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Freitag 21.04.17 09:15 Uhr|Autor: Bodo Tarow348
Cloppenburgs Benny Boungou (links, hier im Spiel gegen den FT Braunschweig) wird wieder viel laufen müssen. Steffen Szepanski
Goslar auf der Suche nach Knalleffekt
Fünf Spiele oder anders ausgedrückt 450 Minuten darf sich der BV Cloppenburg noch Fußball-Oberligist nennen. Dass er es anschließend nicht ...

mehr darf, dafür liegt die Wahrscheinlichkeit aktuell wohl deutlich über 50 Prozent. Um im letzten Moment doch noch den Rettungsanker zu werfen, dafür müsste schon ein "Wunder von der Soeste" her. Immerhin gilt es, bereits vier Punkte auf den ersten Nichtabstiegsrang wett zu machen. Der erste Schritt auf dem Weg zum Wunder kann an diesem Sonntag (Anstoß: 14 Uhr) gemacht werden. Dann wird der 30 Punkte und damit sechs Zähler mehr aufweisende Elfte HSC Hannover im Stadion an der Friesoyther Straße vorstellig.

Fest steht, dass der Trainerwechsel von Steffen Bury zu Jörg Goslar gegen die Leinestädter im zweiten Anlauf zwingend zünden muss. Bei der Premiere von Ex-Coach Goslar wurde ebenfalls vor eigenem Anhang in letzter Sekunde noch ein 1:1 gegen Angstgegner FT Braunschweig gerettet. Am Sonntag wäre ein Unentschieden des Unentschiedenspezialisten definitiv zu wenig. "Unsere spielerischen Möglichkeiten sind derzeit limitiert. Wir müssen die nötigen Tore einfach noch mehr erzwingen. Ich muss mir überlegen, wie wir die Qualität der Spieler am besten nutzen", sucht Goslar förmlich nach dem Knalleffekt, speziell in der Abteilung Attacke.

Vielleicht könnte sich das Hinspiel als gutes Omen erweisen. Nach zähem Beginn zerlegte der BVC den Sportclub mit 5:0. Es war am zehnten Spieltag der erste und zugleich höchste Saisonerfolg.

Und der leitete die beste Saisonphase mit drei Dreiern und einem Remis ein. Allerdings warnt Goslar vor dem Gegner. "Der HSC hat sich in der Winterpause verstärkt und ist deutlich stabiler geworden. Es wird genauso schwer wie gegen Braunschweig."

In Sachen Startformation lässt sich der 53-Jährige heute wie früher gleich Null in die Karten schauen. Fakt ist, dass die Gelb-Rot-Sperre Mike Koenders abgelaufen ist, und stattdessen Colin Heins nach der fünften Verwarnung aussetzen muss. Der gegen Braunschweig angeschlagen fehlende und schmerzlich vermisste Lukas Ostermann trainiert seit Mittwoch wieder mit voller Belastung. Die körperliche Präsenz des gebürtigen Saterländers braucht der BVC vor des Gegners Tor.

Vermutlich werden zudem die zuletzt nach überstandenen Verletzungen eingewechselten Christian Willen und Nick Köster beginnen. Aussetzen mit dem Training musste derweil Verteidiger Marius Krumland.

Die voraussichtliche BVC-Aufstellung: Bangma - Düker, Willen, Niemeyer, Kersting - Westerveld, Köster, Blömer, Boungou - Jacobs - Ostermann.

 
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