2026-05-12T12:35:39.633Z

Relegation

Der SVB verliert auch das Rückspiel 1:4

Starker SC Feucht lässt in Buckenhofen nichts mehr anbrennen +++ Ausverkauf droht

von Jonas Baier (NN FO) · 09.06.2014, 15:19 Uhr · 0 Leser
Geschlagen und enttäuscht: Die Spieler des SV Buckenhofen müssen nach der Niederlage in der Relegation den Abstieg ihrer Mannschaft verkraften. F: Zink
Geschlagen und enttäuscht: Die Spieler des SV Buckenhofen müssen nach der Niederlage in der Relegation den Abstieg ihrer Mannschaft verkraften. F: Zink
Die Fußballer des SV Buckenhofen müssen nach der 1:4-Niederlage im Rückspiel der Relegation gegen den SC Feucht den bitteren Gang in die Bezirksliga antreten, während die Gäste an der Staustufe ihren verdienten Klassenerhalt in der Landesliga feierten.

Nach dem 0:4 im Hinspiel zog spätestens der 0:1-Rückstand dem SVB endgültig den Zahn. Besonders viele Zuschauer trauten dem SV Buckenhofen das Fußball-Wunder, eine 0:4-Hinspielniederlage noch auszumerzen, wohl nicht mehr zu. Etwas mehr als 200 Beobachter, unter ihnen auch ein Tross aus Feucht, sahen ab dem 1:0-Führungstreffer von Patrick Hobsch in der 41. Minute kein packendes Fußballspiel mehr. Die Sache war gelaufen und der SVB hätte aufgrund der Auswärtstorregel sechs Treffer in der restlichen Spielzeit gebraucht. Die Hoffnung bei den Akteuren von Buckenhofen lag vor allem auf einem schnellen Tor, um den SC vielleicht doch verunsichern zu können. Nah dran war man in der 24. und 31. Minute, beide Male durch Patrick Mai. Zunächst scheiterte er per Freistoß an SC-Keeper Nicolas Herzig. Später wäre dieser machtlos gewesen, doch der Mittelfeldmann traf zum Leidwesen des SVB-Anhangs nur den Pfosten. Zu diesem Zeitpunkt hätte Buckenhofen aber auch schon hinten liegen können. SC-Torjäger Patrick Hobsch, den die SVB-Hintermannschaft wie schon im Hinspiel nicht in den Griff bekam, schoss frei aufs Tor zulaufend vorbei (17.).

Der Gastgeber fand kein rechtes Durchkommen gegen den robusten Gegner und die Laufwege wurden bei hochsommerlichen Temperaturen auch nicht einfacher. Das Tempo konnte gegen Ende des ersten Durchgangs nicht mehr hochgehalten werden. Mario Swierkot vergab unmittelbar vor Hobschs Führungstreffer eine weitere Hundertprozentige des SC. Eine reelle Chance auf den Klassenerhalt bestand also nicht mehr, doch die Spieler wollten sich trotzdem anständig aus der Landesliga verabschieden. Hobsch verwandelte aus der Drehung abgeklärt zum 0:2 (49.), doch von Auflösungserscheinen war die Buckenhofener Mannschaft trotzdem weit entfernt. Hinzu kam, dass Gerlitz mit Marco Höhlich. Andre Schell und den Langzeitverletzten Oleksandr Dinovskyy und Simon Kupfer ein Lazarett nicht zur Verfügung stand. Auch Tobias Eisgrub musste verletzt vom Platz und so feierte der A-Jugendliche Felix Pfister sein Debüt in der ersten Mannschaft. Hobsch erzielte indes nach 77 Minuten noch seinen dritten Treffer und ließ sich drei Minuten später bei seiner Auswechslung feiern. Patrick Mai sorgte mit seinem Freistoßtreffer zum 1:3 noch für etwas Ergebniskosmetik. In der 87. Minute verursachte er mit einem Foul an Jonas Marx noch einen Foulelfmeter, den Felix Spielbuehler souverän zum 4:1-Endstand verwandelte. „Wir haben über die gesamten 180 Minuten verdient verloren und ihnen zu keinem Zeitpunkt wirkliche Schwierigkeiten bereitet“, konstatierte Gerlitz.

Erneuter Ausverkauf droht

Beim Landesliga-Absteiger SV Buckenhofen bahnt sich wie in den vergangenen zwei Jahren wieder ein Ausverkauf an. Allein zu Vereinen in der Nachbarstadt Erlangen soll es vier der Spieler ziehen. Patrick Mai verlässt den SV Buckenhofen gen Bruck (Foto: Gudd)