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Sonntag 19.03.17 18:00 Uhr|Autor: aog237
Wichtiger Erfolg für den FC Amberg (in Weiß) in der Fußball Bayernliga. Beim Heimspiel gegen den TSV Großbardorf konnten sich die Kicker vom Schanzl mit 2:0 durchsetzten.

Die Erlösung kam wieder zum Schluss

Der FC Amberg schlägt den TSV Großbardorf in der Bayernliga Nord mit 2:0. Damit erhalten die Aufstiegsambitionen des Gegners einen Dämpfer.
Es ist die Mannschaft der späten Tore: Zum dritten Mal in Serie erzielte der FC Amberg den erlösenden Treffer in der allerletzten Minute. Diesmal war es der eingewechselte Michael Dietl, der in der Nachspielzeit das 2:0 und damit das entscheidende Tor zum Sieg markierte. Dabei hatte der FC Amberg in dieser flotten Partie gegen den TSV Großbardorf schon gute Chancen vorher, um alles klar zu machen.

Ambergs Sieg gegen die jedoch stets gefährlichen „Gallier“ ist verdient. Die Amberger ließen auf dem tiefen, aufgeweichtem und deshalb nicht einfach zu bespielenden Boden, vor nur 200 Besuchern von der ersten bis zur letzten Minute nicht nach, hatten ihre stärkste Phase nach einer halben Stunde bis zur Halbzeit. Da fiel auch der Führungstreffer durch Christian Knorr, der mit einem weiten Ball aus dem Mittelfeld von Kevin Kühnlein – beide waren nicht von ungefähr die besten ihrer Mannschaft – über die Abwehr TW Marcel Wehr keine Chance ließ. Das 1:0 zu diesem Zeitpunkt ging in Ordnung, wenn man in Rechnung stellt, dass allein Sven Seitz am Anfang ( 5.) und vor der Pause (41.) zwei weitere klare Möglichkeiten hatte. Großbardorf, schnell über die Flügel spielend, hatte mit Rugovaj und Leicht sowie Schönwiesner immer agile Angreifer und machte der Abwehr der Amberger das Leben schwer. Rugovaj (6./11.) und Schönwiesner (25./27.) hatten die besten Chancen für Großbardorf, in jedem Fall allerdings hatte Keeper Matthias Götz die Amberger vor einem Rückstand bewahrt. Das Spiel wurde intensiv geführt, zwei gleich starke Mannschaften hatten sich nichts geschenkt. Immer wieder profitierten die Mannen von Lutz Ernemann auch davon, dass der Gegenwind beinahe keine kontrollierten Abschlag von TW Wehr zuließ, das half dem FC Amberg bei der Balleroberung.

Großbardorf kam nach vier Spielen ohne Niederlage nach Amberg. Der FC Amberg hat unter Trainer Lutz Ernemann alle seine drei Spiele vorher nicht verloren, jetzt das 4. gewonnen. Die Bardorfer „wollen noch um den 2. Platz mitreden“, sagte Trainer Dominik Schönhöfer und warnte vor dem FC Amberg, denn: „Der derzeitige Tabellenstand spiegelt nicht die Qualität, die im FC Amberg steckt, wider“. Nun gehören die Amberger zwar nicht, wie Schönhöfer artig meinte „zu den Top-Teams der Liga“, jedoch haben sich die Amberger erheblich verbessert. Das fängt in der Abwehr an, die mit Kevin Kühnlein und Julian Ceesay ihre Stützen hat, sieht man einmal vom zuverlässigen Torhüter Matthias Götz ab. Andreas Graml spielte von Anfang an, das hat dem druckvollen Agieren des FC recht gut getan und überhaupt: Die Amberger kämpfen und rennen, rackern und ackern, es ist offenkundig wieder eine Mannschaft.

Mit deutlicher Überlegenheit hat der FC Amberg die erste Hälfte beendet, ebenso deutlich überlegen begann er die zweite, in der zunächst Wiedmann (51.) mit einem direkten Freistoß scheiterte, mit dem Wind im Rücken allerdings wurde Großbardorf auch wieder stärker, ohne jedoch die Amberger in Verlegenheit zu bringen. Es hatte den Anschein, als sollte der FC Amberg das Spiel aus der Hand geben. Dann aber hatten Knorr und Fischer die nächsten Amberger Chancen, der junge Yannik Haller wurde kurz vor dem Ende in letzter Sekunde gestoppt, auf der anderen Seite war der nie enttäuschende TSV Großbardorf durch die dann eingewechselten Makengo und Rieß weiter enorm gefährlich. Es kam, wie es oft so ist, die Gäste drängten auf den Ausgleich, das alles entscheidende Tor gelang dann Michael Dietl nach einem Konter in der Nachspielzeit.

 
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