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Mittwoch 10.06.15 11:00 Uhr|Autor: Blick vom Fernsehturm/Frank Pfauth656
Die Fußballer der SGM ABV/TSV 07 Stuttgart haben allen Grund zur Freude: Mit einer überragenden Rückrunde haben sie sich die Meisterschaft gesichert. Foto: Yavuz Dural

Der Winterschwur endet mit dem Meistertitel

Erstmals in seiner jungen Geschichte feiert die SGM ABV/ TSV 07 Stuttgart den Aufstieg in die Kreisliga A

Zur Winterpause hatte die SGM ABV/TSV 07 Stuttgart als Tabellenzweiter der Fußball-Kreisliga B 5 noch mit fünf Punkten Rückstand und damit auf deutlicher Distanz hinter dem Spitzenreiter TSV Plattenhardt II gelegen. Doch anschließend ließ die Mannschaft von Trainer Athanasios Axainas eine fast perfekte Rückrunde folgen.



Jene beendete sie nun am Sonntag mit ihrem Meisterstück: mit einem 4:0-Heimerfolg gegen den VfL Kaltental II. Erstmals in seiner noch jungen Geschichte ist der Waldau-Spielgemeinschaft damit der Sprung heraus aus der untersten Spielklasse in die Kreisliga A gelungen.

Aller guten Dinge sind drei

Nach den vorangegangenen Meistertiteln für die Kreisliga-B-Konkurrenten TSV Heumaden und SV Hoffeld gilt unterm Fernsehturm, nachdem nun die Kicker der SGM ABV/TSV 07 nachgezogen haben, die Redewendung: aller guten Dinge sind drei. „Der Erfolg ist für uns umso schöner, weil wir uns den Aufstieg zwar gewünscht haben, dieser aber kein absolutes Muss war“, sagt der frischgebackene Meistertrainer Axainas, der im Sommer 2013 das Traineramt bei der im Jahr davor gegründeten Degerlocher Spielgemeinschaft übernommen hatte. Mit drei Zählern Vorsprung und einem Plus von zehn Toren hat sich seine Equipe die Meisterschaft gegenüber dem letztlich gescheiterten Konkurrenten aus Plattenhardt gesichert. Als der Mannschaftskapitän Matthias Epping am vergangenen Sonntag nach dem Schlusspfiff den Meisterwimpel aus den Händen des Staffelleiters Richard Scharl überreicht bekam, stieg daher der Lärmpegel bei allen Beteiligten auf dem ABV-Kunstrasenplatz noch einmal richtig in die Höhe – der Jubel kannte keine Grenzen. Danach folgte eine Grill- und Poolparty am ABV-Clubhaus, gefeiert wurde laut Axainas bis tief in die Nacht hinein.

Woran er den Erfolg festmacht? „Viele wichtige Mosaiksteine haben uns die Meisterschaft ermöglicht“, lautet sein Fazit. Alle Akteure in seinem 20-Mann-Aufgebot hätten von Anfang gut mitgezogen und auch nicht vorzeitig die Nerven verloren, als sich das Team mit einem Fünf-Punkte-Rückstand hinter der Plattenhardter Bezirksligareserve in die Winterpause verabschiedet hatte. „Danach hatten wir uns eingeschworen und uns vorgenommen, eine möglichst perfekte Rückrunde zu spielen, um als Meister vielleicht doch noch den Sprung nach oben zu schaffen“, blickt Axainas zurück. Im Unterschied zu den vergangenen Jahren galt nämlich in der soeben abgelaufenen Spielzeit in den untersten Spielklassen: Der Tabellenzweite darf sich am Ende zwar Vizemeister nennen, ist aber gleichzeitig auch der erste Verlierer. Denn aufgrund der Neuordnung in der kommenden Saison in der Kreisliga A – dort werden die bislang drei Staffeln zu zwei 16er-Gruppen verschlankt – war heuer im Bezirk Stuttgart die Aufstiegsrelegation für die insgesamt sechs Tabellenzweiten in der Kreisliga B ausgesetzt worden.

Der Plan ging auf

Der Plan von Axainas und Co. war letztlich aufgegangen, weil die Degerlocher Kicker in der Rückrunde zehn von insgesamt elf Partien gewannen und nur einmal unentschieden gespielt hatten – ein 0:0, ausgerechnet im Spitzenspiel in Plattenhardt. Die erste Saisonbegegnung gegen die Filderstädter hatte die Spielgemeinschaft vor eigener Kulisse unglücklich mit 2:3 verloren – es sollte freilich die einzige Niederlage in ihrer Meistersaison bleiben. Großen Anteil daran schreibt Axainas vor allem seiner stabilen Defensive zu, hinter welcher auch der Schlussmann Daniel Dick eine überragende Saison gespielt hat und in 22 Partien lediglich 21 Gegentore hat hinnehmen müssen. Gleichzeitig war die Abteilung Attacke des ABV/TSV 07 Stuttgart mit ihren insgesamt 86 Treffern die torhungrigste im Klassement und stellt dazu in Max Uhlenberg (31 Saisontore) auch noch den Schützenkönig der Liga.

Mittlerweile haben sich Mannschaft und Trainer in den Urlaub verabschiedet; gleichwohl mit dem schon jetzt geschärften Bewusstsein, dass „die nächste Saison in der Kreisliga A für uns eine ganz neue Herausforderung werden wird“, sagt Axainas. Bis zum Start der neuen Runde sind es jedoch noch fast drei Monate.

 
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