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Dienstag 10.10.17 11:00 Uhr|Autor: CSV Düren770
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F: Schmetter

Stellungsnahme des CSV Düren

Diskussion um die Hovener Sportanlage und den Sachverhalt des Zuschusses für einen Vereinsheim-Neubau

Stellungsnahme des CSV Düren zur Diskussion um die Hovener Sportanlage und den in diesem Zusammenhang veröffentlichten Pressemitteilungen (u.a. http://spd-dn.de/zuschuss-fuer-den-csv-dueren/): Aufgrund der hohen Fehlinformationen wollen wir uns als CSV auch zum Sachverhalt des Zuschusses für einen Vereinsheim-Neubau äußern.

Erster FuPa-Bericht zu dieser Causa: hier klicken



Zuallererst ist der Aussage hinzuzufügen, dass das Ergebnis der parteiübergreifenden Konsensgespräche für das Haushaltsjahr 2017 ein Zuschuss für den „Neubau eines Fußballclubheimes auf der Städtischen Fußballsportanlage in Düren – Hoven“ (Zuwendungsbescheid Juni 2016) in Hoven war. Eine Verschiebung dieser Förderung auf die Sportanlage Echtz wurde ohne Zustimmung des CSV forciert.

Nur wer sich in letzter Zeit selbst kein Bild der Anlage in Hoven gemacht hat, kann diese als "abgängig" bezeichnen. Jeder, der den mit großen Einsatz ehrenamtlich erarbeiteten aktuellen Zustand des Vereinsheims, der Kabinen, der direkten Sportflächen und die Nebenflächen begutachtet, weiß, dass die Sportanlage Woche für Woche aufgewertet wird und sich vor allem der Rasenplatz in einem seit Jahren nicht gesehen guten Zustand befindet.

Desweiteren ist auch nach Einholung fachmännischen Rates, u.a. von Firmen, die fast täglich für die Stadt Düren im Einsatz sind, nicht nachvollziehbar, warum und wofür ein „Millionenaufwand“ notwendig sein soll. Für die zahlreich vorhandenen Parkplätze?

Dass die Sportanlage Echtz mit einem Rasen- und Aschenplatz (beide Flutlicht) sowie zwei Kleinfeldern gute Voraussetzungen für den Spielbetrieb bietet, ist nicht abzustreiten, jedoch wird vor allem von den Anwohnern die bereits jetzt fehlende Infrastruktur rund um die Sportanlage sehr bemängelt. Wie hier konkrete Lösungen aussehen sollen und dass diese tatsächlich zu einem „Millionenaufwand“ führen könnten, wird bewusst ausgeklammert. Berücksichtigt man desweiteren, dass sich die Verkehrsbelastung durch einen Verein wie den CSV mit 8 eigenen Mannschaften sowie 2 Hobbymannschaften sich schnell vervierfachen kann, ist die Infrastruktur, im Speziellen die Parkplatzsituation, als ungenügend einzustufen.

Ob für die dann dort spielenden Vereine (Echtz/Hoven/Schlich, CSV, Hobbymannschaft) ein reibungsloser Trainings- und Spielbetrieb von der politischen Theorie in die Praxis umsetzen lässt, bleibt natürlich auch offen. Wenn hiermit die möglichen Instandhaltungsmaßnahmen am Flutlicht oder der Bewässerungsanlage gemeint sind, trifft dies zuallererst für beide Standorte zu, wobei in Echtz die Anzahl an Flutlicht- sowie Bewässerungsanlagen sogar in doppelter Anzahl vorliegen.

Als nächstes wird mit der fehlenden Bindung an Hoven sowie den Mitgliedern aus dem gesamten Stadtgebiet argumentiert. Dabei stellt sich die Frage, auf welcher Grundlage diese Argumentation beruht. Durchaus wohnen Mitglieder und auch der Vorstandsvorsitzende in der Nähe zur aktuellen Sportanlage Hoven. Zudem ergab eine adressscharfe Hochrechnung, dass der Umzug nach Echtz für die CSV-Mitglieder im Mittel pro Trainingseinheit zu einer Mehrbelastung von rd. 260 km führen würde. Im Maximum beträgt die Mehrbelastung bis zu 480 km/Training. Warum diese Fakten gegenüber einer „traditionelle[n] Bindung“ als nichtig zu sehen sind und das „Gebot der Vernunft“ hier keine Anwendung findet, bleibt uns ein Rätsel.

Neben der zu hohen Anzahl an Sportanlagen in Düren wird weiterhin auch die Einsparung eines fünfstelligen Jahresbetrages genannt. Warum das seit Jahrzehnten bekannte Ergebnis der Gemeindeprüfungsanstalt (GPA) gerade jetzt in Hoven bei einer überdurchschnittlich gut ausgelasteten Sportanlage (ohne Berücksichtigung der Hobbymannschaften) Anwendung finden soll und warum bei einem Haushaltsbudget von über 240.000.000 € der Stadt Düren in diesem Zusammenhang die Betriebs- und Pflegekosten von 10.000 – 15.000 €/a von so großer Relevanz sein sollen, wenn zumindest die Betriebskosten, welche den wesentlichen Anteil ausmachen, in ähnlicher Größenordnung dann auch in Echtz anfallen würden, wird nicht thematisiert. Der GPA folgend hätte man hier schon vor Jahren flächendeckend durch Energieeinsparmaßnahmen erheblich die Betriebskosten auf Sportanlagen senken können.

Aus unserer Sicht ist der Umzug nach Echtz unter Berücksichtigung der dort vorhandenen Infrastruktur nicht realisierbar und auch für die Anwohner nicht tragbar. Für uns als Verein birgt dies auch ein enormes Risiko, weil durch die zusätzliche zeitliche und finanzielle Belastung ein Mitgliederabgang nicht ausgeschlossen ist. Je nach Jahreszeit stünden jeweils ein Groß- und Kleinfeld zur Verfügung, was für die Anzahl an Vereinen und Mannschaften im Trainings- und Spielbetrieb zu Kapazitätsengpässen führen kann Die Betriebskosten würden in ähnlicher Größenordnung auch am Standort in Echtz entstehen. Die Schaffung neuer Parkplätze und Zuwegung würde enorme finanzielle Aufwendungen bedeuten, sodass es für uns sport- wie finanzpolitisch nicht nachvollziehbar ist.

 
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