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Freitag 06.10.17 13:30 Uhr|Autor: abd316
Die DJK Ammerthal (in Grün) – hier gegen den SC Eltersdorf – muss sich am Sonntag gegen Viktoria Aschaffenburg beweisen. Foto: Brückmann

Kann Ammerthal die Talfahrt stoppen?

Ersatzgeschwächtes Press-Team erwartet Top-Team Viktoria Aschaffenburg +++ Einsatz von Michael Jonczy ist fraglich

Am Sonntag um 15 Uhr kommt es am 16. Spieltag der Fußball-Bayernliga Nord zur Begegnung zwischen der DJK Ammerthal und dem SV Viktoria Aschaffenburg. Zu einem der Gewinner des letzten Spieltags zählt auf jeden Fall Viktoria Aschaffenburg, die aktuell mit 29 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz rangieren, während die DJK Ammerthal (17 Punkte) die Talfahrt nicht stoppen konnte und nach der bitteren 0:2-Niederlage bei Jahn Forchheim zweifelsfrei zu den Verlieren gehört.



Ein Punkt vom Relegationsplatz
Lediglich ein Punkt trennt die Mannschaft von Trainer Jürgen Press nur noch vom ersten Relegationsplatz (14), was zwei Spieltage vor Beendigung der Hinrunde trotz aller Widrigkeiten mit Verletzungen definitiv nicht der Anspruch sein kann. Ganz anders unterwegs ist derzeit das Team von SV-Trainer Jochen Seitz, welches zuletzt im Spitzenspiel vor 1000 Zuschauern gegen den Würzburger FV knapp mit 2:1 gewann und sich bei noch einem Spiel weniger (31. Oktober Nachholspiel gegen Jahn Forchheim) in Lauerstellung zu den Spitzenplätzen befindet. Nur einen Ausrutscher erlaubten sich die Unterfranken in den letzten neun Begegnungen (0:2 bei den Würzburger Kickers II) was zur Folge hat, dass der erste Tabellenplatz weiter in Sichtweite ist. Dies ist auch das erklärte Ziel von Ex Profi Jochen Seitz: „Wir haben uns diese Ausgangslage zuletzt hart erarbeitet und wollen diese in Ammerthal nicht leichtfertig aufs Spiel setzten. Auch wenn die Oberpfälzer seit dem dritten Spieltag auf einen Heimsieg warten, werden wir diesen Gegner keineswegs auf die leichte Schulter nehmen, die Mannschaft hat Potenzial und spielerische Qualität.“

Nur ein Sieg aus zwölf Spielen
Dass die Press-Truppe daraus aber zur Zeit wenig Kapital schlagen kann, bestätigt eindeutig die Bilanz aus den letzten zwölf Begegnungen, in denen nur ein einziger Sieg (4:1 bei Bayern Hof) zu Buche steht. Wer geglaubt hätte, die Wende käme beim ersatzgeschwächten Jahn Forchheim, sah sich getäuscht. Trotz einiger nicht nachvollziehbarer Entscheidungen des Unparteiischen war es am Ende schlicht und einfach zu wenig, was die Mannschaft um Kapitän Max Zischler, trotz der zahlreichen Ausfälle, angeboten hat, um den keineswegs übermächtigen Gegner erfolgreich zu bekämpfen.

Dass der Knoten jetzt ausgerechnet gegen die Spitzenmannschaft aus Aschaffenburg platzen soll, wirft trotz Optimismus schon gewisse Zweifel auf. „Nach der Niederlage in Forchheim wird es nun sehr schwer, in den beiden letzten Vorrundenspielen gegen Aschaffenburg und Aubstadt unser Ziel von 20 Punkten und mehr zu erreichen. Trotzdem wollen wir als Außenseiter versuchen, am Sonntag ein positives Ergebnis einzufahren. Ob Michael Jonczy mitwirken kann, wird die medizinische Abteilung Ende der Woche entscheiden“, ließ Jürgen Press verlauten. Dass dem Trainer, wie schon gewohnt, nur eine Rumpfelf zur Verfügung steht, ist in Ammerthal mittlerweile schon irgendwie zur Gewohnheit geworden. Neben den langzeitverletzten Christian Knorr, Johannes Kohl, Thomas Schneider, Florian Holfelder, Ahmed Dzafic, Salem Chakir und Ismailcan Usta ist jetzt auch noch der Einsatz von Michael Jonczy fraglich, der seit geraumer Zeit mit Leistenproblemen zu kämpfen hat. Ein Ausfall des Torjägers wäre ein weiterer Rückschlag für die DJK.

 
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