aber natürlich Gefahr, sich den entscheidenden Konter einzufangen.

Das Spiel war bis zum Schluss offen

In den letzten zwanzig Minuten hatte dreimal Nico Becker die Entscheidung auf den Fuß. Bambergs Torhüter Julian Glos konnte aber dreimal gegen den alleine auf ihn zulaufenden Torschützen zum 0:2 klären. Er hielt somit die Begegnung bis in die Nachspielzeit offen. Erst dann gelang Timo Kohler mit einer Energieleistung im dritten Nachschuss das erlösende 3:1.

 
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