Vilzing feiert und erklimmt die Tabellenspitze
21. Spielttag: Huthgarten-Kicker ringen Ammerthal 3:1 nieder und übernehmen damit die Tabellenführung
von Dirk Meier · 17.11.2019, 19:30 Uhr · 0 Leser
Platz an der Sonne: Auch Ammerthal konnte Vilzings Gipfelsturm nicht stoppen. – Foto: Florian Würthele
Zum ersten Mal in dieser Saison führt die DJK Vilzing das Klassement an, weil sie verdient die drei Punkte aus Ammerthal mit nach Hause nehmen konnten. Die Huthgarten-Kicker zeigten auf tiefem aber gut bespielbaren Geläuf eine ganz starke Leistung. Die Gäste, bei denen genau auf den Tag nach vier Monaten Kapitän Christoph Schwander nach seiner schweren Ellenbogenverletzung wieder in der Startelf stand, spielten wie aus einem Guss. Schwander leitete mit einem Diagonalpass zu Lutz Hastreiter die Führung ein. Hastreiters Schuss wurde noch geblockt, fiel aber Ivan Milicevic vor die Füße, der aus 20 Metern einen Heber über die Abwehrspieler und Keeper Christopher Sommerer zum 1:0 nutzen konnte (15.). André Luge boten sich bis zur Pause zwei Möglichkeiten um den Vorsprung auszubauen. Nach dem Seitenwechsel ließen die Gäste die letzte Konsequenz vermissen und so kam Ammerthal nach einem Fehler in der Zentrale zum 1:1-Ausgleich. Den Schuss von Jonas Grunner konnte Torwart Max Putz noch abwehren, gegen den Nachschuss von Christian Schrödl war er aber machtlos (54.). Nun zog Vilzing das Tempo wieder an. Nach toller Vorarbeit von Tobias Hoch leitete Milicevic den Ball zu Luge weiter, der von halblinks in die lange Ecke zum 2:1 traf (74.). Luge am Strafraum, der zwei Gegner aussteigen ließ und den Ball platziert über den Innenpfosten flach ins Netz zum 3:1 setzte (88.) sorgte für die endgültige Entscheidung: "Großen Respekt vor meiner Mannschaft, die nach dem 1:1 mit großer Moral zurückgekommen ist", freute sich Gästetrainer Christian Stadler. "Wir haben lange auf Augenhöhe mitgespielt. Aber am Schluss hat sich die große Qualität von Vilzing durchgesetzt. Ich bin aber mit unserer gezeigten Leistung dennoch zufrieden, denn Vilzing hat ganz andere Ansprüche als wir", urteilte der Ammerthaler Chefanweiser Dominik Haußner.